Monat: April 2014

To-Do- Liste

Wieso wird die blöde Liste eigentlich immer länger anstatt mal an Umfang zu verlieren? Hm, irgendwas läuft da falsch 🙂

Noch zu kaufen:

Für: Zelt/Deko

  • Feuerholz+Grillanzünder für die Feuerschale
  • 6x Salatbestecke
  • Weiße Servietten für die Deko-Pöschells
  • Holzbretter, Farbe und Pinsel für die „Wegweiser“
  • Lichterketten
  • Filzstifte
  • Stoffvorhang zum Auskleiden des Zelts
  • Vogelkäfig für die Hochzeitskarten
  • weitere Decken für das Picknick

Für: Fotobooth

  • Tonkarton
  • Knicklichter
  • Holzstäbchen
  • Heißklebepistole
  • Einwegkameras
  • Perücken

Für: Braut I (mich)

  • Schuhe
  • Schmuck
  • Schminke

Für: Braut II (sie)

  • eine Bluse

Bestellen:

  • Bei der Stadt Geschirr für das Picknick+Dessertlöffel für die Hochzeittorte

To-Do:

  • Reminder-Info für die Gäste
  • Musiktitel an DJ schicken
  • Hochzeitskuchen Probebacken
  • Vorspeisensuppe Probekochen
  • Weck-Gläser für die Deko und den Kuchen sichten
  • Für die Hochzeitsrednerin: Wunsch-Songs für Trauung mitteilen
  • Eltern final mitteilen welchen Salat sie machen und die Schüsseln dazu vergeben
  • Tante C. fragen ob sie schon mit dem Ringkissen angefangen hat (Farbe?)
  • Masken für Foto-Booth basteln
  • Hochzeitskleid noch mal anprobieren und Maß nehmen zum Umändern

Hoffen:

  • dass Tante E. aufgrund unerträglicher Neidgefühle bis zum 30.04 nicht zusagt/vergisst zuzusagen und sich meine Probleme diesbezüglich von ganz allein in Luft auflösen 😉

[EDIT]

Sie hat sich tatsächlich nicht gemeldet und ich denke ich kann nun ohne schlechtes Gewissen davon ausgehen, dass sie keine Lust hat. Ergo ist die geplante Ausladung eigentlich auch keine echte Ausladung mehr, oder? 😛

ehm, habe ich erwähnt, dass es nur noch drei Monate und zwei Wochen sind und ich arbeite und die Uni angefangen hat und ich eigentlich auch schnell mit der Abschlussarbeit fertig werden will und mich nebenher noch an Uni’s für den Master bewerbe? 😀

Gescheiterter Brautabend, Liebe und Hochzeitsfrust…

Das Wochenende war, action-mäßig, recht ereignislos muss ich sagen. Ein bisschen Bachelorn, ein bisschen Familie. Das einzige Highlight und das war sogar eher negativer Natur, gab es am Freitag.

Brautabend Freitagabend:

Ich hatte mir überlegt mit meinem zwei Liebsten (Schwester und dazu die Freundin aus meiner WG-Zeit in einer größeren Stadt) und C. einer anderen Freundin, eine Art Brautabend zu machen. Das Wetter hat ja mitgespielt. Es war warm und man hätte (!) den Abend plauschenderweise auf dem Balkon verbringen können. Es gibt ja, wie bereits an anderer Stelle schon erwähnt, noch allerhand zu tun und es wäre schön gewesen ein bisschen zu besprechen, bei was mich die Mädchens noch unterstützen könnten. Ich hatte für jede einen Brief geschrieben und an jedem hing dasselbe Paar Ohrringe, dass ich an dem Abend auch trug. Einfach so als kleine Aufmerksamkeit, als Dankeschön und mit dem Brief (bei den Liebsten beiden) noch mal ganz offiziell der Brautjungfer- und Trauzeuginnen-Antrag 😉

Lange Rede kurzer Sinn: Schlussendlich hatte ich großes Glück die Geschenke, in dem nicht enden wollenden Redefluss von C., überhaupt irgendwo zu platzieren. Es kam niemand, außer C., zu Wort. Ich am allerwenigsten. Sie hat alle unterbrochen. Niemandem zugehört. Es war wirklich extrem unangenehm und ich weiß nicht, was das los war. Ich hatte ja extra zum Brautabend eingeladen. Wie dem auch sei. Schlussendlich ärgere ich mich, dass ich nicht einfach an dem Abend selbst etwas gesagt habe. Aber da dachte ich (wie so oft) dass ich „lieb und nett“ sein muss und, dass das primäre Ziel des Abends sein sollte, dass ich eine gute Gastgeberin bin. Hmpf. Mein Entschluss endlich mal ein bisschen direkter zu sein und eigene Bedürfnisse zu artikulieren, bedarf also noch allerhand Übung in der Praxis. :/

Soviel zum Freitag.

Liebe

Den Samstag haben meine Liebste und ich mit schlimmen Kopfschmerzen verbracht. Schuld war bestimmt das Wetter. Aber davon haben wir uns nicht die Laune verderben lassen und sind zum nahegelegenen Fluss gefahren um dort ein bisschen was von der Sonne zu erhaschen. Lange ausgehalten haben wir es nicht, aber immerhin waren wir draußen. Kuscheln und TV geht auch besser von der Couch aus. 🙂 Im Anschluss kam dann meine Schwester noch mal rum und ich habe endlich meinen „bräutigen“ Filmeabend bekommen. War zwar ein ziemlich hirnloser Hollywood-Brautjungfern-Hochzeits-Schinken, aber zum einstimmen auf die letzten drei Monate, war es trotzdem toll. Und so ein Brautabend mit zwei Bräuten verspricht Spaß² 🙂

Gestern habe ich mich überwunden endlich mal weiter an den „Info’S“ zur Hochzeit zu arbeiten. Wir haben bis zum 30. April um Rückantwort gebeten und wollen im Anschluss an dieses Datum auch die „Info-Blättter“ rausgeben. Aber da wir ja soweit es geht alles selbst gestalten wollen und ich jetzt nicht allzu PC-versiert bin, bedarf es doch allerhand Zeit, bis alles so aussieht wie wir es schlussendlich haben wollen. 😉 Und juhuuu, wir sind ein Stückchen weitergekommen. Auf den Hintergrund des Briefes, kommt eine Bild von einem Picknick- Korb, als Link dazu, dass die Feier unter dem Motto Picknick steht. Ich bin schon gespannt, wie es gedruckt wirkt.

Hochzeitsfrust und Einladungs- Ausladungsirrsinn

So, ein letztes Update zum Tanten-Diskurs. Nachdem ich am Freitag vier (!) Seiten PC-verfassten Briefs fertiggestellt habe, in dem ich Tante E. erklärt habe, warum ich sie nicht dabei haben möchte, hat mir meine Mama gestern noch einmal nahe gelegt darüber nachzudenken, ob es nicht am Ende das größere Übel für mich wäre, wenn der Rest der lieben Verwandtschaft am Hochzeitstag unzufrieden und traurig ist, weil Tante E. nicht kommt bzw. ausgeladen ist. Also dreht sich das Gedankenkarussell wieder von vorne.

Hier meine Optionen Kröten,. die es wahlweise zu schlucken gibt:

Schlecht gelaunte geladene Familie, weil die Bräute für sich entscheiden haben, dass sie nur Menschen auf ihrer Hochzeitsfeier haben möchten, die sich für sie freuen und mit denen sie sich wohl fühlen. Ganz zu schweigen davon, dass ich mich dann aber bereits im Vorfeld auf drei Monate emotionale Erpressung und „stell dich nicht so an“/„Das kann man aber nicht machen!“ einstellen kann. Vom Hochzeitstag selbst ganz zu schweigen. Wenn Tante E. nicht da ist, wird der Tag gespickt sein mit Aussagen à la: Es ist zwar ganz schön, aber es ist ja leider nicht die ganze Familie da.

Oder Tante einladen. Sie vermiest mir ihrem Neid und ihrer schlechten Laune erstens mir die Laune. Und verändert immerimmer auch die der anderen. Keiner ist gelöst. Alles schwirrt um besagte Tante. Keine ausgelassenen Stimmung und immer der Versuch es ihr so Recht wie möglich zu machen, damit es zu keiner Situation kommt in der sie ausflippt. Ganz zu schweigen von der unentspannten Stimmung zwischen meiner Mutter und ihr. Und folglich auch der verkrampften Stimmung meiner Mutter im Allgemeinen und im besonderen mir Gegenüber.

Wie hat die noblet-Liebste gestern gesagt, nachdem das Problem erschöpfend besprochen wurde: „Hm, du steckst da in einer Sackgasse!“

Nagel.Kopf.passt.  Und ich füge hinzu: es NERVT! Es nervt einfach!

Bachelor und Hochzeits-News

Ein weiterer Tag mit Unmengen an  Sonnenschein und ich sitze wo? Jahaaa, am Schreibtisch. Ich kann euch sagen, das ist schlimm. Sehr schlimm-. Zwar nicht so schlimm wie erwartet und ich bin auch wirklich froh, dass ich endlich angefangen habe. Habe großen Spaß macht das keinen.

Zur Einstimmung auf den heutigen Tag und in der Hoffnung, dass die Vitamine und Mineralstoffe, die Bachblüten und das viele Wasser meine graue Hirnmasse zum produzieren bringen, habe ich mir gedacht, ein bisschen Selbstfürsorge  beim Lernen kann nicht schaden 😉IMAG2379

So, nun zur Rechenschaft 😀 : heute jetzt habe ich dreieinhalb Stunden an der Rosenarbeit gesessen. Also bisher. Gestern habe ich vier geschafft. Der Bericht hier scheint also doch ein bisschen an der Motivation zu rütteln.

Um die positiven Details nicht zu verschweigen. Ich bin stolz wie Bolle. Ich habe es doch tatsächlich geschafft, das weiße so unendlich weiß blendende Papier auf meinem Laptop zu füllen. Mit anderthalb Seiten toller Worte. Und einer groben Einleitung. Das war gestern. Heute habe ich mich dann an eine neue spezifischere  Mind-Map gemacht (damit kann ich mich ja stundenlang beschäftigen 😉 ) und weitere anderthalb Seiten geschrieben. Waaahnsinn! Noch dazu habe ich gestern mal nach den Formalia gegoogelt und festgestellt, dass ich einen Rand von 2×4 und 2×2 cm brauche. Hah! Da bleibt mir ziemlich wenig Platz zum schreiben- quasi gar keiner. Ich bin mir da allerdings noch nicht sicher ob ich mich freuen soll oder nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht besonders gut im mich kurz fassen und außerdem habe ich eine Menge zu sagen- wenn ich erst mal angefangen habe. Insbseonderen in wissenschaftlichen Arbeiten. 😉

So, oder so, ich wage ja zu hoffen, dass ich doch noch irgendwann meinen Abschluss in der Tasche habe.

Hochzeits-News

1. Die Tante wird ausgeladen! Nach langem hin- und her und diversen Interviews habe ich mich entschieden. Ich möchte noch gar nicht dran denken, was meine Oma dazu sagt und hoffe feste, dass es keinen allzu großen Entrüstungssturm seitens der restlichen Familie gibt. Jetzt muss ich nur noch den Brief verfassen! Und darauf habe ich überhaupt gaaaaar keine Lust.

2. Morgen kommen meine zwei „Brautjungfern“ und meine Trauzeugin zu Besuch. Zum noch besser Kennenlernen und einfach weil ich sie so gerne mag. Das wird sicher toll und ich freue mich schon sehr.

3. nächste Woche Freitag haben wir nun den Termin beim Standesamt, nachdem wir den ersten ja absagen mussten, weil krank.

4. Die „Symbole“ für die freie Trauung sind endlich entschieden. Nachdem wir uns gegen konventionelle und für uns doch sehr klischeehaft romantische „Feuerspiele“ und „Kerzen anzünden“ gewehrt haben, sind wir uns jetzt einig. Ich freue mich schon darauf die Details mit der Hochzeitsrednerin durchzusprechen! Pfingsten ist es dann soweit.

5. Bis zur Hochzeit sind es nur noch 3 Monate, 2 Wochen und 3 Tage!

WAHNSINN! ICH WERD VERRÜCKT!!! und es gibt noch sooo viel zu tun!

So, nun noch eine kleine Pause und dann geht’s weiter!

Bachelor

Ach, ach, ach und oh weh, oh weh, oh weh!

 

Ich mussmussmuss unbedeingt meine Bachelor-Arbeit schreiben. Dafür stapelt sich ein enorm hoher Turm Bücher in meinem Arbeitszimmer. Die besitze ich nun seit 4 Wochen (ich weiß das so genau, weil die Universitätsbibliothek mir geschrieben hat ich möge die Bücher entweder verlängern oder abgeben) und ich habe es tatsächlich geschafft jeweils das Inhaltsverzeichnis zu überfliegen! 😦

Ist das zu fassen. Ich werde bestimmt nie fertig. Ich finde das Thema doof. Habe keine Fragestellung. Keine Idee. Bin unmotiviert. Habe schreckliche Angst. Übernächste Woche ist Kolloquium und ich werde schon wieder nichts vortragen. Es ist zum Mäusemelken.

Ich bin total blockiert.

Aber ich habe mir überlegt, dass ich ab morgen (heute habe ich schon eiftig gelesen) jeden Tag mind. vier Stunden hinter dem Schreibtisch verschwinde. Ohne in die Bücher zu schauen wird mir erst recht nichts bahnbrechendes einfallen.

Ich berichte dann. Vielleicht motiviert mich das ja ein bisschen. Hier zu schreiben. Vielleicht setzt mich das mehr unter Druck, als das Kolloquium oder mein netter Dozent. 😉

 

Ansonsten gibt es ein Update der Hochzeits To-Do-Liste (die werde ich  bei Gelegenheit noch bloggen) und ich quäle mich noch immer mit der Entscheindung, ob ich  meine Tante wieder ausladen soll. Viel zu viel in meinem Kopf.

 

Gibt es Bachelor/etten unter Euch?

 

winziges Kinderwunsch-Update

Neun ist die Zahl des Tages!

heute sind es (dem rückwärtszähler nach) genau nur noch N E U N Monate bis wir endlichendlich anfangen mit dem aktiven Babybasteln.

Nachdem es im Februar schon mal nur noch neun Monate waren und es dann durch beziehungsintere Diskrepanzen zu einer (meinerseits) unplanmäßigen Verlängerung der Babyfrist kam, ist es nun endlichendlich ein ganzes Stück weniger als ein Jahr 😀

Ich weiß nicht, warum das in meinem Kopf so besonders ist, aber es ist so. Es fühlt sich nach „es geht voran“ an. Bei neun Monaten habe ich das Gefühl wieder ein bisschen mehr an unser baby-noblet denken zu dürfen, ohne mir allzu verrückt vorzukommen! Vorallem weil das ein Gedanken ist, den ich die letzten Monate ganz weit weggeschoben habe.

Dazu muss ich sagen, dass ich mir jetzt schon ziemlich lange Gedanken über Familienzuwachs mache. Keine Ahnung ob es am Alter liegt, oder daran, dass es mit S. so gut läuft und ich das Gefühl habe, dass sie die Richtige ist. Jedenfalls hat die Babyklingel schon vor ca. anderthalb, zwei Jahren angefangen zu klingeln. Nicht so laut wie die letzten Monate, aber schon sehr gut vernehmlich 😉

Wie auch immer. Es fühlt sich gut an. Aktiver. (Falls das Sinn macht.) Ich kann mich bald nicht mehr beim Röteln impfen raus reden. (Ich hasse impfen!) Und bei der neuen Gyn kann ich sagen, dass wir uns ein Baby wünschen.

Von der Ärztin, die bei mir die IUI machen wird, haben wir die Gynäkologin empfohlen bekommen, bei der ich bald den ersten Termin habe und bei ihr  können wir auch ganz offen über den Kinderwunsch und die Praxis reden, in der wir letztlich schwanger werden wollen, da die beiden Ärztinnne sich kennen. Was eine große Erleichterung für mich ist, weil ich es als sehr belastend empfinden würde mit S. zur Frauenärztin gehen zu wollen um über die Planung etc. zu sprechen und das nicht zu können, weil die Ärztin nicht wissen darf, dass die andere grauzonentechnisch lesbischen Frauen hilft Kinder zu bekommen. Bei meiner alten Frauenärztin habe ich mich deshalb überhaupt nicht wohl gefühlt und ich bin froh, dass wir nun noch wechseln konnten. Und ich so von vornherein weiß, dass die Frauenärztin uns und unserem Wunsch gegenüber positiv eingestellt ist.

So, neun Monate also.

Und dazwischen liegen: Hochzeit in vier Monaten, Flitterwochen in fünf Monaten, große Weihnachtsreise in acht Monaten und dann geht es los.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin auch verrückt vor Aufgregung, wenn ich an unsere Hochzeit denke, oder an die Hochzeitsreise. Aber heute sind es nur noch neun Monate 😀

Häppiii Böörsday

An dieser Stelle ein Special-Blog-Eintrag für meine wunder_schöne Geburtstagsschwester!

Weil sie die beste, loyalste & großartigste Schwester auf der ganzen weiten Welt ist, bekommt sie einen ganz eigenen Blogeintrag 🙂

Alles Liebe. Gesundheit. Glück. Das Übliche. Entwicklung. Zufriedenheit. Entscheidungswillen. Das Besondere im Alltäglichen zu sehen. Lachen. Tanzen. Wohlgefühl. Reisen. Surfen. Mutig sein. Das Besondere.

 

fidentia,

deine goße Schwester

was zum schmunzeln…

Da fällt mir doch glatt ein, dass wir bei der Familien-Horror-Geburtstagsfeier gestern auch eine Unterhaltung darüber hatten, dass Tattoo’s niiiiiiemals gehen. Es war eigentlich keine Unterhaltung. Mehr eine Doktrin-Salve meiner Tante.

O-Ton: Tattoo’s wären das Schlimmste was Kind der Mutter antun kann. Wo Mutter Kind doch unversehrt und mit makelloser Haut auf die Welt bringt. Sie könnte ja wirklich mit allem umgehen, aber damit nicht. Früher hätten nur Knastis Tattoo’s! Und sie (die Mutter) würde sie (die Kinder) auf ewig anders sehen. Das könnte sie niemals nie nicht verzeihen. Hässlich wäre es außerdem.

Sprach Tante. Nickte Mutter (meine!) eifrig.

Zusatzinfo: Ich am Tisch. Zwei Tattoo’s an der Zahl (wovon eins sehr sichtbar) und ein weiteres groooßes in Planung 😀

 

Hochzeit absagen?

Hmpf.

Hmpf.

Hmpf.

Ich weiß nicht. Ich weiß nicht was wir machen sollen.

Ich habe mir schon gedacht, dass es streckenweise anstrengend wird. Und ich habe mich auch darauf eingestellt, dass es mal ein paar Differenzen gibt. Aber was ich mir versprochen habe, ist, dass wir, S. und ich, an diesem einen Tag nur wir sein wollen. Keine Streiterein. Kein „haben wir es jedem Recht gemacht!“ Nur wir. Und unsere Liebe. Keine Menschen die Stress machen, oder uns unser Glück nicht gönnen. Niemand der Negativität versprüht. Oder dem es mehr um sich selbst, als um unseren Tag geht. Und jetzt?

Vier Monate davor und plötzlich stresst und streitet und meckert und nölt es von allen Seiten auf uns ein. Ich stelle fest, dass ich zwei Personen nur eingeladen habe um anderen einen Gefallen zu tun, oder weil sie „darauf bestanden haben“ und mich das schlechte Gewissen geplagt hat. Dann noch einen Teil der Familie, die ich nun nicht unbedingt bräuchte. Hier hat die restliche Familie sich als schlechtes Gewissen personifiziert. Und ich sitze hier mit dem Schlamassel. S. bereut es ein wenig, dass sie alle Tanten und die zugehörigen Onkel eingeladen hat, weil ihr angeraten wurde darüber nachzudenken, wie sich x wohl fühlt, wenn y eingeladen ist und sie nicht. Im Grunde das selbe Szenarieo wie bei mir auch.

Dazu kommt dieser Streit innerhalb meiner Familie. Das Deinsteresse. Und, die Nerverei. Ich würde gerade gerne wirklich alles hinwerfen und mir mit S. ein kleines Hotel raussuchen, nach einem freien Termin beim dortigen Standesamt gucken, Mama und Schwester einpacken und wen S. noch will und dann eine Hochzeitsnacht in einem wunder_schönen Hotel haben. Und vor dem Schlafen und nach der Trauung ein wunderwunder_schönes perfektes Picknick. Mit ein bisschen Sekt. Und tollem Essen. Mit Kissen und Korb. Mit Sonnenschein. Vielen Küssen und echter Liebe um uns.

Aber I: Die Einladungen sind alle raus. Geschirr ist gekauft. Gläser und Deko geliehen. Zelt, Musik, Standesamttermin vor Ort ist fest, die Mädels planen den JGA. Die Hochzeitsoutfits für viiiel Geld haben wir auch. Undundund.

Aber II: Vielleicht wird ja alles wieder gut und das ist nur sowas wie ein Hochzeitsblues?

Aber III: Was wenn nicht und ich/ wir sind am Ende einfach nur genervt und merken zu spät, dass es nicht das ist, was wir uns gewünscht haben?

Und: Ginge das denn überhaupt? Darf man das? Alle wieder ausladen? Oder eine Ausrede benutzen, wie: Die Location ist leider nicht mehr verfügbar.

Bereuen wir das später?

Ahhhhhh!

Kein Standesamt, dafür krank

Yippiii!

Da ich mich ja diese Woche am meisten auf Yoga und den Standesamttermin gefreut habe, bin ich gleich doppelt traurig darüber, dass ich krank bin. Ich fühle mich wie ein Häufchen Elend. Keiner weiß was ich habe. Bauchschmerzen seit Monaten. Kopf fühlt sich an wie in einen Schraubtock gepresst und Fieber hatte ich in der Nacht auch noch.

Maumaumau.

Ich mag nicht mehr.

Dafür merkt man wenn man krank ist, dass die Freundin noblet wirklich verliebt in mich ist. Ich werde vorbildlich umsorgt, gehegt und gepflegt. Sogar das Patenkind wird aus Rücksicht auf meinen lautstärkeempfindlichen Zustand alleine bespaßt.

Ich würde sagen, da können unsere Würmer baldbald kommen.