Gescheiterter Brautabend, Liebe und Hochzeitsfrust…

Das Wochenende war, action-mäßig, recht ereignislos muss ich sagen. Ein bisschen Bachelorn, ein bisschen Familie. Das einzige Highlight und das war sogar eher negativer Natur, gab es am Freitag.

Brautabend Freitagabend:

Ich hatte mir überlegt mit meinem zwei Liebsten (Schwester und dazu die Freundin aus meiner WG-Zeit in einer größeren Stadt) und C. einer anderen Freundin, eine Art Brautabend zu machen. Das Wetter hat ja mitgespielt. Es war warm und man hätte (!) den Abend plauschenderweise auf dem Balkon verbringen können. Es gibt ja, wie bereits an anderer Stelle schon erwähnt, noch allerhand zu tun und es wäre schön gewesen ein bisschen zu besprechen, bei was mich die Mädchens noch unterstützen könnten. Ich hatte für jede einen Brief geschrieben und an jedem hing dasselbe Paar Ohrringe, dass ich an dem Abend auch trug. Einfach so als kleine Aufmerksamkeit, als Dankeschön und mit dem Brief (bei den Liebsten beiden) noch mal ganz offiziell der Brautjungfer- und Trauzeuginnen-Antrag 😉

Lange Rede kurzer Sinn: Schlussendlich hatte ich großes Glück die Geschenke, in dem nicht enden wollenden Redefluss von C., überhaupt irgendwo zu platzieren. Es kam niemand, außer C., zu Wort. Ich am allerwenigsten. Sie hat alle unterbrochen. Niemandem zugehört. Es war wirklich extrem unangenehm und ich weiß nicht, was das los war. Ich hatte ja extra zum Brautabend eingeladen. Wie dem auch sei. Schlussendlich ärgere ich mich, dass ich nicht einfach an dem Abend selbst etwas gesagt habe. Aber da dachte ich (wie so oft) dass ich „lieb und nett“ sein muss und, dass das primäre Ziel des Abends sein sollte, dass ich eine gute Gastgeberin bin. Hmpf. Mein Entschluss endlich mal ein bisschen direkter zu sein und eigene Bedürfnisse zu artikulieren, bedarf also noch allerhand Übung in der Praxis. :/

Soviel zum Freitag.

Liebe

Den Samstag haben meine Liebste und ich mit schlimmen Kopfschmerzen verbracht. Schuld war bestimmt das Wetter. Aber davon haben wir uns nicht die Laune verderben lassen und sind zum nahegelegenen Fluss gefahren um dort ein bisschen was von der Sonne zu erhaschen. Lange ausgehalten haben wir es nicht, aber immerhin waren wir draußen. Kuscheln und TV geht auch besser von der Couch aus. 🙂 Im Anschluss kam dann meine Schwester noch mal rum und ich habe endlich meinen „bräutigen“ Filmeabend bekommen. War zwar ein ziemlich hirnloser Hollywood-Brautjungfern-Hochzeits-Schinken, aber zum einstimmen auf die letzten drei Monate, war es trotzdem toll. Und so ein Brautabend mit zwei Bräuten verspricht Spaß² 🙂

Gestern habe ich mich überwunden endlich mal weiter an den „Info’S“ zur Hochzeit zu arbeiten. Wir haben bis zum 30. April um Rückantwort gebeten und wollen im Anschluss an dieses Datum auch die „Info-Blättter“ rausgeben. Aber da wir ja soweit es geht alles selbst gestalten wollen und ich jetzt nicht allzu PC-versiert bin, bedarf es doch allerhand Zeit, bis alles so aussieht wie wir es schlussendlich haben wollen. 😉 Und juhuuu, wir sind ein Stückchen weitergekommen. Auf den Hintergrund des Briefes, kommt eine Bild von einem Picknick- Korb, als Link dazu, dass die Feier unter dem Motto Picknick steht. Ich bin schon gespannt, wie es gedruckt wirkt.

Hochzeitsfrust und Einladungs- Ausladungsirrsinn

So, ein letztes Update zum Tanten-Diskurs. Nachdem ich am Freitag vier (!) Seiten PC-verfassten Briefs fertiggestellt habe, in dem ich Tante E. erklärt habe, warum ich sie nicht dabei haben möchte, hat mir meine Mama gestern noch einmal nahe gelegt darüber nachzudenken, ob es nicht am Ende das größere Übel für mich wäre, wenn der Rest der lieben Verwandtschaft am Hochzeitstag unzufrieden und traurig ist, weil Tante E. nicht kommt bzw. ausgeladen ist. Also dreht sich das Gedankenkarussell wieder von vorne.

Hier meine Optionen Kröten,. die es wahlweise zu schlucken gibt:

Schlecht gelaunte geladene Familie, weil die Bräute für sich entscheiden haben, dass sie nur Menschen auf ihrer Hochzeitsfeier haben möchten, die sich für sie freuen und mit denen sie sich wohl fühlen. Ganz zu schweigen davon, dass ich mich dann aber bereits im Vorfeld auf drei Monate emotionale Erpressung und „stell dich nicht so an“/„Das kann man aber nicht machen!“ einstellen kann. Vom Hochzeitstag selbst ganz zu schweigen. Wenn Tante E. nicht da ist, wird der Tag gespickt sein mit Aussagen à la: Es ist zwar ganz schön, aber es ist ja leider nicht die ganze Familie da.

Oder Tante einladen. Sie vermiest mir ihrem Neid und ihrer schlechten Laune erstens mir die Laune. Und verändert immerimmer auch die der anderen. Keiner ist gelöst. Alles schwirrt um besagte Tante. Keine ausgelassenen Stimmung und immer der Versuch es ihr so Recht wie möglich zu machen, damit es zu keiner Situation kommt in der sie ausflippt. Ganz zu schweigen von der unentspannten Stimmung zwischen meiner Mutter und ihr. Und folglich auch der verkrampften Stimmung meiner Mutter im Allgemeinen und im besonderen mir Gegenüber.

Wie hat die noblet-Liebste gestern gesagt, nachdem das Problem erschöpfend besprochen wurde: „Hm, du steckst da in einer Sackgasse!“

Nagel.Kopf.passt.  Und ich füge hinzu: es NERVT! Es nervt einfach!

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2 Kommentare

  1. Tante ausladen und die restliche Familie höflichst bitten, das am Hochzeitstag nicht zu erwähnen. Alternativ kannst du der restlichen Familie auch in einem kurzen Brief erklären, warum du die Tante ausgeladen hast und dass ihr deshalb am Hochzeitstag nicht ständig darauf hingewiesen werden wollt, weil es EUER Tag ist. Von außen hört es sich nerviger an, wenn die Tante da ist. Mehr als ein Mal „Ach schaaaade, dass die olle Tante nicht da ist“ wird den eingeladenen Gästen schon nicht über die Lippen kommen!

    1. Hach, ich wünschte ich könnte das so klar sehen wie du! Aber wahrscheinlich ist die Sache einfach klar und ich nur vernebelt. Der letzte Termin zum Zusagen ist mit dem 30.04 auch verstrichen und es kam natürlich keine Antwort. Den „Ausladungsbrief“ habe ich auch geschrieben. Sind auch nur knapp neun Seiten. Jaha, da miusste wohl allerhand raus 😉 Ich werd mal sehen ob ich ihn heute einfach abschicke. Ohne zu denken. ABER dann ist es ja endgültig.

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