Monat: Mai 2014

Hochzeits-Countdown: 79 Tage

Ach Herrje!

Ich wollte eigentlich ein 80-Tage Update machen und da schaue ich auf den Countdown-Zähler und muss feststellen es sind nur noch 79 Tage. Ich habe so spontan keine Idee wo der fehlende Tag hingekommen sein sollte, aber naja gut, so ist es denn 🙂

Ich muss ehrlich sagen zur Zeit fühle ich mich so gar nicht brautig. Auch nicht mehr wie Bridezilla. Nur noch wie ausgebrannt. Liegt wahrscheinlich daran, dass zur Zeit einfach alles zu viel ist. Wie eigentlich schon das ganze letzte Jahr, aber jetzt schient es sich wirklich bemerkbar zu machen.

Die Arbeit ist schlimm. Und damit meine ich wirklich schlimm und eigentlich bräuchte ich einen neuen Job. Ist aber natürlich nicht so einfach wenn man Gehalts- Arbeitszeitvorstellungen hat. Die Entfernung sollte auch nicht so groß sein, da ich ja schon wegen der Uni viel fahren und ab nächstem Semster wohl auch wieder täglich. Soviel dazu.

Sonst  quäle ich mich fast täglich mit meiner Bachelor-Arbeit und ganz langsam nimmt es Struktur an. Hach, was bin ich froh, wenn ich das endlich los habe. 😀

Ach ja, das darf man ja eigentlich nicht zu laut schreien, also flüstere ich mal ganz leise: ich versuche das Rauchen aufzugeben. Mal sehen wie es klappt. Bzgl. der Babyplanung muss ich ja sowieso aufhören und erst ne Woche vorher hätte ich Angst, dass es mir allzu schwer fällt, zumal das ganze giftige Zeugs ja dann noch im Körper steckt. S. wollte eigentlich mitmachen, aber daran glaube ich erst wenn es soweit ist 😉 Ich werde berichten.

 

 

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Babywunsch-Verwirrung!

Nach einer Woche des Krankseins, geht es heute wieder zurück in den Zirkus- sprich auf die Arbeit. Meine Laune entspricht so ziemlich dem was sich draußen vor meinem Fenster abspielt. Diesige Diesigkeit und schönstes Grau. Ein Traum. (NOT!)

Ich möchte mich allerdings gar nicht lange beschweren. Denn 1. Diese Woche ist eine kurze Woche. Yai. 2. Das Wochenende war so hübsch, dass ich noch ein kleines Fitzelchen bunter Glückszuckerblubbels als Notration besitze, die sicherlich ausreichen um meine Laune, trotz Schmuddelwetter und Gewitterfront auf Arbeit, bis Mittwoch auf einem erträglichen Level zu halten. Doppel yai.

Geschafft haben das meine Geschwister, die beide am Samstag zu Besuch waren. Es macht mich so glücklich die beiden glücklich und ausgelassen zu sehen. Mit ihnen zu lachen und Unsinn zu reden. Keiner kann so gut lustigen Unsinn reden wie wir drei, da bin ich sicher 😉

Genug der Vorrede. Und hin zum Punkt: Babywunsch-Verwirrung

Gestern waren S. und ich die Sonne genießen. In der Hauptsache habe ich allerdings in die Wolken gestarrt. S. hat ihre neue Leidenschaft ausgelebt. Babys gucken und alle anderthalb Minuten entzückt „Ach wie süß“ und „Ist das nicht ein hübsches Baby?!“ und „Unseres wird sicher auch so süß“ gejauchzt. Es war ein Fest. Ich muss schon sagen, es erleichtert mich doch sehr, dass S. sich nun auch freuen kann und nicht mehr allzu pessimistisch ist. Bzw. neben den Sorgen und Ängsten eben auch Positives und Vorfreude einen Platz findet.

Bei mir hat sich das Gefühl zum Kinderkriegen bisweilen ein wenig verändert. Auf der einen Seite kann ich kaum glauben, dass die Zeit so schnell vergeht. Dass es nur noch sieben Monate sind. Dass sich mein Wunsch nach zweijähriger Planungs-, Diskussions- und Aufschiebephase nun endlich in naher Zukunft zu erfüllen scheint (falls es hoffentlich gleich/bald klappen sollte mit der IUI). Und gleichzeitig fühlt sich das „Ich werde tatsächlich schwanger werden“ so fremdartig an. Da wo vorher nur grenzenlose Freude auf die Schwangerschaft, das Rundwerden, die Vorbereitung war, fühlt es sich jetzt so ruhig an. Ich kann das irgendwie nicht mehr so richtig mit mir in Verbindung bringen. Es ist immer noch mein Wunsch mit S. zusammen eine Familie mit einem bis zwei Kind/ern zu werden, aber es kommt doch auch ein bisschen Angst dazu. Oder das Gefühl sich besser nicht so dolle zu freuen. Dass am Ende doch noch was schief gehen könnte. Was ein bisschen verrückt ist, weil es ja tatsächlich noch über ein halbes Jahr ist, bis wir wirklich aktiv anfangen. Aber ja, ich denke das ist es. Ein bisschen Angst. Vor dem „jetzt wirklich“ und dem „dann gibt es kein zurück!“ Und all das wovon ich die letzten Jahre in der Theorie gesprochen habe, jetzt tatsächlich in eine irgendwie geartet Umsetzungsphase übergeht. Das Impfen. Das mit dem Rauchen aufhören. Ach, ach, ach. Und jetzt wo ich nahezu fertig bin mit meinem ersten Abschluss und das zweite Studium sich gleich daran schließt, denke ich mir: Was für ein Wahnsinn, dass ich, dass wir wirklich ein Baby bekommen wollen.

Ausgelöst wurde der ganze Gedankensalat durch ein Gespräch mit meiner liebreizenden Schwester. Wir beide lieben Frankreich sehr und auf dem Balkon sitzend, habe ich vorgeschlagen, dass wir nächstes Jahr zusammen fahren könnten. Ein größeres Haus mieten und schön drei Wochen Sonne, Meer und Strand genießen. Und während ich das sage, fällt mir auf: Dann bin ich ja schon schwanger (wenn alles gut geht). Bzw. dann müssten wir aber schon früher fahren, denn wenn es auf Anhieb klappen sollte, dann wäre ich im August/September, (da fahren wir in der Regel immer, weil die Sommerferienzeit dann vorbei ist) schon im achten Monat! Das stelle ich mir ein wenig beschwerlich vor. Die 16 Stunden im Auto ohne Unterbrechung. Und dann die Hitze. Frau weiß ja vorher nicht wie agil sie schlussendlich ist. Naja. Auf jeden Fall hat meine Schwester mich dann ziemlich geschockt angeschaut. Dass das ja jetzt echt schnell geht und war darüber hinaus eigentlich eher sprachlos. So wie ich auch. Als mir aufgefallen ist, dass dieser Sommerurlaub (wenn alles klappt) der letzte ohne Babybauch und Baby ist. Wahnsinn. 😯

Soviel zum Babywunsch-Wirr-Warr und zum Schluss noch zwei kurze Updates:

Erstens Hochzeit:

Ach ja, es sind heute noch genau 2 Monate und 3 Wochen bis zur Hochzeit. Und ich schwanke immer wieder zwischen totaler Aufregung und absoluter Tiefenentspannung. Es gibt ja immer noch einiges zu tun, aber irgendwie bin ich so lethargisch geworden was die Hochzeitseinkäufe angeht. Ich freu mich schon auf die Betriebsamkeit die sich einstellen wird, wenn ich feststelle, dass es jetzt wirklich, wirklich allerhöchste Eisenbahn wird. Dann werde ich mir sicher wünschen, ich hätte alles in Ruhe gemacht, als noch genügend Zeit da war. Aber bis dahin fröne ich mal weiter der Hochzeitslethargie. 🙂

Zweitens: Mal wieder ein Rechenschaftsbericht zur Abschluss-Arbeit🙂

Ich bin allerhand Seiten weitergekommen, nachdem ich am Samstag bereits um fünf Uhr morgens am Schreibtisch saß. Die ersten zwei Kapitel sind, abgesehen von der finalen Überarbeitung, nahezu fertig und jetzt kommt der etwas spannendere Hauptteil. Da darf ich dann endlich selbst denken. Zusammenfügen. Diskutieren. Ich freu mich drauf.

Hochzeitstorte- erster Versuch

Also hier wie versprochen die Foto’s vom ersten Hochzeitskuchenbackversuch

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Mit extra viel Zitronensaft… Das hat vielleicht geduftet. So lecker!

 

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Wir haben tulpenförmige Weckgläser gekauft. Eigentlich waren die erst für die Suppen gedacht, die es als Vorspeise geben wird, aber dann mussten wir feststellen, dass sie einfach zu klein sind. Für Hochzeitskuchen sind sie allerdingr ideal. Das dritte Bild war nur ein Versuch. Mini-Küchlein in einer Pralinenform gebacken. Die sehen furchtbar toll aus.

 

So, hier die Ergebnisse. Ich habe verschiedene Versionen des selben Teigs. Es ist ein Zitronenteig. Super saftig und gar nicht trocken. Entweder mit Zitronen-Zuckerguss (super zitronig und nicht zu süß) oder mit einer Creme aus Schmand und Quark, verfeinert mit Zitronenabrieb und einer Zitronenzuckerreduktion.

Bild mit Zuckerguss und in Zuckerwasser gekochtem Zitronenabrieb garniert

 

Bildhier Variationen von den Küchlein mit Creme.

1. mit Zitronenabrieb, 2.mit Blaubeeren, 3.dreitstöckig mit Creme und Blaubeeren gefüllt. Topping aus Zitronen-Zuckerguss, Blaubeeren und kandierter Zitrone

Bild So, hier noch mal das komplette Endergebnis ❤

Was denkt ihr? Favoriten? Ideen?

Ich kann jedenfalls sagen, es schmeckt wirlkich sehr gut. (Auch wenn Eigenlob ja stinken soll- hier riecht es ja nur nach Zitrone 😉 ) Vielleicht mache ich einfach verschiedene Toppings. Sieht ja unter Umständen auch hübsch aus, wenn nicht alles gleich ist. Obwohl S. es lieber einheitlich hätte. Schwierig 😉

 

Schuhe, oder auf dem Weg der Besserung

Nochmalige Mikrowellenbehandlung für meinen leidgeplagten Rücken heute morgen. Und nein, ich wurde nicht zusammengefaltet um in die Mikrowelle zu passen!

Danach habe ich die Ärztin noch  mal um Info gebeten, weil sich mein unterer Rücken so taub anfühlt und ich einen knubbeligen Knubbel gefunden habe. Der knubbelige Knubbel hat sich als Pomuskel entpuppt 😀 Also dort setzt der Muskel wohl an und ist arg verspannt. Einschmieren mit V*ltaren Schmerzgel und mal ordentlch massieren, so die Anweisung. Ich weiß ja schon wer das machen darf!

So, um auf dem Weg der Besserung auch gut voran zu kommen, benötigt man was? Jaa, Schuhe! Auf dem Weg vom Arzt zurück, bin ich an einem Geschäft vorbeigekommen und habe sooo süüüße Schuhe gesehen. Es gab 10% auf das komplette Schuhsortiment. Hab kurz überlegt und dann geschlussfolgert: das muss wohl Schicksal sein 😀

So zur Vorstellung was ich mit „sooo süüüß“ meine 😉

Bild

Ich stehe ja eigentlich nicht so auf bunt, aber in die habe ich mich verliebt. So genug der Schuhe 🙂

Im Anschluss einkaufen und ganz eigentlich müsste ich noch verschiedene Versionen Zitronenkuchen backen. Die Hochzeitstorte soll nämlich was zitroniges im Weckglas werden. Aber bisher hat mich noch kein Rezept überzeugt. Wenn jemand eine großartige Idee hat: Immer her damit. Die Zeit wird nämlich knapp und ich habe nur noch 85 (!) Tage.

Falls ich es schaffen sollte mich aufzuraffen und in die Küche zu bewegen, dann gibt’s später bestimmt noch ein paar Bilder von den Kuchenversuchen. (uuuuh, das hat sich gereimt! 😛 )

Und wem es noch nicht aufgefallen ist, ich hab furchtbar verrückte Laune. Das liegt am Sonnenschein und ein bisschen daran, dass ich seit Montag alleine zuhause eingeschlossen bin. Da wird man schon auch ein bisschen ulkig und schrullig.

Wenn schon, denn schon!

Wenn es gesundheitlich nicht läuft, dann halt auch mal gar nicht!

Ich berichtete von meinem Hexenschuss. Gestern Abend hatte ich dann tierische Kopfschmerzen, bin heute morgen mit einem riesigen Bläschen (ach was sage ich eine riesige- überdimensionale Blase) an der Lippe aufgewacht. Im Anschluss ist mir dann eine halbe Stunde vor Termin eingefallen, dass ich zum Internisten muss. Nüchtern! Das wiederum fiel mir ein, nachdem ich den Kaffee schon aufgesetzt hatte. Auf dem Weg dahin noch mit der grummeligen noblet-Verlobten angepflaumt und dann die wundervolle Diagnose: Lebensmittelunverträglichkeit, wenn es gut ist und schlimmeres mit dem Darm, wenn es schlecht ist. Ich bin jetzt mal so überhaupt nicht die Panikmacherin, aber darauf habe ich jetzt einfach echt keine Lust. So gar nicht. Weder auf Essens-Tagebuch schreiben, noch auf intensivere Auseinandersetzung mit meinem Körper (ich erspare Euch mal jedwede weiteren Details). Aber der Onkel-Doktor sah ein bisschen besorgt aus (war allerdings schwierig zu lesen sein Gesicht, er ist von Haus aus ein bisschen grummelig) und deshalb werde ich wohl müssen. Essen aufschreiben. Noch mal zum Hausarzt. Neue Überweisung für einen anderen Arzt. Hmpf. Keine Lust. Keine Lust. Keine Lust. So genug geschimpft.

UPDATE HOCHZEIT

  • Die Terminverschiebung mit dem Cocktail-Fritzen ist erfolgreich besprochen. (Dadurch, dass die Freie Trauung erst am Abend stattfindet und nicht wie geplant am Nachmittag, darf der Cocktail-Mensch erst später anreisen. Ich habe nämlich keine Lust darauf, dass er dann mitten in mein Ehegelübde platzt 😀 )
  • Die Reminder bzw. Ablauf-Infokarte für die Gäste inkl. Skizzen zum Anfahrtsweg sind ferig gestaltet
  • Zwei Tisch-Hussen konnten nachbestellt werden
  • Der Online-Einkaufswagen ist zum Platzen voll

FLITTER-NEWS

Unsere Hochzeitsreise wird uns ja nach Thailand führen. Wir freuen uns ganz unheimlich und haben schon vor ein paar Monaten gebucht. Endlich mal wieder eine andere Kultur. Weg von dem was man hier kennt. Eintauchen in eine neue, für uns noch unbekannte Welt. Menschen, Land und Essen kennenlernen. Hach, wie ich mich freue.

Geplant und gebucht: Sehr hübsches Honeymoon Hotel für die letzte Woche, Ankunft in Bangkok und ansonsten quer durch’s Land. So war der Plan. Bis gestern dann die Nachrichten über das Kriegsrecht in Thailand informierten. Und überall die Panik losgetreten wird, von der kein Mensch weiß ob sie gerechtfertigt ist, oder nicht. Jetzt macht sich S. ein bisschen Sorgen. In erster Linie hoffen wir natürlich, dass sich die Krise wieder beruhigt bzw. abgewendet wird.

Ich ergieße mich jetzt nicht in weltpolitischer Kritik. Nur ganz kurz: Es kotzt mich an. Und macht mich wütend.

Impfen

Bäh, beim Überfliegen alter Blogeinträge ist mir doch gerade aufgefallen, dass ich das mit dem Impfen doch mal schnell in Angriff nehmen sollte. Ich kann Spritzen nicht leiden. Da graut es mir jetzt schon vor. Ich glaube ich warte noch den Gyn-Termin ab und dann geht es los. Es sind nämlich nur noch unfassbare 7,5 Monate bis zum Start. 🙂

Was habt ihr impfen lassen- abgesehen von der obligatorischen Rötelnimpfung? Und wann habt ihr mit Folsäure angefangen? Oh je, das nimmt langsam tatsächlich Formen an. Erschreckend, wie die Zeit vergeht.

Die noblets-Verlobte wird im Übrigen langsam schon aufgeregt. Sehr süß mit anzusehen. Ihr Lächeln, wenn ein Baby im Kinderwagen an uns vorbeigeschoben wird. Das Interesse an Doku’s über die Zeit der Schwangerschaft und Entbindung.  Wirklich. Zuckerlichster Zuckerguss. ❤

Noch 88 Tage

… die Zeit rennt mir irgendwie davon. Zwischen arbeiten, Uni und der BA-Arbeit komme ich irgendwie zu kaum noch was. Und zurzeit habe ich einen hässlichen, hässlichen Hexenschuss. Trotz ärztlichen Verbots habe ich heute am Schreibtisch gesessen und prompt die Quittung bekommen. Ich sag nur Autsch .Aber ein bisschen hat sich der Schmerz doch gelohnt. Ich bin gut vorangekommen.

Ansonsten plätschert alles so dahin. Am Wochenende habe ich mich mit meiner liebsten Freundin getroffen und mal wieder bis in die Morgenstunden gequatscht. Das was echt toll.. Fast wie früher als wir noch zusammen in einer WG gewohnt haben und uns die Zeit mit Unsinn reden und Quatsch machen vertrieben haben 😀 Ein Traum!

Zur Hochzeit

In zehn Tagen ca. muss ich zur Schneiderin mein Kleid anpassen lassen und bis dahin muss noch das ein oder andere Pfund runter. Und vom bewegungsunfähig zuhause sitzen wird das irgendwie nichts. Komisch eigentlich 😉

Ein paar Neuigkeiten gibt es noch: Ich habe mich für den Master an meiner Uni beworben und hoffe ganz fest, dass ich genommen werde. Meine Haupttätigkeit umfasst also momentan das Daumendrücken.

So, jetzt geht’s- auf dem Rücken liegend- auf unseren wundervollen Balkon. Hoffentlich kommt die Sonne bald rum!

Der Countdown läuft. Noch 94 Tage bis zur Hochzeit.

Und in der letzten Woche ist sooo viel passiert. Soviel, dass ich gar nicht zum schreiben kam. Deshalb jetzt ein schnelles Update.

Hochzeitsnews- Gäste

Ich kann noch gar nicht glauben, dass es nun weniger als hundert Tage sind, bis wir JA sagen.

Ich habe mich entschieden meine Tante nun doch einzuladen. Habe aber vorher um ein Gespräch gebeten und bei Kaffee und Kuchen konnte ich ein bisschen was von meinen Bedenken abschütteln. Nicht, dass wieder alles im Lot wäre. Aber wenigstens habe ich nun kein allzu flaues Gefühl mehr. Also haben sich ein paar Knoten gelöst was das angeht.

Hochzeitsnews- Planung

JA, die Hochzeitsplanung. Ich habe mich jetzt final für die Accessoires zum Kleid entschieden. Nur die Schuhe fehlen immer noch. Wir haben uns einen Überblick über die Deko geschaffen, die sich in den letzten Monaten angesammelt hat und wissen was noch zu kaufen ist. Alles was es zu organisieren galt ist organisiert. Aufgaben sind verteilt und ich habe meiner Mama gesagt, dass sie mich, bei der Freien Trauung nach vorne bringen kann, wenn sie möchte. Sie möchte! 🙂 Und obwohl sie äußerlich nicht die Frau großer Emotionen ist, hab ich doch genau sehen können, dass sie sich sehr gefreut hat.

Arbeitsleben

Unsere Chefin ist für längere Zeit krank. Und die ohnehin schwierige Situation auf Arbeit hat sich nun zur absoluten Katastrophe entwickelt. Die Hölle auf Erden. Es macht keinen Spaß mehr. Jeder kämpft gegen jeden. Und abgesehen von einer anderen Kollegin und mir scheint da jeder nur noch sein persönliches Ding durchdrücken zu wollen, was zu einem sehr unangenehmen Arbeitsalltag führt.

Bachelor-Arbeit

Die Bachelor-Arbeit plätschert so vor sich hin. Ich habe sie bereits beim Examens-Kolloquium vorgestellt und es gab nichts zu meckern. Also habe ich das offizielle „go“ von meinem betreuenden Dozenten, dass ich in die Richtung weiter arbeiten kann, die ich bisher auch eingeschlagen habe. Das erleichtert doch schon sehr. Bis Mitte Juli wäre ich gern fertig und bin gespannt ob das klappt.

Dann gibt es noch ein kleines Update in Sachen Baby-Planung.

S. von Haus aus eher kopflastige Typ, ist einverstanden mit der Babyplanung (anders wäre es ja auch ein bisschen blöd) hat sich aber bisher gesprächstechnisch nur zu möglichen Problemen und Sorgen geäußert. Ohnehin ist es bis Januar noch viel zu weit und die Hochzeit realisiert sie auch jetzt erst- 94 Tage davor 😉

Nun ja, jedenfalls ist mir schon aufgefallen, dass ihrerseits zurzeit öfter mal ein sehnsuchtsvoller Blick zu beobachten ist, wenn sie an einem Baby vorbeiläuft. Und letzte Woche hat sie sich doch tatsächlich getraut auszusprechen, was offensichtlich war. „Ach, ich freue mich so auf unser Baby und kann es gar nicht mehr abwarten!“

Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr mich das gefreut hat und wie lange ich auf diesen Satz gewartet habe. Merke: Geduld lohnt sich. ❤

 

Kurzes Update zum gegenwärtigen Hochzeitswahnsinn

So, der Standesamttermin liegt nun vier Tage hinter uns und ich muss sagen ich war wirklich bewegt. Obwohl wir nur wegen des Aufgebots hin sind, war es irgendwie ergreifend. Wir haben unterschrieben und der Standesbeamte hat mit feierlicher Stimme vorgetragen wer wir sind, was wir wollen und welchen Namen wir dann zukünftig tragen werden. Das war schon irgendwie… hach.. 🙂

Mehr wissen wir allerdings auch nicht. Bei uns in der Stadt laufen die Eheschließungen immer ein wenig unkonvetionell ab und wir wissen vorab nicht was besprochen oder vorgetragen wird. Von unserer Kennenlern-Gechichte wollte er nichts wissen und hat uns nur gebeten ihm zu vertrauen, er würde schon an die für ihn wichtigen Info’s unsbezüglich kommen.

Naja, also bleibt es wohl spannend! Mittlwerweile kann ich es kaum mehr erwarten endllich zu heiraten.

Am Samstag war ich noch  mal im Brautmodengeschäft und habe das Kleid mit der Hochzeitsfrisur ausprobiert und die Accesoires dazu abgestimmt. Außerdem habe ich eine tolle günstige und super nette Frisörin gefunden, die mich auch schminken wird.

Wir haben die Sitzgelegenheiten, sowie die Getränke bestellt und das ist jetzt schon mal beides fix. Außerdem haben zwei Kollegen von S. zugesagt beim Zeltaufbau zu helfen. Und die anderen Aufgaben sind, was das Essen betrifft, auch soweit verteilt.

Allerdings brauche ich dringend ein Rezept für eine kalte Suppe und nach Möglichkeit eins für einen fluffigen Zitronenkuchen 🙂 Also wenn jemand eines von beiden hat. Nur raus damit!

Ansonsten habe ich zur Zeit ein riesen Projekt auf der Arbeit und versuche nicht allzu aufgeregt zu sein, weil ich am Freitag im Kolloquium meine Bachelorarbeit vorstellen muss. PANIK!

Ich hoffe sie wird nicht in der Luft zerissen.

Bridezilla muss zum Standesamt

Nachdem S. gestern den ganzen Tag verschlafen hat, habe ich sie zwischen Schlummer 4 und 5 mal angestupst um zu erfragen, ob sie ihre Geburtsurkunde für den Termin morgen schon hat. Hatte sie nicht. Nach kurzem Suchen hat sie sie allerdings auffinden können. Yai.

Dem Termin steht also nichts im Weg. Bin schon gespannt was der Standesbeamte W. so fragen wird und was wir erzählen müssen. Herr W. hat vor ein paar Jahren auch eine Bekannte und deren Mann getraut und hat das wirklich äußerst hübsch und charmant gemacht für eine standesamtliche Zeremonie. Und da bei uns noch die Freie Trauung folgt, bin ich da recht entspannt. Also äußerlich und was seine Fähigkeiten als Standesbeamten angeht.

Und hier beginnt der Wahnsinn 😀

Innerlich und gefühlstechnisch drehe ich durch. Es fühlt sich so surreal an, dass ich heiraten werde. So in echt! Und in bald. Nicht mehr erst in zwei, anderthalb Jahren. Heute wird es offiziell, dass ich meinen Namen abgebe und ihren annehme. Und ich liiiiebe meinen Namen. Nur sie liebe ich mehr und deshalb. An sich ist es auch kein wirklich großes Ding für mich, schließlich habe ich mir lange genug Gedanken darüber gemacht.

Aber… Ach ja, aber. Es kommt mir so verdammt echt vor. Das ist wunderschön und verstörend zur gleichen Zeit. Falls das Sinn macht 😛 Ich glaube, ich wollte nie heiraten. Klassischerweise wohl weil ich keine positiven verheirateten Rollenmodelle hatte. Abgesehen von Oma und Opa und die beiden habe ich nur sehr selten gesehen. Deshalb habe ich mir nie vorgestellt wie es wohl ist verheiratet zu sein. Hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm und meist auch irgendwie Wichtigeres zu tun. Ich habe mir nie vorgestellt wie man sich als Braut fühlt. Wie man sich auf seiner Hochzeit fühlt. Nicht als Gast, sondern als eine der zwei Hauptpersonen. Im Feundes- und Bekanntenkreis sind wir auch eher so die Exoten was die Hochzeitspläne angeht.  Und in der Realität frage ich mich die verrücktesten Dinge. Ob ich mich wohl anders fühlen werde? Wie wir uns als Paar fühlen werden? Bin ich dann so richtig erwachsen? 😉 (nicht, dass ich das nicht eigentlich schon wäre, aber irgendwo in mir steckt da schon noch so ein kleines vierjähriges Lausbubenmädchen). Ob mir mein neuer Nachname steht? Ob mir eine hübsche neue Unterschrift einfällt? 😀

Und als ob das nicht genug wäre, träume ich nun die zweite Nacht in Folge von diversen Hochzeitsszenarien. Schrecklich!

PS: Ich habe immer noch keine Brutschuhe.

Bridezilla 😉