Babywunsch-Verwirrung!

Nach einer Woche des Krankseins, geht es heute wieder zurück in den Zirkus- sprich auf die Arbeit. Meine Laune entspricht so ziemlich dem was sich draußen vor meinem Fenster abspielt. Diesige Diesigkeit und schönstes Grau. Ein Traum. (NOT!)

Ich möchte mich allerdings gar nicht lange beschweren. Denn 1. Diese Woche ist eine kurze Woche. Yai. 2. Das Wochenende war so hübsch, dass ich noch ein kleines Fitzelchen bunter Glückszuckerblubbels als Notration besitze, die sicherlich ausreichen um meine Laune, trotz Schmuddelwetter und Gewitterfront auf Arbeit, bis Mittwoch auf einem erträglichen Level zu halten. Doppel yai.

Geschafft haben das meine Geschwister, die beide am Samstag zu Besuch waren. Es macht mich so glücklich die beiden glücklich und ausgelassen zu sehen. Mit ihnen zu lachen und Unsinn zu reden. Keiner kann so gut lustigen Unsinn reden wie wir drei, da bin ich sicher 😉

Genug der Vorrede. Und hin zum Punkt: Babywunsch-Verwirrung

Gestern waren S. und ich die Sonne genießen. In der Hauptsache habe ich allerdings in die Wolken gestarrt. S. hat ihre neue Leidenschaft ausgelebt. Babys gucken und alle anderthalb Minuten entzückt „Ach wie süß“ und „Ist das nicht ein hübsches Baby?!“ und „Unseres wird sicher auch so süß“ gejauchzt. Es war ein Fest. Ich muss schon sagen, es erleichtert mich doch sehr, dass S. sich nun auch freuen kann und nicht mehr allzu pessimistisch ist. Bzw. neben den Sorgen und Ängsten eben auch Positives und Vorfreude einen Platz findet.

Bei mir hat sich das Gefühl zum Kinderkriegen bisweilen ein wenig verändert. Auf der einen Seite kann ich kaum glauben, dass die Zeit so schnell vergeht. Dass es nur noch sieben Monate sind. Dass sich mein Wunsch nach zweijähriger Planungs-, Diskussions- und Aufschiebephase nun endlich in naher Zukunft zu erfüllen scheint (falls es hoffentlich gleich/bald klappen sollte mit der IUI). Und gleichzeitig fühlt sich das „Ich werde tatsächlich schwanger werden“ so fremdartig an. Da wo vorher nur grenzenlose Freude auf die Schwangerschaft, das Rundwerden, die Vorbereitung war, fühlt es sich jetzt so ruhig an. Ich kann das irgendwie nicht mehr so richtig mit mir in Verbindung bringen. Es ist immer noch mein Wunsch mit S. zusammen eine Familie mit einem bis zwei Kind/ern zu werden, aber es kommt doch auch ein bisschen Angst dazu. Oder das Gefühl sich besser nicht so dolle zu freuen. Dass am Ende doch noch was schief gehen könnte. Was ein bisschen verrückt ist, weil es ja tatsächlich noch über ein halbes Jahr ist, bis wir wirklich aktiv anfangen. Aber ja, ich denke das ist es. Ein bisschen Angst. Vor dem „jetzt wirklich“ und dem „dann gibt es kein zurück!“ Und all das wovon ich die letzten Jahre in der Theorie gesprochen habe, jetzt tatsächlich in eine irgendwie geartet Umsetzungsphase übergeht. Das Impfen. Das mit dem Rauchen aufhören. Ach, ach, ach. Und jetzt wo ich nahezu fertig bin mit meinem ersten Abschluss und das zweite Studium sich gleich daran schließt, denke ich mir: Was für ein Wahnsinn, dass ich, dass wir wirklich ein Baby bekommen wollen.

Ausgelöst wurde der ganze Gedankensalat durch ein Gespräch mit meiner liebreizenden Schwester. Wir beide lieben Frankreich sehr und auf dem Balkon sitzend, habe ich vorgeschlagen, dass wir nächstes Jahr zusammen fahren könnten. Ein größeres Haus mieten und schön drei Wochen Sonne, Meer und Strand genießen. Und während ich das sage, fällt mir auf: Dann bin ich ja schon schwanger (wenn alles gut geht). Bzw. dann müssten wir aber schon früher fahren, denn wenn es auf Anhieb klappen sollte, dann wäre ich im August/September, (da fahren wir in der Regel immer, weil die Sommerferienzeit dann vorbei ist) schon im achten Monat! Das stelle ich mir ein wenig beschwerlich vor. Die 16 Stunden im Auto ohne Unterbrechung. Und dann die Hitze. Frau weiß ja vorher nicht wie agil sie schlussendlich ist. Naja. Auf jeden Fall hat meine Schwester mich dann ziemlich geschockt angeschaut. Dass das ja jetzt echt schnell geht und war darüber hinaus eigentlich eher sprachlos. So wie ich auch. Als mir aufgefallen ist, dass dieser Sommerurlaub (wenn alles klappt) der letzte ohne Babybauch und Baby ist. Wahnsinn. 😯

Soviel zum Babywunsch-Wirr-Warr und zum Schluss noch zwei kurze Updates:

Erstens Hochzeit:

Ach ja, es sind heute noch genau 2 Monate und 3 Wochen bis zur Hochzeit. Und ich schwanke immer wieder zwischen totaler Aufregung und absoluter Tiefenentspannung. Es gibt ja immer noch einiges zu tun, aber irgendwie bin ich so lethargisch geworden was die Hochzeitseinkäufe angeht. Ich freu mich schon auf die Betriebsamkeit die sich einstellen wird, wenn ich feststelle, dass es jetzt wirklich, wirklich allerhöchste Eisenbahn wird. Dann werde ich mir sicher wünschen, ich hätte alles in Ruhe gemacht, als noch genügend Zeit da war. Aber bis dahin fröne ich mal weiter der Hochzeitslethargie. 🙂

Zweitens: Mal wieder ein Rechenschaftsbericht zur Abschluss-Arbeit🙂

Ich bin allerhand Seiten weitergekommen, nachdem ich am Samstag bereits um fünf Uhr morgens am Schreibtisch saß. Die ersten zwei Kapitel sind, abgesehen von der finalen Überarbeitung, nahezu fertig und jetzt kommt der etwas spannendere Hauptteil. Da darf ich dann endlich selbst denken. Zusammenfügen. Diskutieren. Ich freu mich drauf.

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