Monat: August 2014

Es geht weiter. Bachelor. Arbeit. Baby.

Ach, was habe ich das Schreiben vermisst. Was habe ich meinen Blog vermisst. Was habe ich meinen Läppi vermisst! 🙂

Und es gibt so unglaublich viel zu berichten.

1. Ich bin verheiratet! Verheiratet!

2. Nichts, aber auch gar nichts ist gelaufen wie es sollte.

3. Die mündliche Bachelor-Prüfung steht vor der Tür.

4. nicht mehr lange bis zu den Flitterwochen

5. Die Babyplanung geht voran. Zumindest mental 🙂

 

Die schlechte Nachricht. Ich werde nur ein kurzes Update geben und der Hochzeit einen eigenen Blogeintrag widmen. Dann mit Fotos und allem drum und dran. Aber soviel sei verraten. Es war definitiv einer der wunderschönsten Tage in meinem Leben. Auch wenn sich das furchtbar ekelig romantisch anhört. 😉

Bachelor

Abgesehen von der Hochzeit ist in den letzten beiden Wochen mal wieder absolut der Wurm drin. Manchmal frage ich mich wie es nur sein kann, dass bei mir wirklich so unglaublich oft nichts so läuft wie es soll. Und ich mich in acht von zehn Fällen mit Schwierigkeiten rumschlagen muss. Aber gut, man gewöhnt sich dran. 😉

Ich leite deshalb so ein, weil es, auch ohne weitere Komplikationen, beinahe unmöglich gewesen wäre die ZWANZIG! Bücher durchzuarbeiten, die ich laut meines Dozenten in ZWÖLF Tagen durchaus schaffen könnte. Nun gut, nach dem Sprechstundentermin, leicht panisch am Schreibtisch angekommen, habe ich am Montag einen leichten Ausschlag am Hals bemerkt, der sich über den Tag hinanus, über mein komplettes Gesicht verteilt hatte. Dazu war das Gesicht angeschwollen und sah aus wie eine symbiotische Verschmelzung zwischen Hefestückchen und Streuselkuchen. Dazu Unwohlsein, geschwollenen Lymphknoten, leichtes Fieber. Hmpf. Ich bin ja eigentlich nicht so die Arztgängerin. In der Regel sagen die mir, was ich eh schon weiß. Oder sie sagen gar nichts. Oder es ist ihnen egal was ich habe und ich bekomme einfach irgendwas verschrieben. Sie hören nicht zu und glauben dem Patienten/ der Patientin kein Wort. Und ich möchte doch darauf verweisen, dass ich durchaus in der Lage bin selbstbestimmt und eigentverantwortlich mit mir, meinem Körper und meinen Symptomen umzugehen. Gut, wie dem auch sei. Der Ausschlag war mir nicht geheuer und ich bin zu meiner alten, jetzt Vertretungsärztin gegangen. Was soll ich sagen, ich habe mich gleich in den ersten fünf Minuten mit ihr wieder daran erinnert, warum sie nicht mehr meine aktuelle Ärztin ist. Nachdem sie erst mal keinen Ausschlag gesehen hat, war ihre Antwort zu den Symptomen, die ich nicht fertig beschreiben durfte: „Da nimmst du mal was gegen Allergie!“ (Ich bin in der Praxis seitdem ich ca. 10 bin, also gute zwanzig Jahre und die Gute konnte sich das Du nie abgewöhnen. Aber gut, sei’s drum!) Mit diesen Worten hat sie mich quasi aus der Praxis geschoben und ich war alleine mit meinem Schwellkopf!

Nachdem am nächsten Tag noch mehr Schwellung und noch mehr Ausschlag und noch mehr jucken dazu kamen, habe ich entschieden am nächsten Tag noch mal hinzugehen. Ich spare mir an dieser Stelle detaillierte Ausführungen des ernüchternden Ärztin-Patientinnengesprächs. Fazit: Blutabnahme, Arbeitsverbot. Aber keine Diagnose. Am folgenden Tag erfuhr ich dann „einer der vielen hundert Viren“. Dem wird also nicht weiter nachgegangen.Gut. Warum auch. Und wer kennt ihn eigentlich nicht, den Virus der das Gesicht inkl. Ohren anschwellen lässt, juckt wie verrückt und ein bisschen Fieber mit ein bisschen Schnupfen mit unglaublichen Muskelschmerzen und Krämpfen macht?!

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Mir fehlen insgesamt fünf, der zwölf Tage um zu Lesen. Weil ich, dank Gehirnmatschigkeit und Fieber, unmöglich mehr als drei Seiten am Tag lesen und lernen konnte.

Jetzt hat  mich natürlich die Panik ergriffen, dass ich die Prüfung nicht schaffe, zumal ich gar nicht weiß was da so wirklich auf mich zukommt. Gute Dozentenbetreuung sieht eben auch anders aus.

Hmpf. Es bleibt nur hoffen und Daumendrücken.

Arbeit

ABER neben dem Chaos (mehr folgt bald 😉 ) gibt es auch gute Nachrichten. Also halb gute Nachrichten. Gestern hat mir die EHEFRAU 😀 Post mitgebracht und wer hätte das gedacht. Mein Vertrag wurde verlängert. PLUS (und hier folgt die eigentliche gute Nachricht) mit einer GEHALTSERHÖHUNG! Ich bekomme zwar immernoch weitaus weniger als ich eigentlich mit fertigem Studienabschluss verdient hätte, aber immerhin. Immerhin wird meine Arbeit wenigstens ein winziges bisschen honoriert. Unterm Strich macht das netto zwar nur um die 90 Euro aus, aber toll finde ich es trotzdem. Ich bin nämlich die erste in diesem Unternehmen, die überhaupt mal etwas über ein studentisches Gehalt bekommt. Und deshalb bin ich gerade mal sehr stolz auf mich, dass ich mich getraut habe zu kämpfen. Trotz  meiner Angst, dann gar nicht mehr dort beschäftigt zu werden. Merke: Mut lohnt sich.

So nun muss ich zurück an den Schreibtisch. Wenigstens noch ein Kapitel lesen.

Baby

Und ein PS: Ich glaube, wenn der Geldbeutel es erlaubt, fangen wir mit der Hibbelei an, sobald es möglich ist 😀 Wir können es nämlich kaum erwarten. Beide. 🙂

 

Hochzeitskrimi Teil II

Was ich bisher erledigt habe

  • Geschenk für S. fast fertig gestaltet –> es gibt drei Teil, die ich nach der Hochzeit aufschreiben werde. Das Risiko, dass S. neugierig ist und hier liest ist mir zu groß 😉
  • Zwei Maschinen Geschirr gespült
  • Die übrigen fehlenden Gläser mit Klebeband dekoriert
  • Ein bisschen aufgeräumt

Was heute noch kommt : 

  • Festzeltgarnitur aufbauen
  • Getränke entgegen nehmen
  • Anfangen die Notfall-Box zu packen
  • Einkaufen
  • Küchemaschine abholen
  • Knoblauchbutter vorbereiten

Und damit geht es jetzt auch gleich weiter! Ich berichte später oder morgen nochmal.

Ach ja, ps: das Wetter ist herbstig. Regnerisch und kalt 😦

Hochzeitskrimi oder noch 5 mal schlafen

Der absolute Wahnsinn! Es sind nur noch vier Tage und dann werde ich heiraten. Die Zeit rast wie verrückt. Es gibt noch immer einiges zu tun. Und ab dem 14.08 geht’s planungstechnisch erst richtig los. Bierzeltgarnituren und Hussen die abgeholt werden müssen, Zelte und Pavillons die aufgebaut werden müssen. Hotel buchen, Haare machen und, und, und. Zum Beispiel möchte die Fotografin gerne noch den Garten sehen und der DJ die Anlage vor Ort begutachten.

Am meisten bin ich zur Zeit allerdings damit beschäftigt die Daumen zu drücken. Wofür? Gutes Wetter. Ist ja klar! Regenwahrscheinlichkeit 50% 😦 Bis jetzt zwar nur Nieselregen, aber man weiß ja nie. Es wird wohl also bis zum Schluss spannend bleiben.

Diese Woche habe ich mit erst mal freigenommen. Damit es ein bisschen weniger stressig für mich wird. Denn die persönlichen Geschenke für S. muss ich noch vorbereiten. Glücklicherweise habe ich allerhand Überstunden abzubauen!  🙂

Sonst so? Wir waren heute für eine Stunde auf dem Geburtstag einer Kollegin. Eine ihrer Freundinnen hat vor sechs Wochen entbunden und ihren Sohn mitgebracht… Ach, der Kleine ist so unfassbar süß. Also bin ich, neben der Hochzeit, immer noch froh, wenn es mit der Babyumsetzung bald anfängt. Gut ist, dass es auf der Arbeit so sch*iße ist, dass es mir gar kein allzu großes schlechtes Gewissen mehr macht, wenn ich ein viertel Jahr nach der Vertragsverlängerung beichten muss, dass ich schwanger bin (falls es klappen sollte natürlich) PECH! 😉

Die ein oder andere/ der ein oder andere wird es erkannt haben, der Schreibstil ist immer noch ein wenig…ähm.. kurzatmig.. aber eine gute Nachricht habe ich noch: morgen wird der Laptop endlich repariert. Ach, was ich mich freue 😀

Edit vom 30.08.: zwei Wochen später ist es dann jetzt auch endlich soweit 😀

So, jetzt geht’s ab ins Bettchen, damit ich gewappnet bin für den Marathon-Tag morgen…

Der Countdown rennt!

Es sind nur noch vierzehn Tage. Der Countdown Zähler sagt: exakt 14 Tage und 4 Stunden. Das ist wirklich der absolute Wahnsinn und ich kann es so gar nicht fassen. Langsam bekomme ich auch ein bisschen Panik, ob der Dinge die noch erledigt werden müssen!

Grundsätzlich sind es eigentlich nur noch Kleinigkeiten, aber auch die müssen ja erledigt werden. Dazu kommt, dass meine Liebste dieses Wochenende (sprich heute) ihren Junggesellinnenabschied feiert und ich auf das nächste Wochenende tippe. Also für meinen. Sodass eben kaum mehr Zeit bleibt die Dinge zu besorgen und zu entscheiden, die wir gerne zusammen entschieden hätten. Aber gut, so ist es nun. Und ich sehe mich schon bis heute Abend um zehn durch die Geschäfte hüpfen. Schwitzend und im Kreis rennend. 🙂

Mein wunderschönes Hochzeitskleid habe ich am Mittwoch abgeholt und musste feststellen:

Leider ist es zu eng. Viel zu eng. Aber ich denke mir,  Atmen wird am Hochzeitstag sowieso absolut überbewertet. :/

Nun ja, im ernst, ich fühle mich nicht mehr wirklich wohl darin. Oben zwickt es, quetscht die Haut unschön zusammen und… was einmal vom Kleid abgeschnitten wurde, das ist auch weg, habe ich gelernt. Folglich bin ich also gezwungen auf die letzten vierzehn Meter noch zwei Kilo abzunehmen. Und das, wo ich mich, aufgrund extrem schlechter Laune beim letzten Versuch und um gegen die „Schönheitsindustrie“ zu revolutionieren, dazu entschieden habe, mich so gut und hübsch zu finden wie ich bin und wie mich auch meine Verlobte am  liebsten mag (ist ja auch nicht unwichtig 😉 )

hach, was soll ich sagen? alles meckern hilft nicht, jetzt muss ich in die grüne Gurke beißen.

Was gibt es noch? Ach ja, wir feiern ja irgendwie zweigeteilt. Zuerst das bürokratisch-stamdesamtliche (hier hat sich die Liebste gewünscht soll ich schon das Hochzeitkleid tragen) mit nur den allerengsten (ich glaube wir sind ca. 10 Gäste ), dann gibt es eine ziemlich lange Pause, bis dann alle Gäste ab 17:00 Uhr eintreffen. Nach dem Essen gibt es dann endlich (die für uns wichtigere) freie Trauung. Damit es für die anderen Gäste  einen Überraschungseffekt gibt, werde ich das Hochzeitskleid nach dem Standesamt erst wieder anziehen, wenn ich von meiner Mama nach vorne geführt werde. Lustigerweise, habe ich gestern meiner Schwester mein Kleid für „dazwischen“ gezeigt, da sagt sie wirklich, dass sie genau das selbe hat, nur in einer anderen Farbe 😀 und das ohne, dass wir es abgesprochen hätten!

Abgesehen von dem Durcheinander und dem aufregenden Stress bzgl. der Hochzeit  ist die Arbeit noch anstrengend,  Dienstag steht mir mein Gehaltsgespräch bevor (vor dem es mich doch sehr gruselt) und der Babywunsch wird auch nicht kleiner!

Als nächstes steht dann die mündliche Bacheloprüfung an. Was ich mich freue 😉

Aber erst mal genieße ich die letzte Nacht allein  mit meinem Mädchennamen. Der jga der Liebsten geht nämlich bis morgen Mittag 🙂