Es geht weiter. Bachelor. Arbeit. Baby.

Ach, was habe ich das Schreiben vermisst. Was habe ich meinen Blog vermisst. Was habe ich meinen Läppi vermisst! 🙂

Und es gibt so unglaublich viel zu berichten.

1. Ich bin verheiratet! Verheiratet!

2. Nichts, aber auch gar nichts ist gelaufen wie es sollte.

3. Die mündliche Bachelor-Prüfung steht vor der Tür.

4. nicht mehr lange bis zu den Flitterwochen

5. Die Babyplanung geht voran. Zumindest mental 🙂

 

Die schlechte Nachricht. Ich werde nur ein kurzes Update geben und der Hochzeit einen eigenen Blogeintrag widmen. Dann mit Fotos und allem drum und dran. Aber soviel sei verraten. Es war definitiv einer der wunderschönsten Tage in meinem Leben. Auch wenn sich das furchtbar ekelig romantisch anhört. 😉

Bachelor

Abgesehen von der Hochzeit ist in den letzten beiden Wochen mal wieder absolut der Wurm drin. Manchmal frage ich mich wie es nur sein kann, dass bei mir wirklich so unglaublich oft nichts so läuft wie es soll. Und ich mich in acht von zehn Fällen mit Schwierigkeiten rumschlagen muss. Aber gut, man gewöhnt sich dran. 😉

Ich leite deshalb so ein, weil es, auch ohne weitere Komplikationen, beinahe unmöglich gewesen wäre die ZWANZIG! Bücher durchzuarbeiten, die ich laut meines Dozenten in ZWÖLF Tagen durchaus schaffen könnte. Nun gut, nach dem Sprechstundentermin, leicht panisch am Schreibtisch angekommen, habe ich am Montag einen leichten Ausschlag am Hals bemerkt, der sich über den Tag hinanus, über mein komplettes Gesicht verteilt hatte. Dazu war das Gesicht angeschwollen und sah aus wie eine symbiotische Verschmelzung zwischen Hefestückchen und Streuselkuchen. Dazu Unwohlsein, geschwollenen Lymphknoten, leichtes Fieber. Hmpf. Ich bin ja eigentlich nicht so die Arztgängerin. In der Regel sagen die mir, was ich eh schon weiß. Oder sie sagen gar nichts. Oder es ist ihnen egal was ich habe und ich bekomme einfach irgendwas verschrieben. Sie hören nicht zu und glauben dem Patienten/ der Patientin kein Wort. Und ich möchte doch darauf verweisen, dass ich durchaus in der Lage bin selbstbestimmt und eigentverantwortlich mit mir, meinem Körper und meinen Symptomen umzugehen. Gut, wie dem auch sei. Der Ausschlag war mir nicht geheuer und ich bin zu meiner alten, jetzt Vertretungsärztin gegangen. Was soll ich sagen, ich habe mich gleich in den ersten fünf Minuten mit ihr wieder daran erinnert, warum sie nicht mehr meine aktuelle Ärztin ist. Nachdem sie erst mal keinen Ausschlag gesehen hat, war ihre Antwort zu den Symptomen, die ich nicht fertig beschreiben durfte: „Da nimmst du mal was gegen Allergie!“ (Ich bin in der Praxis seitdem ich ca. 10 bin, also gute zwanzig Jahre und die Gute konnte sich das Du nie abgewöhnen. Aber gut, sei’s drum!) Mit diesen Worten hat sie mich quasi aus der Praxis geschoben und ich war alleine mit meinem Schwellkopf!

Nachdem am nächsten Tag noch mehr Schwellung und noch mehr Ausschlag und noch mehr jucken dazu kamen, habe ich entschieden am nächsten Tag noch mal hinzugehen. Ich spare mir an dieser Stelle detaillierte Ausführungen des ernüchternden Ärztin-Patientinnengesprächs. Fazit: Blutabnahme, Arbeitsverbot. Aber keine Diagnose. Am folgenden Tag erfuhr ich dann „einer der vielen hundert Viren“. Dem wird also nicht weiter nachgegangen.Gut. Warum auch. Und wer kennt ihn eigentlich nicht, den Virus der das Gesicht inkl. Ohren anschwellen lässt, juckt wie verrückt und ein bisschen Fieber mit ein bisschen Schnupfen mit unglaublichen Muskelschmerzen und Krämpfen macht?!

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Mir fehlen insgesamt fünf, der zwölf Tage um zu Lesen. Weil ich, dank Gehirnmatschigkeit und Fieber, unmöglich mehr als drei Seiten am Tag lesen und lernen konnte.

Jetzt hat  mich natürlich die Panik ergriffen, dass ich die Prüfung nicht schaffe, zumal ich gar nicht weiß was da so wirklich auf mich zukommt. Gute Dozentenbetreuung sieht eben auch anders aus.

Hmpf. Es bleibt nur hoffen und Daumendrücken.

Arbeit

ABER neben dem Chaos (mehr folgt bald 😉 ) gibt es auch gute Nachrichten. Also halb gute Nachrichten. Gestern hat mir die EHEFRAU 😀 Post mitgebracht und wer hätte das gedacht. Mein Vertrag wurde verlängert. PLUS (und hier folgt die eigentliche gute Nachricht) mit einer GEHALTSERHÖHUNG! Ich bekomme zwar immernoch weitaus weniger als ich eigentlich mit fertigem Studienabschluss verdient hätte, aber immerhin. Immerhin wird meine Arbeit wenigstens ein winziges bisschen honoriert. Unterm Strich macht das netto zwar nur um die 90 Euro aus, aber toll finde ich es trotzdem. Ich bin nämlich die erste in diesem Unternehmen, die überhaupt mal etwas über ein studentisches Gehalt bekommt. Und deshalb bin ich gerade mal sehr stolz auf mich, dass ich mich getraut habe zu kämpfen. Trotz  meiner Angst, dann gar nicht mehr dort beschäftigt zu werden. Merke: Mut lohnt sich.

So nun muss ich zurück an den Schreibtisch. Wenigstens noch ein Kapitel lesen.

Baby

Und ein PS: Ich glaube, wenn der Geldbeutel es erlaubt, fangen wir mit der Hibbelei an, sobald es möglich ist 😀 Wir können es nämlich kaum erwarten. Beide. 🙂

 

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2 Kommentare

  1. Eigentlich wollte ich ja mit Glückwünschen warten, bis der Hochzeitsbericht kommt. Aber so geht das ja nicht, wenn du den einfach nicht veröffentlichst! 😛

    Also herzlichen Glückwunsch (auch ohne Bericht!) 😉

  2. Ooooh! 🙂 Vielen lieben Dank! Das ist wirklich sehr aufmerksam!!

    Ich gelobe Besserung und hoffe (nachdem ich ja jetzt noch ein bisschen frei habe bis zum Flittern) dass ich es alsbald schaffe den Hochzeitsbericht zu verfassen! 😛

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