Monat: November 2014

schnelles gynäkologisches Update und „der Plan“

Nach dreimonatiger Wartezeit war es heute endlich soweit. Der Termin bei meiner neuen Frauenärztin. Yai. Und ich muss sagen, sie ist einfach großartigst! Sie hat sich Zeit für mich genommen und ich habe mich total ernst genommen gefühlt. Alle Fragen der letzten Wochen konnten geklärt werden und sie hat sich doch sehr auf meine Bedenken und Entscheidungen eingestellt. Dass ich diesen Monat keinen Eisprung hatte, scheint schon mal vorzukommen und hat ihrer Meinung nach nichts mit der Schilddrüsenunterfunktion zu tun. Die Unterfunktion an sich stellt kein unüberwindbares Problem dar, ich soll die Tabletten aber in jedem Fall weiter- und auch bei Schwangerschaft durchnehmen.

Und als Option kann ich (muss aber nicht unbedingt) Mönchspfeffer nehmen 🙂

Auf meinen Wunsch den Eisprung auszulösen hat sie auch sehr positiv reagiert. Zwar meint sie, es sei auch kein Problem in einem natürlichen Zyklus zu inseminieren, aber für mich fühlt es sich einfach sicherer an und ich mag einfach keinen Zyklus mehr „verschwenden“.

Zum Plan, der da Formen annimmt 🙂 :

– zu Beginn der nächsten Mens, soll ich ihr eine E-Mail schicken, so dass sie mir dann einen Termin vergeben kann für

– Zyklustag Nr. 12 um nach den Follikeln zu schauen und

– ggf. auszulösen

Tagesfazit meiner Ärztin:  „Ich bin eine kerngesunde junge Frau und es gibt erstmal keinen Grunde warum es nicht funktionieren sollte!“

Ich lasse das in meinem Kopf jetzt einfach mal so stehen und muss sagen, die Ärztin hat es geschafft  mich einfach runterzuholen, so dass ich seit langem mal wieder mit ein wenig Vorfreude an die IUI denken kann!

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Sorgen, Sehnsüchte und Arbeitsaufträge

Sorgen

Laut meinen Periodenkalender sind es noch 22 Tage bis zum ES im Dezember. Ob das auch stimmt, das kann ich nun gar nicht mehr sagen. Ich hoffe noch immer, dass ich diesen ES einfach verpasst  habe, obwohl ich mir nicht erklären kann, wie das geschehen sein soll. Schließlich fange ich immer schon drei Tage vor dem ES an zu testen und kann anhand körperlicher Symptome ganz gut abschätzen, wann es los geht. Nur diesen Monat ging es nicht los. Da geht gar nichts los. Viel mehr habe ich das Gefühl, als hätte mein Körper aufgehört mit mir zu kommunizieren. Und das versetzt mich ein wenig in Sorge. Dazu kommt das schlechte Ergebnis meines Schilddrüsenwerts. Auch hier bin ich in Sorge und ratlos, weil ich mich von meiner Ärztin so schlecht betreut fühle. Hashimoto ist wohl ausgeschlossen. Immerhin! Aber der Wert von 4,1 plus diverse Symptome bleiben und mir wurde gesagt, dass das grundsätzlich kein Wert ist, bei dem was unternommen wird… Der RIchtwert sei 4,2 und überhaupt, nur wegen des Kinderwunsches würde sie mir was verschreiben. Ich habe jetzt 50er Tabletten mitbekommen, habe aber erst mal nur die Hälfte genommen und erhöhe dann morgen auf die volle Dosis von 50.

Aber natürlich frage ich mich jetzt: wie lange dauert es, bis die Tabletten den Wert wieder ins Lot bringen? Lohnt sich ein erster IUI-Versuch in 22 Tagen? Oder ist das rausgeschmissenes Geld und das Risiko auf eine nicht-intakte Schwangerschaft zu groß? Und überhaupt, kann der nicht erfolgte ES mit der Unterfunktion zusammenhängen? Oder ist das jetzt Zufall?

Sehnsüchte

Und dann diese Sehnsucht, die mit dieser Sorge verknüpft ist. Ich habe es mir so schön vorgestellt. Nur Vorfreude. Pure, leuchtende Vorfreude. Auf unseren ersten Versuch und sogar ein bisschen auf die Warterei. Ich habe mich darauf eingestellt, dass es mehrere Versuche dauern kann. Dass es gar nicht klappen kann und wir am Ende eine IVF machen müssen. Aber, dass ich schon vor dem ersten Versuch so viel bangen und hoffen muss, darauf war ich nicht vorbereitet.  Und jetzt ist aus all der Vorfreude eine unglaubliche Sehnsucht geworden, die mich den ganzen Tag begleitet. Eine Sehnsucht nach diesem ersten Versuch, der Schwangerschaft, danach, dass das Gedankenkarussel endlich anhält und ich aussteigen kann. Dass es endlich vorangeht.

Eine Freundin meiner Frau ist schwanger in der 10. Woche und ich freue mich von Herzen (sie hat es sehr lange versucht und ich habe immer fleißig mitgefiebert) aber… ja, es kommt ein aber… …aber sie verstärkt meine Sehnsucht so ungemein. Nicht weil sie sich besonders hervortun würde, oder nur noch ihre Schwangerschaft unsere Gespräche dominiert. Nein, sie ist eine ganz wundervolle Schwangere, es ist nur… Ich möchte auch so strahlen. Möchte auch, dass ein kleines Wunder in mir ist. Wächst. Zu uns findet.

Zum Glück habe ich am Donnerstag endlich den lang ersehnten Gyntermin und hoffe einfach auf ein paar versöhnliche Antworten, ein bisschen Zyklusschau und ein Rezept für das ES-auslösende Medikament.

…und Arbeitsaufträge

Damit ich nicht ganz in Grübelein versinke, habe ich mir selbst ja mit dieser to-Do-Liste einige eigene Arbeitsaufgaben aufgetragen und kann mit Stolz verkünden: Ich habe diese zu 99% abgeschlossen 🙂 Das heißt, es bleibt tatsächlich nur noch warten und fleißig weiter Tabletten schlucken.

und sonst so…

Nach drei Wochen ununterbrochender Kopfschmerzen war ich heute mal bei einer Ärztin, also nicht hier und habe erfahren, dass der Kopfschmerz an meinen schlimmen Verspannungen im Rücken liegt. Dafür gab es gleich die geeignete Therapie. Quaddeln. Wer kennt es nicht 😉 Dabei wird mit einer, mit einem Lokalanästhetikum befüllten Spritze, an 5-10 Stellen unter die Haut gepiekst. Das betäubt,  nach dem doch sehr schmerzhaften Spritzenstichen, erst mal herrlich und zum ersten Mal seit Eeeewikgkeiten konnte ich mal wieder fühlen wie das so ist ohne Kopf- und Rückenschmerzen (zumindest für eine Stunde) Langfristig soll nach mehrmaliger Behandlung die Verspannungen für eine längere Zeit gelöst werden. Dazu gibt es dann leichtes Sportprogramm (aber kein entspanntes Brustschwimmen mehr für mich) und am Donnersta frage ich noch mal nach einer Überweisung zur Physio.

homophobe Hausärztin

Boah, was bin ich gerade wütend. Ich war Anfang dieser Woche bei meiner Hausärztin zur Blutabnahme um für meine Gyn die geforderten HIV/Hepatitis Werte zu beschaffen. Und weil ich schon mal dabei war, habe ich auch gleich nach den Werten der Schilddrüse gucken lassen. So, Ergebnisse sind da und ich bin eben hin um sie abzuholen. Der TSH wert ist jetzt nicht so dolle zum Kinderkriegen, weshalb ich darauf bestanden habe, dass da was gemacht wird. Dann musste ich natürlich raus mit der Sprache, dass Kinderwunsch besteht und ich die Ergebnisse brauche, weil ich in Behandlung bin… (konnte mich dann später noch retten, dass wir noch nicht wissen ob wir eine Heiminsi machen, oder zu einer Ärztin gehen) jedenfalls habe ich dann aber gesagt, dass die Situation für meine Frau und mich nicht so einfach ist, wie eben für Heteropaare- also was die Umsetzung des Wunsches angeht.

Ihr hättet ihr Gesicht sehen sollen. Dass sie nicht direkt vor meine Füße gespuckt hat war alles. Ihre gesamte Attitüde hat sich von einer auf die andere Sekunde gewandelt. Sie war extrem distanziert, meinte so was wie „das ist ja ne seltsame Konstellation“ und hat dann super ruppig meine Schilddrüse geschallt.

Wollte dann noch wissen wer das denn machen würde? Also welche Ärztin. Dazu habe ich dann erst mal nichts gesagt und dann nur gemeint, dass es noch nicht raus ist, ob wir es unter ärztlicher Betreuung machen oder eben zuhause… Ohne Witz, die Gute hing gedanklich schon am Telefon um, weiß ich nicht wem, zu petzen, dass sie eine Ärztin kennt, die bösen Lesben dabei hilft Kinder in die Welt zu setzen.

Und das Schlimmste: ich war so geschockt, ich konnte gar nichts sagen.

ungefilterter Gedankensalat & Planungsgedöns

Gerade ist mir eingefallen, dass ich noch gar nicht davon berichtet habe, dass ich mit der „IUI-Gynäkologin“ korrespondiert habe und auch tatsächlich das „ja“ zum geplanten Starttermin bekommen habe. Die/der aufmerksame Leser_in wird sich unter Umständen vielleicht noch daran erinnern, dass ich wegen der MMR-Impfung ein wenig in Sorge war, ob der Dezember als IUI-Starttermin nicht doch zu nah am vergangenen Impftermin dran ist. Aber ich wurde beruhigt und so steht dem Start nichts im Wege.

Zu den Schwimmerchen haben wir seit gestern gute Nachrichten. Nach dem Eintreffen unseres Weihnachtsgeldes (yai!!!) ist es nun ganz sicher, dass die guten Babywunscherfüller bestellt werden können und zwar relativ entspannt, ohne, dass wir und unsere Familie dafür auf ein paar kleine Weihnachtsaufmerksamkeiten verzichten müssten (was natürlich auch nicht so schlimm gewesen wäre, aber so ist es großartiger 🙂 ). Heute wird also das Geld umgebucht und morgen werden wir dann bestellen. Wir haben uns jetzt auf 5 Portionen geeinigt, in der großen Hoffnung, dass wir nicht alle brauchen und der Einkauf gleich für (wenn auch noch in seeehr weiter Ferne) ein mögliches Geschwisterchen reicht! Und ich bin, wie soll es anders sein, tierisch aufgeregt 😀

Prognose. Vor ein paar Tagen habe ich, mit Blick auf meinen Zyklus, entdeckt: Testen könnte ich am 01.01 im neuen Jahr. Und schmunzel schon jetzt über mich selbst bzw. die Vorstellung, wie ich mich total unentspannt, aufgeregt, und Ausreden-suchend, die ganze Silvesternacht über, an einem Mini-Gläschen Sekt festhalte, um dann den Tag drauf negativ zu testen. 😆

Und sonst so? Ich versuche weiter entspannt(er) zu werden, weil ich doch merke, wie sich (immer noch) alles um die erste IUI dreht. Die ewig selbe Gedankenschleife. Wird es klappen? Wird es bleiben? Wird alles gut gehen? Wenn es klappt, schaffen wir das alles? Ist das Wahnsinn? Haben wir uns das gut überlegt? Wie soll ich das auf der Arbeit erklären? Und gekrönt ist das Karussel von einer riesigen Portion „bitte jetzt und bitte gleich!“ Gut, die ersten Fragen wird mir niemand beantworten können und das Gefühl es nicht in der Hand zu haben, nicht beeinflussen zu können, das wird sicher unweigerlich zu einem stetigen Begleiter werden, schließlich werden die Sorgen in der Schwangerschaft mit Sicherheit noch mal konkreter… Aber zumindest die letzten beiden kann ich im Grunde einfach beantworten: Die vorletzte: Ich denken doch, dass über zwei Jahre des Denkens und Verhandelns, des Aufschiebens und Zurückschiebens, des Besprechen und Daraufhinfieberns eine ausreichend lange Zeit ist um als „wir haben und das gut überlegt“ gewertet zu werden! Und zur letzten: Das kann mir im Grunde fast schon Wurst sein. Erstens läuft mein Vertrag in einem Jahr aus und dann hinge es vom Gutdünken der überaus undurchsichtigen Chefetage und der finanziellen Situation der Institution ab, ob ich diesen Vertrag noch mal verlängert bekomme, oder eben nicht und beides habe ich so gar nicht in der Hand. Zweitens ist die Arbeit dort zwar irgendwie toll (zumindest solange ich an die direkte Arbeit mit den Klient_innen denke) aber grundsätzlich nicht das was ich mein Leben lang machen möchte. Und überhaupt gibt es von der zeitlichen Platzierung unseres sosehrgewünschten-Wunschkindes, keine bessere zu diesem Zeitpunkt in meinem (um das Studieren beinahe ohne Pause witerführen zu können) und unserem (finanzielle- +Arbeits- +Beziehungssituation) Leben. Aber ich schweife ab. Ich wollte nur gesagt haben: ich versuche entspannter zu sein. Und das wo ich doch davon ausgegangen bin, dass ich die entspannteste Hibblerin/Schwangere/Mutter sein werde, die die Welt jemals gesehen hat 😉 Und wie man unschwer erkennen kann, ich bin beim entspannter werden, schon ganz vorne mit dabei 😆

Nur noch knapp über 30 Tage.

Liebster Award

https://mamaimamaj.files.wordpress.com/2014/10/liebsteraward.png?w=458&h=416

Also, der Liebster- Award 🙂 Bisher nur bei anderen fleißigen blog-schreiberinnen bewundert. Nun ist er also auch bei mir angekommen. Vielen Dank an dieser Stelle, liebe Spiesserinnen. So, dann werde ich mich auch gleich mal, ohne langes Federlesen, an die Beantwortung der Fragen machen. Und muss gleich vorneweg schicken, dass ich leider niemanden weiter werde nominieren können. Da ich ja noch recht neu bin im blog-geschäft, habe auch ich keine riesige Community und diejenigen, die ich noch nominieren hätte wollen, waren es schon 🙂

1) Was war der erste Kommentar auf deinem Blog?

„Also grundsätzlich empfehle ich immer: Leb dein Leben, als würdest du nicht schwanger werden wollen. Erstens kann es leider immer dauern, bis es mit einer Schwangerschaft klappt und zweitens dauert so eine Schwangerschaft ja auch 9 Monate, in denen du überwiegend arbeiten wirst; also würdest du vor dem “Ausfall” durch Mutterschutz und Elternzeit ja ein Jahr dort arbeiten. Ich würde mich einfach mal nach einem anderen Job umsehen, und wenn sich etwas ergibt, auch wechseln. Von Ausbeutung halte ich nämlich garnix“ von roboneko.

2) Zeitung oder Online-Nachrichten?

Eigentlich lieber Papier, aber aus Ermangelung an Zeit, meistens doch online.

3) Worauf bist du besonders stolz?

Darauf, dass ich noch nie aufgegeben habe, denke ich. Und, dass ich aus eigener Kraft dort stehe wo ich heute bin.

4) Welche Beschäftigung hast du am liebsten?

Lesen. Schreiben. Und reisen. Und letzteres am liebsten mit meiner Liebsten.

5) Gibt es etwas, das du dir einfach nicht merken kannst?

Namen und Gesichter. Nicht so einfach in der Kombination 🙂

6) Singst oder summst du manchmal vor dich hin? Wenn ja, was?

Selten. Nur wenn ich alleine bin.

7) Was war dein letzter Ohrwurm?

„You are my sunshine, my only sunshine. You make me happy, when sky is grey…“ Mist, da ist er wieder 🙂

8) Was willst du unbedingt noch erreichen?

Ruhe finden. In mir. Und ein Buch veröffentlichen.

9) An welche Verschwörungstheorie glaubst du?

Hm, dass die Frage gestellt wird.. ob das einen tieferern Sinn hat? Ich bin sicher, da liest jetzt jemand was ich schreibe.. da lasse ich es doch besser 😉

10) Mathe oder Deutsch?

Deutsch. Auf jeden Fall Deutsch. Deutsch ist eine tolle Sprache und ich liebeliebeliebe Worte.
11) Welche Frage hätte ich noch stellen sollen? Alternativ: Welche Frage war jetzt wirklich blöde?

Was ist dein Lieblingsgetränk? Die Frage ist elementar wichtig und es gibt nur eine richtige Antwort. 🙂

 So und damit es nicht so aussieht, als würde ich mich nur um das Ausdenken der Fragen drücken wollen 😀
Die elf Fragen würden lauten:
1. Welches Lied läuft zur Zeit am meisten auf deinem MP3/iPod/Handy?
2. Magst du lieber kleine oder große Ohren?
3.Was magst du besonders am Reisen/ wahlweise was magst du nicht?
4. Wie viele Bücher liest du im Jahr?
5. Welches Erlebnis hat dich besonders berührt?
6.Was ist dein Lieblingsgetränk?
7. Minimalismus oder Trödel? Womit fühlst du dich wohler?
8. Was ist deine liebste Eissorte?
9. Süß oder salzig?
10. Rebell oder zufrieden?
11. Welches war dein liebstes Kinderbuch, oder ist es noch?

Ich lüfte das Geheimnis

Wir sind uns endlich einig, wann es losgehen soll. Und ich bin so gespannt. So nervös. So aufgeregt. In 38 Tagen werden wir (wenn der ES so pünktlich kommt wie bisher) mit unserer ersten IUI starten. Ich kann gar nicht glauben, dass es nach den Monaten des Wartens nun in absehbarer Zeit los geht.

Nächstes Wochenende wollen wir die Schwimmer bestellen und dann sind wir quasi Startklar. ❤

Es geht dem Ende zu: Vorbereitungs-Endspurt

Ach, es ist so viel und nichts passiert 🙂

Ich komme so langsam in meinem neuen Alltag an. Mit der neuen Studierstätte, der Pendelei und der Arbeit. Insbesondere mit dem Mehr an Aufwand und der mangelnden Freizeit habe ich gerade sehr zu kämpfen. Genauer kämpft das Mehr an Stress gegen mich und ich versuche den Kopf oben zu halten und mir nicht zu viel aufzuhalsen. Es ist anstrengend, aber es klappt.

Und daneben passiert in Sachen Baby so unglaublich viel. Hauptsächlich im Kopf, aber auch in der Realität. Die Impfung ist endlich über die Bühne gebracht. Wir haben uns ein „extended Profil“ gegönnt und sind fleißig am Stöbern, Sortieren und Filtern von möglichen Spendern. Und es fühlt sich so spannend und aufregend an, dass wir uns bald tatsächlich entscheiden und dann „einkaufen“. Es wird greifbar und das ist ein Wahnsinnsgefühl.

Ende diesen Monats habe ich einen Termin bei (m)einer Gyn, die auch die IUI durchführen wird und den möchte ich nutzen um all die Bedenken, die sich so angesammelt haben, anzusprechen.  Und um sicher zu gehen, dass soweit organisch etc. alles in Ordnung ist. Ausserdem möchte ich auf jeden Fall nochmal über die Option des Auslösens sprechen. Ich kann mich partout nicht entscheiden, ob das nun nötig und sinnvoll ist oder nicht. Ich weiß aber, dass ich  mich sehr ärgern würde, einen möglichen Zyklus zu verpassen, nur weil wir der Eisprung verpasst haben.

Wie habt ihr das gemacht? Ausgelöst, oder völlig auf die Natur vertraut?

Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass wir das Geld nahezu zusammen haben, was wiederum bedeutet, dass es quasi gleich losgehen könnte. S. ist auch schon ganz verrückt vor Vorfreude, Aufregung und Ungeduld. Und mindestens einmal am Tag erinnert eine von uns die andere daran, was das für ein wundervoller Wahnsinn ist und dass wir es tatsächlich in sehr absehbarer Zeit versuchen werde 😀 Und irgendwie bringt uns das so nah zusammen, auf eine ganz neue Art (was mir seltsam erscheint, weil ich dachte, dass ich  meine Frau und die Liebe zwischen uns gut kenne. In allen Facetten. Aber scheinbar ist die Liebe selbst dann doch wandelbarer, als man je vermutet hätte ❤ ).

Das Schlimmste und Aufregendste zur Zeit in meinem Kopt ist (und ja ich weiß es werden noch viele solcher Momente folgen 😉 ) die Ungewissheit. Ob es klappt. Wenn es klappt, ob es bleibt.

Oh maaan, ihr merkt schon, ich befinde mich zur Zeit völlig abseits der Rationalität. Irgendwo im Baby-Hormon-Dschungel und das wo wir noch gar nicht angefangen haben. 🙂

Mich würde wirklich, wirklich interessieren: Wie war das bei euch, so kurz vorm ersten Versuch? Was hat es mit euch gemacht? Mit der Beziehung? Eurer Umwelt?