ungefilterter Gedankensalat & Planungsgedöns

Gerade ist mir eingefallen, dass ich noch gar nicht davon berichtet habe, dass ich mit der „IUI-Gynäkologin“ korrespondiert habe und auch tatsächlich das „ja“ zum geplanten Starttermin bekommen habe. Die/der aufmerksame Leser_in wird sich unter Umständen vielleicht noch daran erinnern, dass ich wegen der MMR-Impfung ein wenig in Sorge war, ob der Dezember als IUI-Starttermin nicht doch zu nah am vergangenen Impftermin dran ist. Aber ich wurde beruhigt und so steht dem Start nichts im Wege.

Zu den Schwimmerchen haben wir seit gestern gute Nachrichten. Nach dem Eintreffen unseres Weihnachtsgeldes (yai!!!) ist es nun ganz sicher, dass die guten Babywunscherfüller bestellt werden können und zwar relativ entspannt, ohne, dass wir und unsere Familie dafür auf ein paar kleine Weihnachtsaufmerksamkeiten verzichten müssten (was natürlich auch nicht so schlimm gewesen wäre, aber so ist es großartiger 🙂 ). Heute wird also das Geld umgebucht und morgen werden wir dann bestellen. Wir haben uns jetzt auf 5 Portionen geeinigt, in der großen Hoffnung, dass wir nicht alle brauchen und der Einkauf gleich für (wenn auch noch in seeehr weiter Ferne) ein mögliches Geschwisterchen reicht! Und ich bin, wie soll es anders sein, tierisch aufgeregt 😀

Prognose. Vor ein paar Tagen habe ich, mit Blick auf meinen Zyklus, entdeckt: Testen könnte ich am 01.01 im neuen Jahr. Und schmunzel schon jetzt über mich selbst bzw. die Vorstellung, wie ich mich total unentspannt, aufgeregt, und Ausreden-suchend, die ganze Silvesternacht über, an einem Mini-Gläschen Sekt festhalte, um dann den Tag drauf negativ zu testen. 😆

Und sonst so? Ich versuche weiter entspannt(er) zu werden, weil ich doch merke, wie sich (immer noch) alles um die erste IUI dreht. Die ewig selbe Gedankenschleife. Wird es klappen? Wird es bleiben? Wird alles gut gehen? Wenn es klappt, schaffen wir das alles? Ist das Wahnsinn? Haben wir uns das gut überlegt? Wie soll ich das auf der Arbeit erklären? Und gekrönt ist das Karussel von einer riesigen Portion „bitte jetzt und bitte gleich!“ Gut, die ersten Fragen wird mir niemand beantworten können und das Gefühl es nicht in der Hand zu haben, nicht beeinflussen zu können, das wird sicher unweigerlich zu einem stetigen Begleiter werden, schließlich werden die Sorgen in der Schwangerschaft mit Sicherheit noch mal konkreter… Aber zumindest die letzten beiden kann ich im Grunde einfach beantworten: Die vorletzte: Ich denken doch, dass über zwei Jahre des Denkens und Verhandelns, des Aufschiebens und Zurückschiebens, des Besprechen und Daraufhinfieberns eine ausreichend lange Zeit ist um als „wir haben und das gut überlegt“ gewertet zu werden! Und zur letzten: Das kann mir im Grunde fast schon Wurst sein. Erstens läuft mein Vertrag in einem Jahr aus und dann hinge es vom Gutdünken der überaus undurchsichtigen Chefetage und der finanziellen Situation der Institution ab, ob ich diesen Vertrag noch mal verlängert bekomme, oder eben nicht und beides habe ich so gar nicht in der Hand. Zweitens ist die Arbeit dort zwar irgendwie toll (zumindest solange ich an die direkte Arbeit mit den Klient_innen denke) aber grundsätzlich nicht das was ich mein Leben lang machen möchte. Und überhaupt gibt es von der zeitlichen Platzierung unseres sosehrgewünschten-Wunschkindes, keine bessere zu diesem Zeitpunkt in meinem (um das Studieren beinahe ohne Pause witerführen zu können) und unserem (finanzielle- +Arbeits- +Beziehungssituation) Leben. Aber ich schweife ab. Ich wollte nur gesagt haben: ich versuche entspannter zu sein. Und das wo ich doch davon ausgegangen bin, dass ich die entspannteste Hibblerin/Schwangere/Mutter sein werde, die die Welt jemals gesehen hat 😉 Und wie man unschwer erkennen kann, ich bin beim entspannter werden, schon ganz vorne mit dabei 😆

Nur noch knapp über 30 Tage.

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