Monat: August 2015

Liebster Award

Ich bedanke mich herzlich bei Berta von melancholie der seele für die Nominierung zum Liebster Award 🙂

1. Warum bloggst Du?

Es gibt so viel zu erzählen, so viel festzuhalten. Und da sich die Zeit dabei meistens viel zu schnell durch den Raum bewegt, will ich wenigstens ein paar Nuancen meines Lebens, unseres Kinderwunsches festhalten. Vielleicht findet sich jemand wieder, oder ein_ e anderer_e interessiert sich einfach für das Thema… und ich kann so ein wenig mit aufklären. Zeigen, dass, es verschiedene Gedanken und Lebensstile zu/von Familien gibt und wir eine von vielen verschiedenen Variationen leben, aber eigentlich sind wie alles anderen: individuell und einzigartig.

2. Beschreibe deine Persönlichkeit in 3 aussagekräftigen Sätzen…

Ich bin eine bunte, reflektierte, manchmal ruhelose und gerechtigkeitsliebende Frau, die sich kontinuierlich weiter- aus- und entwickelt, auch wenn es schmerzt.

Ich versuche zu oft es anderen Recht zu machen und kollidiere dabei des öfteren mit meinen eigenen Werte- und Moralvorstellungen.

Ich wachse gerne und bin stolz auf die Frau, die Schwester und die Ehefrau, die ich in mir entdecken konnte.

3. Welches der 4 Elemente bist Du?

Luft.

4. Was liegt dir besonders am Herzen und wäre das erste was du ändern würdest wenn du es könntest?

Gerechtigkeit und Ehrlichkeit.

Dass Menschen nicht nur nach sich selbst schauen, sondern mit Interesse, Achtung und Empathie aufeinander Rücksicht nehmen und mehr Verständnis füreinander haben.

5. Erfolg oder Liebe?

Nicht, dass Erfolg nicht wichtig wäre. Gerade für mich, denn daran messe ich noch viel zu oft meine Wertigkeit. Aber ich durfte lernen und selbst erleben, dass es nichts Wichtigeres gibt, als Liebe. Echte, und das diese manchmal sonderbare Wege geht, sich aber letztlich alles an ihr orientiert.

6. Du hast die Möglichkeit mit Toten zu sprechen, wer wäre dein Gesprächspartner und warum? Was für Fragen würdest du Ihm/Ihr stellen?

Nelson Mandela. Woher die Stärke kommt, wie man sie findet. Und ob man an vorherrschenden, offensichtlich niederen Gegebenheiten tatsächlich erst etwas ändert/dagegen angeht, wenn es einen selbst betrifft.

7. Was aus deiner Vergangenheit würdest du nochmal genauso machen wenn die Situation wieder käme?

Zum studieren und wachsen in eine andere Stadt ziehen, zurück kommen und heiraten.

8. Unsere Bundeskanzlerin ist…

Unecht. Unheimlich.

9. Du musst auswandern, welches Land ist dein Ziel?

Hm. Da aufgrund meiner sexuellen Orientierung einige favorisierte Auswanderungsdomiziele ausfallen, würde  ich mich für Thailand entscheiden. (Falls ich nicht corrective rape oder eine langjährige Gefängnisstrafe über mich ergehen lassen müsste und das Land das wäre, was es vor 20 Jahren einmal war, dann würde ich mich für Simbabwe entscheiden, weil ich das Essen und die Sprache liebe.)

10. Eigenheim oder Mietwohnung und warum?

In meiner Traumwelt nehme ich ein eigenes Haus. Vornehmlich im Grünen und zeimlich einsam. Weil ich Ruhe und Abgeschiedenheit genießen kann. Aber, da ich nicht genug Kohle habe, augenblicklich und ohne Kredit ein Haus zu kaufen, lieber etwas zum mieten, weil ich mit den Schulden im Nacken nicht gut schlafen könnte und nicht frei wäre zu sagen, so, jetzt gehe ich.

11. philosophiere über “Gott und die Welt”!

Das habe ich doch fast schon zehn Fragen lang gemacht. Ob es überhaupt jemand bis hierher geschafft hat 😀

Deshalb kurz und knapp ein „Alice im Wunderland Zitat:

I wonder if I’ve been changed in the night? Let me think. Was I the same when I got up this morning? I almost think I can remember feeling a little different. But if I’m not the same, the next question is ‚Who in the world am I?‘ Ah, that’s the great puzzle!

And the Liebster-Award goes to

1. Glück im Bauch

2. Frau Janes

3. spiesserinnen

4. das kleine Känguru

Die elf Fragezeichen:

1. Wie würdest Du Dein Leben beschreiben?

2. Was  macht einen Tag zu einem guten Tag?

3. Fünf Punkte die eine gute Freundschaft für Dich ausmachen?

4. Wer ist dir besonders wichtig und warum?

5. Welche Musik hörts Du, wenn es Dir richtig gut geht?

6. Tanzt du manchmal, wenn Dich keiner sieht mit Haarbürste als Mikrofon und aufgedrehter Musik, durch Deine Wohnung?

7. Wann hast Du das letzte Mal einen Sonnenaufgang genossen?

8. Was magst Du an Dir?

9. Was magst Du nicht an Dir?

10. Worüber hast Du das letzte Mal gelacht bis Dir der Bauch weh getan hat und die Tränen gelaufen sind?

11. VW-Bus und Atlantikküste oder Luxusresort und Malediven? Und warum?

… geschafft- fast!

Und hier sind die Regeln:

1. Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke in Deinem Artikel auf Ihren Blog.
2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der dich nominiert hat, gestellt hat.
3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
4. Stelle eine Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog-Artikel.
6. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Off-KiWu-Topic „Der Flüchtling klaut mir meinen Fernseher!“ Oder: Verarscht fühlen ist das neue 20.

Weil ich es nicht hätte besser sagen können!
Weil es mich schon so lange aufregt. Weil es so lange schon schwelt, in mir. Und ich wütend bin. So fassungslos bin, dass ich mich bisweilen Zuhause bei meiner Frau aufrege, beruflich mit dem Thema (grenzt schon fast an Objektivierung- Verdinglichung und das klingt zum kotzen!)… mit Menschen, mit geflüchteten- und Wohlstandsmenschen, konfrontiert bin. Weil ich Reportagen im Fernsehen sehe und Nachrichten im Radio verfolge und es mich entweder zornig oder traurig macht. Und weil ich denke, dass es Zeit wird, wenigstens zu rebloggen, wo jemand anderes mit Worten auf den Punkt bringt, was ich noch nicht formulieren kann. Weil ich noch sprachlos bin.

die Kuchenbäckerin

Ich habe lange überlegt, ob es klug ist, zu diesem Thema die Fresse aufzureißen.

Wahrscheinlich bin ich dafür nicht genug informiert. Sicherlich bin ich zu aufbrausend. Zu drastisch. Möglicherweise zu, ähm, vulgär. Vielleicht habe ich sogar schlichtweg keine Ahnung. Ich habe nämlich nicht Politikwissenschaften studiert. Und auch nicht die FAZ aboniert. Oder die Süddeutsche. Ich klicke mich nicht nach Feierabend stundenlang durch einschlägige politische Onlineartikel oder gucke den 24 Std. Tagesschau Kanal im PayTV.

Ich lese jeden Morgen auf der Arbeit die Bild. Und wühle mich durch die yellowpress. Ich verdiene mein Geld nicht damit, investigativ zu recherchieren, sachlich fundierte Fragen zu unbequemen Themen zu stellen oder in Kriegsgebieten mit einer Lampe auf dem Kopf und schusssicheren Weste am Körper durch dreckige Höhlen zu kriechen. Ich bin nicht Christiane Amanpour. Mein Job ist es, glücklich zu machen. Und ich liebe es.

Ich glaube daran, dass ein Herzenswort, ein positiver Blick…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.252 weitere Wörter

Urlaub | Gedanken | Impressionen

Es ist tatsächlich belastend. Der Kinderwunsch. Selbst im Urlaub, wo ich abschalten und mich entspannen wollte, kann ich fühlen, was ich mir so sehnlich wünsche. Ich sehe die Kinder anderer Leute, wie sie fröhlich lachend zusammen Klettball spielen. Gemeinsam zum Meer laufen. Strahlende Kinderaugen staunen ob der unglaublichen Weite und beeindruckenden Schönheit vom Spieleparadies Strand. Sandburgen werden gebaut. Geschwister quiken vor Freude, wenn sie das Meer sehen. Kleine Menschen mit blauen Lippen kuscheln sich, in Handtücher gewickelt, an ihre Eltern, die sie leise schimpfend, trocken rubbeln und dabei den Blick lächelnd über die Sandburgenlandschaft streifen lassen.

Ein paar genervte Eltern gibt es auch. Die mahnen ihre Kinder nicht ganz so laut zu quitschen, stülpen zum wohl tausendsten Mal geringelte Hüte über wackelnde Lockenköpfe. Schütteln den selbigen und ganz tief innen drin, zwischen der Genervtheit sieht man sie, diese tiefe Zufriedenheit mit sich und der Welt. Mit dem Familienurlaub.

Und wir? Schauen nach den Familien. Lächeln uns an, mit leiser Sorge in den Augen. Murmeln hier und da ein verstecktes „wir auch bald“ und versuchen die Landschaft zu genießen. Die Kinder auszublenden. Wir zu sein. Und ich stelle fest, wir sind immer noch wir, aber eben mit dem Wunsch nach unserer eigenen Familie. Unserem eigenen Kind. Und dieses neue wir, das fährt auch mit in den Urlaub. Das geben wir nicht an der Haustüre ab, bevor wir ins Auto und in den wunderschönen Urlaub fahren. Es lässt sich nicht abschütteln und nicht wegschweigen. Es ist ein Teil von uns geworden, der uns dazu bringt in fast jeder Situation zu ergänzen „und, wenn unser Baby dann da ist.. und wenn unsere Kinder schon älter wären und dies oder das tun würden….“ Und dann lächeln wir und sind schon das, was wir seit einen Jahr schon nicht werden. Schwanger. Mütter. Eltern. Familie.

Weil es neben den Gedanken auch noch schöne Eindrücke gab, hier eine kleine Auswahl landschaftlicher und abenteuerlicher Impressionen.

Ferienhaus-Unterkunfr

Ferienhaus-Unterkunft

Stadtrundfahrt immer noch am ersten Hochzeitstag

Ausflug in die nächst größere Stadt.

Einmal blauer Himmel. Der Anblick war auch eher eine Seltenheit ;)

Einmal blauer Himmel. Der Anblick war auch eher eine Seltenheit 😉

20150817_112954
Stadtausflug am ersten Hochzeitstag ❤

Stadtausflug am ersten Hochzeitstag ❤

Schick und mutig Essen zum ersten Hochzeitstag. Wir haben es versucht. Aber lecker war es nicht. Also die Auster. :D

Schick und mutig Essen zum ersten Hochzeitstag. Wir haben es versucht. Aber lecker war es nicht. Also die Auster. 😀