Bachelor

Ich bin eine Bachelorette!

Ich habe gelernt, man darf nach vollendeter Arbeit auch mal stolz auf seine eigens erbrachte Leistung sein.

Ich verkünde also voller Stolz: Ich habe meinen Bachelor geschafft. Sowohl schriftlich als auch mündlich hat sich der Verlust etlicher Nerven letztendlich gelohnt. Ich bin sehr zufrieden und kann es noch gar nicht so recht glauben. Ich trinke also. Auf mich und meinen ersten akademischen Abschluss. 😀

mündliche Prüfung? FAIL!

Ich sitze also gestern, super nervös und aufgeregt, in der Bahn Richtung meiner mündlichen Abschlussprüfung. Auf die ich mich zwölf Tage lang (MINUS eine Woche schlimm krank mit Virusinfektion) mit insgesamt nahezu 20 Büchern und Texten zu zwei unterschiedlichen Modulen vorbereitet habe. PLUS die Vorstellung der eigentlichen Bachelorarbeit. Denn bei uns wird anders als anderswo nicht nur die eigene Bachelorarbeit verteidigt. Warum auch? 😕

Jedenfalls bin ich mit Verzögerung immer noch eine Stunde zu früh (man ist ja vorbereitet) angekommen und habe gehofft meine Aufregung irgendwo in den Sonnenstrahlen verdunsten lassen zu können. Nachdem das nicht geglückt ist, bin ich dann pünktlich rein und nach ein paar Minuten waren dann beide Prüfer da. Plötzlich fing irgendwie das Wuseln an. Mein betreuunder Dozent war auf der Suche nach irgendeinem Formular. Fragte mich dann hektisch, ob ich die mündliche Prüfung angemeldet habe. Ich: keine Ahnung. Ich wusste nicht, dass ich mich seperat noch für die mündliche anmelden muss. Er: Kein Problem, habe vergessen sie drauf hinzuweisen. Da rufe ich kurz beim Prüfungsamt an. Sind ja alle da. Wir hier, sie hier. Prüfungsamt da.

Ruft also an und raus kommt: Erst mal kein Problem, dass ich nicht explizit den Tag angemeldet habe. Weil: Prüfer da. Ich da. Prüfungsamt besetzt. Prüft die Unterlagen und ruft in ein paar Minuten zurück.

Ich bin groß angegrinst worden. Habe mich innerlich noch mal mit meiner Prüfung beschäftigt. War ein wenig entspannter, weil, sollte ja gleich los gehen. Alle schwätzen lustiges Zeug. Ich trinke einen Schluck Wasser. Da klinget das Telefon erneut.

Ich höre natürlich nichts außer meinem Dozenten, der sowas in’s Telefon nuschelt wie: Mh, ja… nee… doch, doch bestanden hat sie bestimmt. Also ich gehe von mindestens bestanden aus. Also was heißt, ‚ich gehe davon aus‘?! Sie hat mindestens mit vier bestanden. Hm… ach, so… Mir ist in der Zwischenzeit das Herz in die Hose gerutsch. Schließlich saß ich ja die ganze Zeit mit im Büro. (Ja sein kleines miefig, piefiges Büro ist der Ort des Geschehens- dort wird mir die Prüfung abgenommen!) Weiter ging es dann mit: Ach ja… hmm, nee der ist im Urlaub… Bis Mitte September. Hm.. ja, verstehe, ja dann fällt die Prüfung wohl aus!

Ich dachte mein Schwein pfeift. Oder nein, wenn ich es mir recht überlegt habe, dann habe ich mir gar nichts gedacht. Ehrlich gesagt habe ich mich zusammenreißen müssen, dass ich mir das hysterische Lachen, dass sich innerlich angebahnt hat, nicht anmerken lasse. Wir haben dann noch schwupps, einen neuen Termin ausgemacht und zack war ich schon fast  wieder raus. Fast, weil ich noch erklärt bekam, dass mein Zweitkorrektor (das war der, der bis Mitte September im Urlaub irgendwelche Berge hochkraxelt) noch keine Note eingetragen hat. Und aus dem Telefongespräch konnte ich ja folgern, dass mein betreuunder Dozent das ebenfalls nicht getan hat! Also HALLO was ist denn da los? 😡 Als er dann noch anfing meine Bachelorarbeit aus einem Stapel anderer Arbeiten herauszufischen und mal drin rumzublättern, war dann auch klar, dass kein einziger Kommentar drinstand. Und ich bin mir relativ sicher, dass er noch nicht einmal reingeschaut hat. Schlimm genug könnte man denken, aber dazu kommt noch: der neue Termin findet dann leider ohne meinen Wunschzweitprüfer statt. Der ist dann nämlich Dozent an einer anderen Uni. Und darüber hinaus ist der neue Termin auch erst Mitte Oktober. Also nach den Flitterwochen.

Die ein oder andere Leserin, der ein oder andere Leser hat sich vielleicht das selbe gedacht wie ich: Ach was wäre das schön gewesen, nach dem ganzen Stress, einfach mal sorgenfrei und als backfrische Bachelorette drei Wochen lang an nichts denken müssen.

Ich halte eigentlich nicht viel von ollen Redewendungen, aber hier passt es: Ein Satz mit X, das war wohl (schon wieder*) nichts.

 

 

*Man möge mir den latent depressiven Unterton verzeihen. Und das Belangen einer neuen Redewendung: Genug ist genug!

Es geht weiter. Bachelor. Arbeit. Baby.

Ach, was habe ich das Schreiben vermisst. Was habe ich meinen Blog vermisst. Was habe ich meinen Läppi vermisst! 🙂

Und es gibt so unglaublich viel zu berichten.

1. Ich bin verheiratet! Verheiratet!

2. Nichts, aber auch gar nichts ist gelaufen wie es sollte.

3. Die mündliche Bachelor-Prüfung steht vor der Tür.

4. nicht mehr lange bis zu den Flitterwochen

5. Die Babyplanung geht voran. Zumindest mental 🙂

 

Die schlechte Nachricht. Ich werde nur ein kurzes Update geben und der Hochzeit einen eigenen Blogeintrag widmen. Dann mit Fotos und allem drum und dran. Aber soviel sei verraten. Es war definitiv einer der wunderschönsten Tage in meinem Leben. Auch wenn sich das furchtbar ekelig romantisch anhört. 😉

Bachelor

Abgesehen von der Hochzeit ist in den letzten beiden Wochen mal wieder absolut der Wurm drin. Manchmal frage ich mich wie es nur sein kann, dass bei mir wirklich so unglaublich oft nichts so läuft wie es soll. Und ich mich in acht von zehn Fällen mit Schwierigkeiten rumschlagen muss. Aber gut, man gewöhnt sich dran. 😉

Ich leite deshalb so ein, weil es, auch ohne weitere Komplikationen, beinahe unmöglich gewesen wäre die ZWANZIG! Bücher durchzuarbeiten, die ich laut meines Dozenten in ZWÖLF Tagen durchaus schaffen könnte. Nun gut, nach dem Sprechstundentermin, leicht panisch am Schreibtisch angekommen, habe ich am Montag einen leichten Ausschlag am Hals bemerkt, der sich über den Tag hinanus, über mein komplettes Gesicht verteilt hatte. Dazu war das Gesicht angeschwollen und sah aus wie eine symbiotische Verschmelzung zwischen Hefestückchen und Streuselkuchen. Dazu Unwohlsein, geschwollenen Lymphknoten, leichtes Fieber. Hmpf. Ich bin ja eigentlich nicht so die Arztgängerin. In der Regel sagen die mir, was ich eh schon weiß. Oder sie sagen gar nichts. Oder es ist ihnen egal was ich habe und ich bekomme einfach irgendwas verschrieben. Sie hören nicht zu und glauben dem Patienten/ der Patientin kein Wort. Und ich möchte doch darauf verweisen, dass ich durchaus in der Lage bin selbstbestimmt und eigentverantwortlich mit mir, meinem Körper und meinen Symptomen umzugehen. Gut, wie dem auch sei. Der Ausschlag war mir nicht geheuer und ich bin zu meiner alten, jetzt Vertretungsärztin gegangen. Was soll ich sagen, ich habe mich gleich in den ersten fünf Minuten mit ihr wieder daran erinnert, warum sie nicht mehr meine aktuelle Ärztin ist. Nachdem sie erst mal keinen Ausschlag gesehen hat, war ihre Antwort zu den Symptomen, die ich nicht fertig beschreiben durfte: „Da nimmst du mal was gegen Allergie!“ (Ich bin in der Praxis seitdem ich ca. 10 bin, also gute zwanzig Jahre und die Gute konnte sich das Du nie abgewöhnen. Aber gut, sei’s drum!) Mit diesen Worten hat sie mich quasi aus der Praxis geschoben und ich war alleine mit meinem Schwellkopf!

Nachdem am nächsten Tag noch mehr Schwellung und noch mehr Ausschlag und noch mehr jucken dazu kamen, habe ich entschieden am nächsten Tag noch mal hinzugehen. Ich spare mir an dieser Stelle detaillierte Ausführungen des ernüchternden Ärztin-Patientinnengesprächs. Fazit: Blutabnahme, Arbeitsverbot. Aber keine Diagnose. Am folgenden Tag erfuhr ich dann „einer der vielen hundert Viren“. Dem wird also nicht weiter nachgegangen.Gut. Warum auch. Und wer kennt ihn eigentlich nicht, den Virus der das Gesicht inkl. Ohren anschwellen lässt, juckt wie verrückt und ein bisschen Fieber mit ein bisschen Schnupfen mit unglaublichen Muskelschmerzen und Krämpfen macht?!

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Mir fehlen insgesamt fünf, der zwölf Tage um zu Lesen. Weil ich, dank Gehirnmatschigkeit und Fieber, unmöglich mehr als drei Seiten am Tag lesen und lernen konnte.

Jetzt hat  mich natürlich die Panik ergriffen, dass ich die Prüfung nicht schaffe, zumal ich gar nicht weiß was da so wirklich auf mich zukommt. Gute Dozentenbetreuung sieht eben auch anders aus.

Hmpf. Es bleibt nur hoffen und Daumendrücken.

Arbeit

ABER neben dem Chaos (mehr folgt bald 😉 ) gibt es auch gute Nachrichten. Also halb gute Nachrichten. Gestern hat mir die EHEFRAU 😀 Post mitgebracht und wer hätte das gedacht. Mein Vertrag wurde verlängert. PLUS (und hier folgt die eigentliche gute Nachricht) mit einer GEHALTSERHÖHUNG! Ich bekomme zwar immernoch weitaus weniger als ich eigentlich mit fertigem Studienabschluss verdient hätte, aber immerhin. Immerhin wird meine Arbeit wenigstens ein winziges bisschen honoriert. Unterm Strich macht das netto zwar nur um die 90 Euro aus, aber toll finde ich es trotzdem. Ich bin nämlich die erste in diesem Unternehmen, die überhaupt mal etwas über ein studentisches Gehalt bekommt. Und deshalb bin ich gerade mal sehr stolz auf mich, dass ich mich getraut habe zu kämpfen. Trotz  meiner Angst, dann gar nicht mehr dort beschäftigt zu werden. Merke: Mut lohnt sich.

So nun muss ich zurück an den Schreibtisch. Wenigstens noch ein Kapitel lesen.

Baby

Und ein PS: Ich glaube, wenn der Geldbeutel es erlaubt, fangen wir mit der Hibbelei an, sobald es möglich ist 😀 Wir können es nämlich kaum erwarten. Beide. 🙂

 

Frust!

 

Ich bin gerade so ein bisschen genervt. Ich habe die erste Ablehnung für meinen Master bekommen. Und es frustriert mich extrem, dass obwohl ja eigentlich unter anderem Ziel, des Bologna-Mists war, die Möglichkeiten für Studierende zu verbessern/erleichtern/vereinheitlichen (blabla), kaum bis keine Möglichkeit besteht, einen nicht-konsekutiven M.A zu studieren. Es wäre doch soviel sinnvoller den Master draufsetzen zu können, den man für seinen Wunsch-Beruf auch wirklich braucht. Ich würde es sogar verstehen, wenn man zusätzlich noch Klausuren oder andere Nachweise erbringen müsste um eine Art Basiswissen zu erlangen, aber dass ich jetzt wahrscheinlich gezwungen sein werde einen weiteren Bachelor zu machen, um dann noch mal zwei Jahre weiter zu studieren um meinen Master endlich zu bekommen… Das, kotze mich auf deutsch gesagt extrem an!

Weg damit & der letzte Monat vor der Hochzeit

Es ist soweit. Ich habe mich entschieden! Ich lass die Arbeit frei. Ich werde einfach loslassen. Hach und dann, dann bin ich Bachelor-Single. Fast einsam am Schreibtisch. Keine dreißig Bücher um mich, die mir die Sicht nach draußen verdecken.

Ich fühle mich als hätte ich Luftblubbels im Kopf. Einfach, weil ich heute morgen diese Entscheidung getroffen habe. Schluss mit dem „vor mir her“ schieben. Schluss mit der Angst vor der, unter Umständen, schlechten Note.

Willkommen Freiheit (fast). Willkommen Wochenende (dieses).

So, wie unschwer zu merken ist, greift der Wahnsinn um sich 😀

Aber es gibt ja noch ein zweites, worüber es sich zu freuen gilt. Und was meine Aufregung und Euphorie maximiert.

Es ist soweit. Heute in einem Monat. Auf den Tag genau. Wird geheiratet! Ich meine mich zu erinnern, dass es eben noch 89 Tage waren. Und nun? Plötzlich ist die Hochzeit zum Greifen nah. Nur noch vier Wochen in denen ich meinen Nachnamen trage. Vier Wochen, an denen ich ‚ledig‘ in Anträgen ankreuzen muss 😀

 

EDIT:

Morgen ist auch endlich der Termin mit der langersehnte Brautkleid-Schneiderin. Und dann, dann darf ich mein Kleid mit nach Hause nehmen.  Wouhu!

Vor lauter Sehnsucht nach dem Kleid, bin ich im Kalender in den Wochen verrutscht. Es ist noch ein bisschen hin. Nächsten Donnerstag. Aber dann in echt 🙂

Ich bin sooo aufgeregt. Endlich geht es los. So richtig 🙂

Ich hüpf jetzt hinter den Schreibtisch, für einen letzten Durchgang Bachelor und dann, geht die Arbeit zum Druck und im Anschluss an die lieben Freunde.

Zwischenstand

Ich kann es kaum glauben, aber ich bin fast fertig mit der Bachelorarbeit! Das wäre ja nun eigentlich ein Grund zum laut YEAH Schreien, aber ein grandioses, überwältigendes Gefühl mag sich noch nicht einstellen. Zu groß sind die Zweifel. Ob sie gut ist. Ob das was ich geschrieben habe ausreicht. Was der Dozent dazu sagt und ob ich nicht etwas wichtiges vergessen habe.

Also zu den Fakten. Es fehlt noch eine knappe Zusammenfassung nach einem Kapitel und über den Schluss muss ich noch mal drüberschauen. Dann wird das gute Stück an Freunde weiter gegeben zum Korrektur Lesen.

Und dann? Ja, dann könnte ich abgeben. Hach, ich hätte nie gedacht, dass mir das so schwer fällt. Aber ich freue mich jetzt einfach mal. Darüber, dass die Last der letzten Wochen, ach was sage ich, der letzten Monate, von mir abfällt. 🙂

Und sonst? Der Kopf ist ziemlich leer. Der Kalender ziemlich voll. Darüber hinaus steht ein Termin für eine Gehaltserhöhung an und das wird ein ziemlich harter Kampf werden. Die Leitung hat nämlich nicht so viel Lust mir mehr Geld zu gewähren. Aber ich meine hey, warum sollte ein abgeschlossenes Studium auch ein Grund sein den Vertrag von einem studentischen in einen echten, tollen, besseren Arbeitsvertrag umzuwandeln. Hmpf. Wenn ich drüber nachdenke, werde ich ziemlich sauer. Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnt haben, dass ich ziemlich gute Arbeit leiste.

Und ganz aktuell?Die Anmeldungen bzw. Bewerbungen zum Master sind morgen auch alle raus und dann beginnt das große Zittern. Werde ich genommen. Wenn ja, wo? Für gedrückte Daumen bin ich mehr als dankbar 😉

Ansonsten freue ich mich darauf bald wieder ein bisschen mehr Zeit zum freien Schreiben zu haben. Das hat mir gefehlt.

Und bald, ganz bald ist die Hochzeit da. Noch 32 Tage. Faszinierend wie schnell das nun plötzlich ging

Ein Hallo aus der Versenkung

Ich habe eben einen ziemlich langen Text mit dem Handy getippt, weil der Laptop irgendeine Fehlermeldung aufzeigt mit der ich nichts anfangen kann und die mich daran hindert das Internet zu benutzen, und dieser ziemlich lange Text, hat sich ziemlich flott und heimlich alleine gelöscht. Hmpf. Also auf ein Neues. Und weil ich auf dem Handy tippen schrecklich anstrengend finde, jetzt ein Update in Stichpunkten.

Bachelorarbeit:  es gibt zu wenig von der Literatur die ich benötige um meine These zu halten. Und ja, ich habe da vorher schon nach geschaut. Es war sozusagen unvorhersehbar. Und zu deutsch: Mir geht der Arsch auf Grundeis. Denn: In zwei Wochen muss ich abgeben.

Hochzeit: Noch 43 mal schlafen. Und am Samstag habe ich einen Termin mit der Änderungsschneiderin .

EDIT: Der Termin mit der Änderungsschneiderin ist verschoben. Grund: erkrankt. Folge: andere Schneiderin, neuer Termin. Zwei Wochen vor der Hochzeit. Wie ich das finde: Blöd. Grund: Hätte das Kleid lieber hier gehabt um mit Frisur, Schuhen, Make-Up etc. zu experimentieren.

Liebe: S. war drei Tage auf einem Lehrgang ziemlich weit weg von hier und ich bin sehr glücklich darüber heute wieder mit ihr einschlummern zu können ❤

Baby: Die Sehnsucht ist nicht wirklich besser geworden. Noch immer mind. fünf Monate.

So, jetzt bringe ich mal die Wohnung auf Vordermann und dann landet auch die Liebste schon.

Morgens um 6 in Deutschland

Ich bin wach. Um sechs Uhr. Nachdem ich diese Nacht so ziemlich jede Stund einmal wach gelegen habe und heute eigentlich einen späteren Dienst habe. Seltsamerweise fühle ich mich nicht besonders zerquetscht und deshalb gibt es auch keinen Grund zu mosern 🙂

Ob es an der Challenge liegt, die ich mir selbst auferlegt habe? Mein neues Ziel auf der Arbeit ist es nämlich  mich von nichts mehr auf die Palme bringen zu lassen und daran zu denken, dass ich dort nur vorübergehend beschäftigt bin. In etwas mehr als einem Jahr bin ich da sowieso weg, weil der Vertrag nur einmal verlängert werden kann und spätestens dann ja auch der Mutterschutz greifen sollte (wie immer: falls alles klappt). Folglich lohnt es sich nicht, sich von Kollege X drei Tage die Woche das Leben zur Hölle machen zu lassen. Mein Mantra also: Es ist mir egal. Und ich kümmere mich einzig um mein Projekt. So!

Und geübt habe ich die neue Einstellung à la „Radikale Akzeptanz“ heute morgen auch schon: Weil der Joghurt leer ist und es so auch kein geliebtes Frühstücksmüsli geben kann (das ist schon ein Fall von besonderer Härte- man bedenke heute ist Montag!),  gibt es zum Frühstück einfach ein bisschen (hier folgt die Alternative zur Aufregung!) Bachelor-Literatur. Hach, was bin ich fleißig 😉

Wenn ich es mir recht überlege auch noch ziemlich matschig in der Kopfgegend, aber nach einem halben Liter Kaffee wird sich das schon geben. Ich will dringend noch vor der Hochzeit fertig werden. Und die mündliche Prüfung kommt ja auch noch. Aber besser ein Schritt nach dem Anderen.

Ich starte jetzt erst mal langsam und fleißig in den Tag.

Hochzeitsupdates folgen dann in Kürze. Nur eins vorab. Die Odysee hat ein Ende: Ich habe endlich Hochzeitsschuhe. 😀

Der Countdown läuft. Noch 94 Tage bis zur Hochzeit.

Und in der letzten Woche ist sooo viel passiert. Soviel, dass ich gar nicht zum schreiben kam. Deshalb jetzt ein schnelles Update.

Hochzeitsnews- Gäste

Ich kann noch gar nicht glauben, dass es nun weniger als hundert Tage sind, bis wir JA sagen.

Ich habe mich entschieden meine Tante nun doch einzuladen. Habe aber vorher um ein Gespräch gebeten und bei Kaffee und Kuchen konnte ich ein bisschen was von meinen Bedenken abschütteln. Nicht, dass wieder alles im Lot wäre. Aber wenigstens habe ich nun kein allzu flaues Gefühl mehr. Also haben sich ein paar Knoten gelöst was das angeht.

Hochzeitsnews- Planung

JA, die Hochzeitsplanung. Ich habe mich jetzt final für die Accessoires zum Kleid entschieden. Nur die Schuhe fehlen immer noch. Wir haben uns einen Überblick über die Deko geschaffen, die sich in den letzten Monaten angesammelt hat und wissen was noch zu kaufen ist. Alles was es zu organisieren galt ist organisiert. Aufgaben sind verteilt und ich habe meiner Mama gesagt, dass sie mich, bei der Freien Trauung nach vorne bringen kann, wenn sie möchte. Sie möchte! 🙂 Und obwohl sie äußerlich nicht die Frau großer Emotionen ist, hab ich doch genau sehen können, dass sie sich sehr gefreut hat.

Arbeitsleben

Unsere Chefin ist für längere Zeit krank. Und die ohnehin schwierige Situation auf Arbeit hat sich nun zur absoluten Katastrophe entwickelt. Die Hölle auf Erden. Es macht keinen Spaß mehr. Jeder kämpft gegen jeden. Und abgesehen von einer anderen Kollegin und mir scheint da jeder nur noch sein persönliches Ding durchdrücken zu wollen, was zu einem sehr unangenehmen Arbeitsalltag führt.

Bachelor-Arbeit

Die Bachelor-Arbeit plätschert so vor sich hin. Ich habe sie bereits beim Examens-Kolloquium vorgestellt und es gab nichts zu meckern. Also habe ich das offizielle „go“ von meinem betreuenden Dozenten, dass ich in die Richtung weiter arbeiten kann, die ich bisher auch eingeschlagen habe. Das erleichtert doch schon sehr. Bis Mitte Juli wäre ich gern fertig und bin gespannt ob das klappt.

Dann gibt es noch ein kleines Update in Sachen Baby-Planung.

S. von Haus aus eher kopflastige Typ, ist einverstanden mit der Babyplanung (anders wäre es ja auch ein bisschen blöd) hat sich aber bisher gesprächstechnisch nur zu möglichen Problemen und Sorgen geäußert. Ohnehin ist es bis Januar noch viel zu weit und die Hochzeit realisiert sie auch jetzt erst- 94 Tage davor 😉

Nun ja, jedenfalls ist mir schon aufgefallen, dass ihrerseits zurzeit öfter mal ein sehnsuchtsvoller Blick zu beobachten ist, wenn sie an einem Baby vorbeiläuft. Und letzte Woche hat sie sich doch tatsächlich getraut auszusprechen, was offensichtlich war. „Ach, ich freue mich so auf unser Baby und kann es gar nicht mehr abwarten!“

Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr mich das gefreut hat und wie lange ich auf diesen Satz gewartet habe. Merke: Geduld lohnt sich. ❤