Schwangerschaft

3. Trimester | 8. Monat

Ich komme so langsam kaum noch hinterher. Den Wochenwechsel in das dritte Trimester und somit auch in den achten Monat und die 29. SSW haben wir entspannt in einem superschönen superschnäppchen Kurzurlaub gefeiert.

Drei Nächte ausruhen. Saunieren. Rumhängen. Essen (zumindest meine Frau) und yihaaaa- sogar ein bisschen spazieren.

Seitdem ich endlich im BV bin – und ich kann euch sagen, dass war ein riesiger Kampf. Vor allen Dingen mit mir selbst, habe ich den Eindruck ich komme langsam, in winzigen Schritten ein bisschen zur Ruhe. Ich habe den Kopf frei für unser Baby und ich habe den Eindruck, dass es sich seitdem auch mehr bewegt und fleißger mit mir kommuniziert. Kann natürlich auch Zufall sein, aber so oder so, es tut mir gut.

Auch deshalb hat mir die relativ spontane Auszeit mit meiner Frau unglaublich gut getan. Ich habe sie einfach so gern um mich herum ❤ und auch nach über sechs Jahren, kann ich gar nicht genug davon bekommen alles mit ihr zu teilen. Dass wir jetzt ein Baby bekommen dürfen, ist die ultimative Krönung. Und so hat sich das ganze Wochenende auch angefühlt. Kuschelig. Nah. Voller Liebe für uns und unser Baby. Traumhaft schön.

So, nun aber zu dem Schwangerschaftsupdate:

Das geht gut:

Aktuell fast gar nichts mehr. Außer viel trinken, aber auch nicht alles und nicht zu viel auf einmal… und Kartoffeln essen. Aber ohne Quark. Und größerer Mengen Gaviscon.

Das geht gar nicht:

Fast alles geht gar nicht mehr. Ich spare mir eine Auflistung und verweise auf das was noch geht.

Wehwechen

Gefühlt bin ich wirklich im dritten und -so called- beschwerlichsten Trimester angekommen. Ständig schmiert mir der Kreislauf ab und das Sodbrennen ist die Hölle. Ernsthaft. Obwohl ich bisher immer ganz gut ohne Medikamente ausgekommen bin, ist ein Leben ohne Gaviscon gerade kaum mehr vorstellbar. Den Kreislauf versuche ich mit literweise Wasser zu unterstützen, wenn mir davon nicht gerade übel wird.

Außerdem schlafen mir in der Nacht nun regelmäßig die Hände ein. Unangenehm. Und ich habe das Gefühl, dass das Wasser sich nun langsam in den Beinen und Händen ablagert. Yai – not! Der Ehering ist nun schon abgezogen und sowohl die Hosen als auch die Strümpfe machen unschöne Abdrücke.

Und natürlich immer wiederkehrend die guten alten Schlafstörungen. Einschlafen- durchschlafen- wieder einschlafen. Ausgeruht sein? Fehlanzeige.

Und Achtung: Futterneid. Auf alle Instagram und Pinterest Bilder von Essen. Essende Menschen mag ich auch nicht mehr. Und leckere Gerüche finde ich auch sehr fies. Ich würde so gerne essen. Und ich habe Hunger. Und Appetit habe ich auch. Aber wenn ich an das danach denke, da vergeht mir gleichzeitig schon wieder alles. Also esse ich in winzigsten Portionen so schmackhafte Dinge wie Knäckebrot. Aber schön eins nach dem anderen. So bleibt das Sodbrennen und die Übelkeit halbwegs erträglich und ich muss mich nicht mehr so oft übergeben.

Gewicht

Dazu habe ich mich bisher noch gar nicht geäußert. Ich habe heute bei 28+4 vier Kilo und 500 Gramm, seit Beginn der Schwangerschaft zugenommen. Das ist für den achten Monat nicht so viel, denke ich. Und liegt vielleicht daran, dass ich zu Beginn der Schwangerschaft in den ersten 10 Wochen ca. drei Kilo abgenommen habe. Da ich aber durch die Kinderwunschbehandlung schon einige Kilo mehr hatte, hoffe ich, dass nicht mehr allzu viele dazu kommen.

Schwangerschaftsgymnastik

Vor dem Kurs war ich gar nicht so überzeugt, muss aber sagen, dass es wirklich super ist. Es geht nicht so ums auspowern und schwitzen. Eher darum in die eigene Mitte zu kommen und das Baby bewusst zu spüren bzw. Mama und Kind ein gutes Gefühl miteinander zu geben. Es geht viel um Atmung und darum Platz zu schaffen im Bauch. Wohlfühlen und bei sich sein. So kann man es auf den Punkt bringen, denke ich. Ich nutze die eine Stunde wöchentlich jetzt zumiindest genau dafür und es tut mir sehr gut.

Mental

Ein Auf und ein Ab. Ging es die letzten Tage wieder ein wenig aus dem Tal raus, bin ich nun gefühlt, seitdem ich heute morgen die Augen aufgeklappt habe, ziemlich abgerutscht.

Ich hatte tolle und verliebte Tage voller unbändiger Vorfreude und echtem Glücksgefühl mit wundervoller Gespanntheit auf das was vor uns liegt. Ich habe mich etwas kräftiger gefühlt und konnte die Zuversicht schon fast schmecken. Und dann?

Erwischt es mich eiskalt. Eine Mischung aus schlechtem Gewissen, dem Gefühl total ausgepowert und unnütz zu sein. Alles ist so viel. So schwer und der Tag fühlt sich an wie ein einziger Kampf. Ich weiß, das geht vorbei. Ich weiß, jeder gute Tag zählt. Aber. Aber. Es ist scheiße schwer. Diesen Zustand zu akzeptieren, mich in diesem Zustand zu akzeptieren. Nichts zu finden, was mich einfach wieder froh macht. Und gleichzeitig die Anforderung an mich selbst. Ich muss doch glücklich sein. Warum bin ich nicht glücklich?

 

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Halbzeit und zweiter Ultraschall

Halbzeit

Am Samstag war es soweit. Sechster Monat. Halbzeit. Whoup! So toll, dass wir es bis hierhin geschafft haben. Ich bin überglücklich darüber, dass ich die kleine Bohne jetzt regelmäßig spüren kann. Ein unglaubliches Gefühl. Seit ein paar Tagen singe ich dem Baby ein Schlaflied vor, wenn ich es spüre und habe den Eindruck, es reagiert darauf.  ❤

Gestern waren wir dann auch zum 2.Trimester Screening

und alles war so wie es sein sollte. Die Ärztin schätzt auf 400 Gramm bei einer Länge von 24 cm. Ist das nicht der Wahnsinn, dass etwas so großes in mir heranwächst. Ein echter Mensch. Unser Baby. In meinem Bauch. Manchmal kann ich es so gar nicht begreifen. Wir konnten deutlich das Gehirn plus Kleinhirn sehen. Weiter den Magen, das Herz mit allen erforderlichen Kammern und viele Finger und Zehen. Das Baby hat meine Füße, was auf einem Bild super deutlich zu sehen ist. Meiner Liebsten ist es gleich aufgefallen ❤

Darüber hinaus habe ich berichtet wie es mir sonst so geht und sie hat gleich gesagt, dass sie mir auf keinen Fall ein BV ausstellen kann, weil es sich um keine Erkrankung handelt, die mit der Schwangerschaft in Verbindung steht. Sie empfiehlt aber, dass ich mich krank schreiben lasse und nach den sechs Wochen eben das geringere Mutterschutz/Elterngeld in Kauf nehme, weil das Wohl des Kindes vor gehen sollte. Ich bin nun ein wenig ratlos.

Um meine Krankmeldung auf der Arbeit abzugeben war ich gestern einen kleinen Moment da. Habe ein paar sehr dringende Emails geschrieben und meiner Chefin ein paar Infos gegeben und dabei gleich gemerkt, dass könnte ich aktuell niemals 8 Stunden am Tag leisten.

Aber für die nächsten zwei Wochen versuche ich  mich nur auf das Baby und mich zu konzentrieren.Es gibt noch allerhand zu tun bspw. muss ich dringend an der Patchwork-Decke weiter nähen. Aaaaber: wir haben auch schon eine Menge geschafft:

  • Stoffwindeln sind bestellt.
  • Stilleinlagen sind bestellt.
  • Der Kleiderschrank ist fast vollständig bestückt.
  • Spucktücher
  • Waschlappen
  • Das Kinderzimmer ist beinahe leer und so weit fertig um gestrichen zu werden.
  • Maxi-Cosi ist da.
  • Für einen Kinderwagen haben wir uns entschieden.
  • Der Hypnobirthing-Kurs ist gebucht und bezahlt.
  • Die Anmeldung für einen Schwangerschaftsgymnsatikkurs läuft.
  • Wir haben ein paar Konzerte eingeplant und zwei Kurztripps für die kommenden zwei Monate gebucht, um die Zeit zu zweit noch einmal ganz bewusst für uns als Paar zu nutzen.

Es fehlt noch:

  • Neugeborenen Schlafsack
  • Beistellbett
  • Kleinkram wie Schnuller/ Babyhandtuch…

Und zum Schluss noch eine Frage, die mich umtreibt:

Ich habe kürzlich gelesen, dass es nicht gut sein soll, das Ungeborene lauten Geräuschen wie auf einem Konzert auszusetzen. Was denkt ihr darüber? Bedenklich oder okay?

Schwangerschaftsupdate – SSW 9+10+11

Puh, die Zeit vergeht vielleicht seltsam. Und das mag ich auch gar nicht ausschließlich auf die (Vor-) Weihnachtszeit schieben. Ich habe den Eindruck, wenn ich mir jeden Tag einzeln betrachte, dass sich nichts bewegt. Die magischen 12 Wochen sind immer noch nicht rum. Die 20. Woche, in der ich endlich sicher spüren könnte, dass das Baby wirklich da ist, ist noch in weiter Ferne. Und dennoch, rieseln die Stunden so davon und ich weiß nicht so recht wohin.

Nun bin ich also in der elften Woche. Allerdinngs nur noch bis Samstag, denn da beginnt dann die 12. Woche (Die/der aufmerksame Leser*in hat vielleicht bemerkt, der Wochenwechseltag wurde schon wieder verschoben. Auf Samstag. Und das obwohl das Baby dem Ultraschallbild immer eine ganze Nasenlänge voraus ist. Aber ja, es muss sich strikt an die Zahlen gehalten werden- damit alles seine Ordnung hat 😀 ) Ich lege also los, in Kurzfassung. Denn, wer will das schon lesen 🙂

SSW 9

Tafeltrauben, Trauben, Weintrauben, Obst, Gesund, Grün

Das Baby ist so groß wie eine Weintraube

 Das ging gut: nahezu alles. Besonders: Äpfel und Nudeln. Die Übelkeit ist fast weg und der Apettit kehrt zurück. Yai.

Das geht gar nicht mehr:  Gemüse.

Highlights + Lacher

Highlight, das Adventsessen mit den Schwiegereltern. Wir wurden in ein tolles Restaurant eingeladen. Essen als Menü. Schön mit passenden Weinen und Tatar als ersten Gang. Da ich ja eine Woche zuvor schon sehr picky beim Essen war, wurde ich doppelt argwöhnisch beäugt. Unangenehm, diese Flunkerei.

Sonst gab es nichts zum Lachen. Eher zum Weinen, weil ich mich auf der Arbeit halb kaputt geschufftet habe und an einem Abend ernsthaft heimlich heulen gegangen bin. Vor Müdigkeit unf Erschöpfung. An besagtem Abend, gegen 22 Uhr, war ich auch wirklich kurz davor meiner Chefin von der Schwangerschaft zu erzählen. Hab ich dann aber gelassen. Weihnachten und somit Urlaub stehen ja vor der Tür.

Wehwechen

Müdigkeit. Aber nicht mehr so extrem. Schnelle Erschöpfung und Bauchschmerzen. Eigentlich immer.

SSW 10

Oliven, Olivenbaum, Olive, Baum, Grün, Landschaft

Das Baby ist so groß wie eine Olive

Insgesamt war diese Woche genau so unspektakulär wie die letzte. Arbeit, davon viel und sonst nüscht. Unterschieden hat sie sich einzig durch mein gesteigertes Hungergefühl.

Das ging gut: Weiterhin Nudeln und Äpfel.

Das geht gar nicht mehr: Gemüse. Immer noch nicht.

Highlights, Lacher und Wehwechen

Eindeutig der Ultraschall, den ich mir zusätzlich erschlichen habe. Seit der 9. SSW habe ich andauernde Bauchschmerzen, die mich ein bisschen unsicher haben werden lassen. Vor den Weihnachtsfeiertagen musste also noch mal eine Sicherheit her, weshalb ich zu meiner Gyn gefahren bin und nach einer halbstündigen Parkplatzsuch-Odysse schließlich zum Schallen dran kam. Ist die Bohne nicht zuckersüß?! 😀 Sie hat gezappelt was das Zeug hielt, das Herzchen hat gewummert und die Mama war beruhigt.

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Bild von 9+5

Schwangerschaftsartikel

Viel zu früh und nein, wir wollen das Schicksal nicht herausfordern, aber es war sooo sehr reduziert, dass wir nicht widerstehen konnten. Das Paket kommt auch erst bei 12+ an (frühstens!) also es ist: tadaaaa ein Maxi-Cosi für das Auto.

SSW 11 (Weihnachten)

Feigen, Obst, Echte Feige, Früchte, Reif, Süß, Lecker

Das Baby ist so groß wie eine Feige

Highlights

Bis zum letzten Tag war nicht klar, ob wir es unseren Familien an Weihnachten wirklich sagen möchten. Immerhin sind wir jetzt nicht sooo weit in der Schwangerschaft fortgeschritten. Die liebe Ehefrau hat sich an der 13. Wochen festgebissen und irgendwie sitzt uns die Sorge um einen Verlust doch noch schwer im Nacken.

Positiv gestimmt bin ich besonders durch den US gewesen. Die Bohne hat so fleißig gezappelt, dass ich dachte, das kann nur gut gehen.

Der zweite Punkt der dafür sprach, war strategischer Natur. Wie ich schon mal am Rande erwähnt habe, ist das Verhältnis zu meiner Mutter ein sehr, sehr schwieriges. Sie ist sehr missgünstig, super empfindlich und extrem schnell beleidigt. Das zusammen macht jegliche Begegnungen so spannend wie ein Spaziergang über ein Minenfeld. Was mich sehr belastet. Seit einem Jahr haben wir, nach einem hässlichen Gespräch, keinen Kontakt- von meiner Mutter ausgehend, die mit der Wahrheit konfrontiert, entschieden hat, dass sie den Kontakt mit mir nicht aushalten kann. Soweit so beschissen. Als Tochter und gefangen in Familienstrukturen die zum Schreien sind, dachte ich also es ist schlauer allen Familienmitgliedern gleichzeitig von unserer Schwangerschaft zu erzählen. Damit hätte ich dann auch ein persönliches Gespräch mit meiner Mutter vermieden plus, sie kann nicht gekränkt sein, dass sie es vielleicht nicht als erste erfahren hat. Denn darauf hat sie, ihrer Denke nach, trotz allem ein Anrecht.

Der dritte Punkt der dafür sprach war, dass wir auch bei meinen Schwiegereltern eingeladen waren und das Versteckspielen dort bisweilen bizzare Formen angenommen hat.

Fazit: Ein Go zum Schwangerschafts-Outing und es war an und für sich ziemlich toll. Alle, auch vor allem die Schwiegereltern, haben sich sehr gefreut. Da haben wir uns ein bisschen Gedanken gemacht, dass der Schwiegerpapa sich nicht so Opamäßig fühlt, da das Kind ja biologisch nicht von seiner Tochter kommt. Aber auch diese Sorge war völlig unbegründet und zumindest ich bin sehr, sehr zufrieden damit, dass wir Weihnachten genutzt haben um stolz von unserem Nachwuchs zu berichten. Das Ganze hat es noch einmal realistischer werden lassen. ❤

Wehwechen

Die Übelkeit ist wieder zurück. Dazu ekeliger Speichelfluss, der die Übelkeit verstärkt. Plus ständig schlimmer Hunger und null Apettit. Bauchschmerzen. Immer. Extreme Alpträume. Und seit SSW 9 bin ich jede Nacht drei Mal wach und schlafe sehr schlecht.

Aber all das wiegt nicht auf, was mich am glücklichsten macht. Wir sind schawanger. Die Bohne zappelt und wächst und lebt und wird schon jetzt wie verrückt geliebt!

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Schwangerschaftsupdate SSW 7 + 8

Heute ist Wochenwechsel (jetzt immer freitags, hat der Onkel Doktor gesagt) und ich starte in die 9 SSW. Nach super liebem Nachfragen und getrieben von ein bisschen schlechtem Gewissen, folgt nun ein schnelles Update vor der Arbeit.

SSW 7

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Das Baby ist so groß wie eine Heidelbeere

Übelkeit. Mir war so schlecht. Morgens, mittags, nachmittags, abends. Zwischendrin auch und nachts ebenso. Die Kloschüssel habe ich öfter umarmt als meine Ehefrau und fast alles war einfach nur bääh. Essen, nicht essen. Gerüche. Bewegung. Einfach alles. Besonders schlimm: Kaffee. Wir trinken jeden Morgen unseren Kaffee im Bett und es war auf einmal gar nicht mehr so schön, zusammen im Bett zu liegen und langsam in den Tag zu straten. Am Montag bin ich also zum Arzt. Nachdem ich drei Kilo verloren habe. Krankgeschrieben für eine Woche, habe ich die Zeit mit möglichst wenig Bewegung auf der Couch verbracht. Oder, nach zuviel Konsum von was auch immer- im Bad.

Das ging gut: Malzbier. Orangen. Immer.

Das geht gar nicht mehr: Schokolade und Gemüse. Wasser.

Highlights + Lacher

Ultraschall und Entlassung aus der Kiwu-Klinik

Einen Tag vorm Wechsel in die achte Woche war es endlich soweit. DIe Entlassung aus der Klinik. Das eigentlich Tolle war dabei der Ultraschall. Unsere Bohne war 1,25 cm und damit beinahe doppelt so groß wie eine Woche zuvor. Der Wahnsinn. Das Herzchen hat gewummert und die zweite Anlage hat sich fast vollständig zurückgebildet. Ein Einling also und wir sind unglaublich dankbar, das bisher alles gut ist. Unser Arzt war sehr zufrieden und hat den Embryo vier Tage weitergerechnet. Mir soll’s rechst sein. WIr sind verliebt bis über beide Ohren und schrecklich aufgeregt.

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Lacher

Beim Rouladen Essen der Schwiegereltern habe ich 1. eine riesen Debatte und 2. einiges an Irritationen ausgelöst, weil ich 1.) keinen Alkohol getrunken habe. Die vorgeschobene Gastritis der letzten Woche, führte dazu, dass ich mir allerhand Gesundheitstipps anhören durfte 🙂 und 2.) war nicht klar, ob die Rouladen ganz durchgegart waren, was zu einer mittelschweren Krise meiner Frau führte. Die in der Folge ständig auf meinen Teller schielte. Mir ihr Stück anbot, nonverbal und suuuuper unauffällig, versteht sich. Als Dessert gab es dann auch noch Mousse au chocolat und die Farce war perfekt, als ich sie (drohender Blick meiner Frau 😉 ) auf dem Teller liegen lassen musste. 😀 So dass wir, sowohl an dem Abend selbst, als auch am folgenen Tag telefonisch, darauf angesprochen wurden, dass der Eindruck entstanden sei, mir hätte es nicht geschmeckt… Dabei war nach einer Woche Essens- und Schokoladenabstinenz das Verlangen nach dem Mousse au chocolate-Stern riesig!

Wehwechen

Siehe oben. Plus: Müüüdigkeit. Tut zwar nicht besonders weh. Ist aber auch unangenehm. Es sei denn man hat das „Glück“ und ist krankgeschrieben. Dann schläft man einfach immerzu und ganz zur Freude der Liebsten, die kaum fassen kann wie viel und wo jemand mit Schlafstörungen plötzlich schlafen kann. 😀

Schwangerschaftsartikel

Zwei super gemütliche und halbwegs ansehnliche BH’s. Ein, bzw, zwei Körbchengrößen größer. Und ach, was war das für eine Wohltat. Es hat allerdings eine ganze Weile gedaurt, bis ich ein paar Modelle gefunden habe, die nicht Marke Uroma waren. Muss das denn sein, dass die Schwangerschaftswäsche so dermaßen unsexy ist? Schlimm!

8 SSW

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Das Baby ist so groß wie eine Kidneybohne

Diese Woche ging soo schnell rum. Ich weiß gar nicht wo die Zeit geblieben ist. Die Arbeit schlaucht mich extrem. Am auffälligsten ist allerdings, dass die Übelkeit so gut wie verschwunden ist. Von einem Tag auf den anderen und natürlich war ich schon sehr besorgt deswegen. Da die Oberweite aber beharrlich weiterwächst, und der Bauch auch noch hin und wieder zieht, hat sich die Aufregung diesbezüglich wieder gelegt.

Highlights und Lacher

Es ist eigentlich nichts besonderes vorgefallen. Abgesehen von einem Lacher. Der geht  auf meine Kosten. Und ist fast schon peinlich. Aber was soll man machen. Ich kann mich ja rausreden und sagen, ich bin schwanger. Daher der Irrsinn 🙂

Nachdem ich gestern einen kurzen Panikanfall bekommen habe (ich habe wöchentlich mindestens einen!) dachte ich so: „Ach, was wohl passiert wenn man zum Ende der 8. SSW einen Schwangerschaftstest macht (sinnlos, blöd, ja ich weß. Aber ich bin ja auch Wissenhschaftlerin 😀 )? Gefragt, getan. Und was passiert? Der Kontrollstreifen wird deutlich, sehr deutlich stärker als der Teststreifen. Auf der Unterlippe kauend, habe ich angefangen zu googlen. „SSW 8 Schwangerschaftstest wird schwächer“ (Ist auch beruhigend zu wissen, dass andere Frauen auch so doooof sind, wie ich 😀 ) Und erfahre, es gibt sowas wie einen „Schock“ des Tests, auf zu viel hcg im Urin. Beim Vermischen des Urins mit Wassers, sollte der Test wieder deutlich positiv sein. Gelesen, getan. Auf einen Tropfen kostbarstes Ausscheidungssekret, einen gefühlten Liter Wasser. Dachte schon, Opps, jetzt hastes aber übertrieben. Da strahlt mich der zweite Test knalle Pink an. Hach, was war ich beruhigt 😀 Die gute Nachricht, jetzt habe ich nur noch einen Test übrig!

Wehwehchen

Müdigkeit, aber seit Ende der Woche nicht mehr ganz so extrem. Unruhiger Schalf mit unglaublichen Träumen. Jede Nacht zwei Mal wach. Einmal um 4 Uhr für einen Ausflug ins Bad und dann noch mal gegen 6 Uhr. Da wache ich dann mit einem derart unsäglichen Hunger auf, dass man meinen könnte, ich hätte seit Wochen nichts bekommen. Ich habe jetzt immer eine Brotdose neben dem Bett stehen und nach ein paar Bissen, kann ich dann meistens noch eine halbe Stunde dösen.

So, jetzt muss ich mich sputen. Die Arbeit ruft. Und das Wochenende, das kann ich auch schon hören. TGIF!

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Schwangerschaftsupdate – SSW 6

Seit gestern – Wochenwechsel ist immer Mittwoch- befinden wir uns in Woche 7.

S i e b e n. Wahnsinn.

Das ist ein guter Anlass für einen Rückblick auf Woche 6. S e c h s. Auch der Wahnsinn.

SSW 6

Die Woche war ziemlich anstrengend für meine Frau und mich. Ich war absolut und heilos überfordert. Alle, wirklich alle Emotionen waren so dermaßen durcheinander, dass ich zeitweise nicht wusste, ob ich vor unendlichem Glück lachen oder vor Angst heulen soll. Meistens habe ich beides im Wechsel gemacht und war dabei ständig gereizt. Seltsames Chaos.

Highlights

Da wir eine hebammenbetreute Schwangerschaft anstreben, habe ich mich zwei Tage nach dem BT bereits auf die Suche gemacht und siehe da, ich war nicht die Erste! Zu unserem ET waren doch tatsächlich andere Schwangere flotter als ich.

Einen ersten Termin hatten wir dann bei 5+1 in unserer Wunschhebammenpraxis. Und stellt euch  nur vor, der Termin war himmlisch schön. Zum ersten Mal wurde ich wirklich schwanger genannt und total darin bestärkt guter Hoffnung zu sein. Die großartige Hebi hat mir sogar einen Mutterpass ausgestellt. Ich war ganz baff. Und sie auch. Darüber, dass durch die Behandlung in meinem Kopf alles so medizinisch runtergerattert wird und ich alle Werte und Kontrollen kenne und mich so daran orientiere. Anstatt zu genießen.

Leider haben wir auch erfahren, dass die Wunschhebammenpraxis den gesamten Juli über keine Termine vergibt, weil Praxisurlaub. Und somit natürlich auch keine Wochenbettbetreuung möglich ist. So dass ich mich nach Alternativen umsehen musste.

Nachdem ich bis gestern alle Hebammen abtelefoniert habe und von einer zur nächsten geschickt wurde (warum haben wir in der Planung eigentlich nicht bedacht, dass der ET mitten in den Sommerferien liegt- ungünstig!) kam gestern der erlösende Anruf. Wir haben eine Hebamme, die uns den ganzen Weg zum Baby begleiten wird. Darüber freue ich mich wie verrückt! Den ersten Termin haben wir im Januar und davor kann ich jederzeit anrufen, falls ich Fragen haben sollte.

Außerdem (zwar SSW 7- aber wir wollen nicht pingelig werden)  habe ich gestern den vierten hcg- Wert bekommen.

26 600. Ich denke das ist okay für 6+1?! Da die Biologin nichts anderes gesagt hat,  gehe ich mal stark davon aus und bin weiter Guter Hoffnung.

Wehwehchen

Am Nervigsten waren neben den Gefühlsschwankungen die schmerzenden Hupen. Wirklich mal, so wehgetan haben die beiden seit der Pubertät nicht mehr. Bauchschlafen ist doof. BH anziehen ist doof. Kein BH anziehen ist natürlich auch doof. Die Dinger fühlen sich so schwer an und drücken und ziepen wie wild. Aber ich halte mich tapfer bei Laune, in dem ich  mir immer wieder sage, dass es gut ist, wenn die Milchbar sich jetzt so intensiv vorbereitet. 🙂

Ziehen im Unterleib. In den Leisten. Druck. Weiter oben. Weiter unten.  Am Ende letzter Woche, so um 5+3 hatte ich über Stunden immer wieder solche Schmerzen, dass ich kurzzeitig in so eine Panik verfallen bin, dass wir zehn Sekunden vor „jetzt fahren wir ins Krankenhaus“ waren. Wir haben es allerdings tapfer überstanden, waren nicht im Krankenhaus und meine Frau hat mich super beruhigen können.

Bisschen Übelkeit – meist nur morgens. Oder schlimmer, wenn was stinkt. Zum Beispiel in der Bahn. Insgesamt habe ich, seit Beginn der Schwangerschaft 3 Kilo abgenommen. Seit gestern kann ich allerdings fiese Heißhungerattacken verzeichnen 😀 Ich bin gespannt wo das noch hinführt!

Schwangerschaftsartikel

Wirklich und tatsächlich habe ich mir gestern (eigentlich wollte ich einen neuen BH kaufen) eine Umstandshose gekauft. Ich sehe aus wie im vierten Monat. Ganz schlimm. Kann den Bauch nicht mehr einziehen und die Hosen drücken alle. Super ungemütlich. Ich denke, dass liegt am Progesteron, was ich ja immer noch fleißig konsumiere. Wie dem auch sei. Ich dachte mir, was solls. Wenn’s hilft. Und es hilft. Eine solch schöne Erleichterung. Himmlisch 🙂

Schwangerschaftstagebuch. So ein süßes. ❤

Ausblick

Morgen früh gibt es dann den langersehnten Ultraschall. Bitte drückt uns feste die Daumen! Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Und Angst habe ich auch.

Besuch in der KiWu-Klinik

Heute war es da. Das Datum, das ich zum ersten Mal erreicht und damit auch wahrgenommen habe. Der Termin zum Ultraschall und zur Nachbesprechung der Behandlung. Bisher habe ich meine Mens ja immer vorher bekommen, so dass ich mir diesen für mich deprimierenden Termin dann gleich gespart habe. Und auch bei der biochemischen Schwangerschaft habe ich es nicht bis zu diesem Termin geschafft.

Aber heute! Heute morgen war ich dort. Eine halbe Stunde zu früh und innerlich irgendwie ganz ruhig, obwohl ich dachte aufgeregt sein zu müssen. Es war klar, dass man auf dem Ultraschall nichts sehen wird. Aber das Gespräch mit meinem Arzt, das Lächeln und seine Worte zum weiteren Vorgehen, die haben es ein Stück realer werden lassen. Und es wurde ausgesprochen. Ich bin schwanger.

Die Steigung des Wertes sieht gut aus und der Arzt ist sehr zufrieden. Er sagt, dass wir auf jeden Fall noch bis zur 12. Woche Daumen drücken müssen, aber von der Ausgangslage ist die Verdopplung des Wertes an nur einem Tag, für ihn ein gutes Zeichen.

Beim Schall war die GMS schön hoch aufgebaut. Die Eierstöcke haben geschlafen und wir haben den weiteren Plan besprochen.

Dritter Blutwert

Bevor ich wieder gen Heimat gefahren bin, habe ich noch ein wenig Blut dagelassen um nach unsäglichen fünf (!) Stunden das Ergebnis zu erfahren:

hcg (PU+11) 49

hcg (PU+12) 99

hcg (PU+14) 292

Was war ich erleichtert!

Wie geht es weiter?

In zwei Wochen sehen wir uns erst wieder- der Doc und ich. Dann mit Fruchthülle. Und Ehefrau. Außerdem komme ich im Abstand von einer Woche noch zwei Mal zum Blutabnehmen (Ich soll mir einen Gefallen tun und nicht nach den Werten fragen 😀 – ich dachte ich rutsch vom Stuhl bei dem Vorschlag – verrückt!) und im Anschluss an den Termin in zwei Wochen, vereinbaren wir dann für ca. eine Woche später schon den nächsten US-Termin um (bittebittebitte) das Herzchen zu bewundern. Die Medis nehme ich alle bis zu 9+0 weiter. Danach, so der Gute, sei ich entlassen, in die Hände meiner Hausgynäkologin. Er wünscht sich dann nach der Geburt ein Foto. Ich schicke 10, wenn alles gut geht! 

Post-Warteschleifen-Warteschleife oder die Sorgen einer Frühschwangeren

Ich hoffe inständig, dass alles gut geht. Und habe eigentlich ein ganz ruhiges Gefühl. Das wiederrum macht mir Angst. Weil: wie soll ich es verkraften, wenn ich- davon überzeugt, dass ich in 9 Monaten unser Baby auf die Welt bringe, unser Kind verliere? Wäre es nicht vernünftiger nicht vom Positivsten auszugehen? Darf man sowas denken?

Wer weiß es?

Nachdem ich meine Schwester, die alles von mir weiß, ganze vier Wochen lang beschwindelt habe, war heute der Tag an dem ich ihr von dem positiven Versuch erzählt habe. Dafür habe ich eine Karte gekauft auf der ganz simpel „Glückwunsch“ steht (und die ich, so dachte sie, für den Geburtstag einer ihrer Freundinnen gekauft habe. Dort ist sie nämlich heute zum Geburtstag eingeladen) Als sie dann zu Besuch kan, habe ich sie im Glauben gelassen, ich hätte die Glückwunsch-Karte zu dem Geschenk für die Freundin besorgt, weil meine Schwester keine Zeit hatte selbst eine zu besorgen.

Sie schaut also in die Karte rein. Man will ja einen Geburtstagsgruß reinschreiben und liest „Nur die besten Schwestern werden zur Tante befördert!“ (Ich versuche mich neuerdings mit Aquarellmalerei pinselei -also selbst illustriert das Pappteil) und dazu Juli 2017. Denn hier sollte das Böhnchen dann bitte erst kommen. Auf dem oberen Teil der Klapppkarte habe ich einen positiven Schwangerschaftstest reingeklebt und das ganze noch ein bisschen bunt gestaltet. 

Und ihr Blick war einfach nur spektakulär. Sie liest. Runzelt die Stirn. Guckt komisch im Zimmer rum. Guckt, so nach dem Motto, da steht schon was drin, das kann nicht die Karte für A. sein. Sieht mich lächeln. Liest noch mal und sagt /schreit plötzlich: „Ist nicht dein Ernst!“ und fängt an zu heulen, als sie mein Strahlen sieht. So richtig mit Krokodilstränen. Stürmt auf mich zu, drückt mich, lässt mich nicht mehr los. Sagt mir wie sehr sie sich freut nach all dieser Zeit. Es war einfach so süß, dass ich auch gleich noch ein paar Tränen mit vergossen habe. Hach, mein Herz. Das war so wunderschön. Was liebe ich meine kleine Schwester- die mit mir fühlt wie keine zweite!

Was macht man so als Neuschwangere? SSW zählen? Schwangerschaftssymptome sammeln?

Ich komme mir bei beidem ziemlich bekloppt vor, aber es hilft ja nicht’s oder? Also 4+2 muhaaaa 5. Schwangerschaftswoche. Das ist so megacool, dass ich es kaum aushalten kann. Ich – I C H schreibe das über M I C H! Wahnsinnsknaller! Ich komm nicht klar.

Symptome:

  • Mopsalarm- meine Brüste sind locker ein Körbchen größer und tun weheeee
  • frühes wach werden. Zwischen drei und vier- yai. Not!
  • unfassbare Müdigkeit
  • Ekel vor Essen und Gerüchen

Fragerunde! Austausch- Info’s- bitte ! Wie war das bei euch?

Habt ihr euch auch so gefreut? Oder seid ihr eher verhalten gewesen? Hattet ihr Angst, dass es schief geht oder habt ihr eurem Körper vertraut? Habt ihr euch schwanger gefühlt?