Warterei

Der erste Teil des Plan…

…ist geschafft!  💪 seit gestern ist es amtlich. Ich habe meinen Master geschafft! Nach ein paar wirklich anstrengenden Jahren habe ich es ganz alleine (mit der besten Unterstützung meiner Frau) geschafft. Am liebsten würde ich eine Runde schreiend im Kreis rennen und all denen ins Gesicht schreien, die gesagt haben „Aus dir wird nichts! Du kannst nichts! Du bist hier falsch!“

Das hat mir in meiner Kindheit und meinem jungen Erwachsenleben schon sehr zugesetzt.

Und heute. Habe ich meine Master geschafft!  Mündliche und schriftliche mit 1,0! 👊

Ich danke euch Lieben für’s fleißige Daumendrücken und an mich glauben 💜

Der zweite Teil des Plans… an dem wird heute weiter gefeilt. Gerade bin ich auf dem Weg in die Kiwu-Klinik zum ersten Schall im Stimu-Zyklus. Der Bauch hat mittlerweile einige blaue Flecken und ich freue mich wie verrückt, dass es jetzt noch ein paar Wochen so weiter geht.. N O T 😂

Meine Frau hat die verrückte Idee, dass es dieses mal klappen muss, weil das mit dem Abschluss geklappt hat und das Kapitel abgeschlossen ist… und jetzt alles in meinem Körper bereit ist und verstanden hat, dass es losgehen kann 😅

Die Zeit bis zur Punkten werde ich sicher gut rumbekommen. Arbeit über Arbeit und dann ist es ja quasi schon bald soweit 😊

Bis dahin freue ich mich weiter über den Abschluss und halte das Gefühl fest. Vielleicht brauche ich es ja noch…

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Schwangerschaftstest an TF + 5 |PU + 10

Ich sag es kurz in einem Satz: Für einen zweiten Strich ist einfach kein Platz. Oder so ähnlich.

Genug der schlechten Reime. Bis jetzt ist nichts zu sehen.

Aber ein bisschen Hoffnung darf ich  mir noch machen, wenn es nach dieser Tabelle geht.

Unbenannt

(Quelle der Tabelle)

Jetzt also weiter warten.

Aber zur persönlichen emotionalen Lage kann ich sagen, ich fühle mich seltsam ruhig. Ich kann sowieso nichts ändern. Und obwohl ich mit einer extremen inneren Überzeugung aus der Kiwu raus bin, (ich war so sicher, dass es geklappt hat), habe ich nun Angst, dass mich mein Gefühl getrogen hat. Ich bin so schlecht im Warten..

Wie habt ihr denn die Wartezeit rumgebracht? 🙂

PU + 6 | TF + 1

Gestern war es soweit. Transfer in unserer Kiwu- endlich. Wir waren über die Maßen gespannt wie viele unserer 15 Eizellen es geschafft haben. Einen Tag zuvor konnte ich herausfinden, dass sich grundsätzlich erst mal sieben befruchten ließen.

Nach dem Auflegen war ich allerdings nicht sicher, ob das bedeuten sollte, dass es sieben bis zum Tag 4 geschafft haben, oder eben nur sieben überhaupt befruchtet werden konnten.

Angekommen und nett vom behandelnden Arzt begrüßt, kam der Biologe und teilte mit

15 punktierte Eizellen

7 befruchtet

2 Blastos in sehr guter Qualität.

Der Rest war nichts. Fragmentiert und allgemein in keiner guten Qualität.

Ich weiß nicht ob ich naiv bin, oder fernab der Realität, aber ich empfand das als extremes Versagen. Ich hätte nie damit gerechnet, dass dieser ganze Aufwand, die Schmerzen, die Gedanken, die Kraft, das alles für nur zwei Blastozysten?! Ich meine klar, wenn eine der beiden oder beide unsere Babys werden, dann hat es sich natürlich gelohnt. Aber ich hatte so fest gehofft, dass wir die Möglichkeit haben für mehrere Kryoversuche auf Eis legen zu können.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Meine Frau und ich hatten am Vorabend besprochen, dass wir beide zurück nehmen, falls nur zwei es ins Blastostadium geschafft haben sollten. Als wir dann im Behandlungszimmer saßen, waren Arzt und Biologe begeistert. Der Arzt über die Anzahl und der Biologe von der überragenden Entwicklung. Er meinte, dass es nicht selbstverständlich ist, dass es beim ersten Anlauf so läuft. Ich weiß nicht, ob sie nur versucht haben mich aufzubauen, oder ob das ernst gemeint war. (Ich habe da durchaus schon von anderen Befruchtungsraten gelesen) So, oder so stand die Frage im Raum, ob wir nun nur einen, oder doch zwei von den beiden wieder haben möchten. Frau und ich schauen uns an, müssen lachen- war das doch der worst-case. Meine Frau von Natur aus eher ängstlich wollte lieber auf Nummer sicher gehen und tendierte Richtung eine Blastozyste. Und ich? Wollte auch auf Nummer Sicher gehen, nämlich- Chancen auf ein Baby bei bis zu  80% bei zwei Blastos… Also Tendenz zwei. (Außerdem habe ich tierisch Angst, dass es im ersten Veruch nicht funzt und die zweite Blsto, einmal eingefroren, später nicht mehr aufwacht. Ergo niedrigere Chancen beim Transfer nur eines Embryo plus die Möglichkeit, dass für einen zweiten Versuch gar kein Eisbär mehr da ist).

Da sagt doch der Arzt: „Mein oberstes Ziel ist es Sie schwanger zu bekommen und nicht, dass sie in der 20. Woche Zwillinge verlieren!“ Da dachte ich so im Nachhinein- „Samma, geht’s noch“ Also ich meine- okay Risikoschwangerschaft! Kann ich nachvollziehen, aber gleich das Horrorszenario an die Wand zu malen, das fand ich ein bisschen heftig. Mit der Aussage war die Entscheidung bei meiner Frau dann jedenfalls getroffen und mit einem „Wir nehmen nur eins“ ihrerseits, war es das dann. Für mich war klar, dass wir keine zwei nehmen werden, wenn sie nicht mit 100%ig gutem Gefühl dahinter steht, also war ich in der Konsequenz so schnell auf dem Stul drauf und wieder runter, wie frau gar nicht gucken konnte.

Das war es dann auch schon. Das einzige Highlight war, dass, obwohl nicht als Sonderleistung dazu gebucht, ein Embryoscope gemacht wurde und wir tatsächlich die hammerschöne Blastozyste in ihrer gesamten Entwicklung sehen konnten. Sie hat sich wirklich ganz vorbildlich geteilt und ist in ihren ersten fünf Lebenstagen schon zauberlich schön gewachsen 😉

Alles in allem war es so okay. Ich habe aber seit wir aus der Praxis raus sind, ein extrem ruhiges „Das wird auf keinen Fall was Gefühl“. So irgendwie „der Drops ist eh schon gelutscht“.

Doc und Biologe meinten im übrigen, dass es extrem selten ist, dass der zweite eingefrorene Blasto nicht aufwacht.

We’ll see.

Der Countdown läuft

Sowohl das Jahr an sich, als auch die (erneute) Warterei auf unsere Wunschschwangerschaft und unser Wunschnoblet neigen sich (hoffentlich) dem Ende zu. Es ist unglaublich wie schnell und gleichzeitig zäh die letzten zwölf Monate vergangen sind. Ich möchte niemandem mit endlosen Ergüssen aus den vergangenen elf.dreiviertelzwölftel Monaten langweilen, aber das muss doch festgehalten werden. 🙂

  • vier erfloglose IUI’s
  • vier Besuche in zwei verschiedenen Kinderwunschzentren
  • einige Spritzen und die Einnahme von diversen Hormonen
  • ein riesen Einkauf bei Billman über viele hunderte Euro
  • unzählige Tränen (ein bisschen pathetisch darf es der Ehrlichkeit halber doch zugehen 😉 )
  • eine Reise nach München zur Samenbank
  • eine Bestellung bei der Samenbank
  • viele Stunden Sorgen und Gedanken um das richtige Timing und allerhand anderen Krempel

Und nun lassen wir das Jahr im Urlaub ausklingen. Es geht nach Holland. yai. Und dann im neuen Jahr hoffen wir- wie sicher so viele andere Paare und Frauen und Männer und Regenbogenfamilien und Singles und alle möglichen der vielen Menschen da draußen, dass uns das neue Jahr einen noblet schenkt.

Wir haben alles dafür getan. Nur an der „Timing-Front“ ist immer noch nicht alles geklärt. Je nach Beginn des nächsten Zyklus (vorausgesagt ist laut Periodenkalender der 03. Januar), kämen wir (abgesehen von Prüfungskäse) mit einem geplanten Kurztrip dem Ultraschall in die Quere, der alle zwei Tage angesetzt ist. Hmpf.

Wie habt ihr das gemacht? Alles- das Leben ausgesetzt und nur noch die endlos Warteschleife gelebt? Urlaub planen? Verabredungen eingehen? Termine und Projekte auf der Arbeit?

Ich schwanke stündlich zwischen „Scheißdrauf“ und „Zuverlässigkeit ist das höchste Gut“. A b e r : wenn nun jemand in einem natürlichem Zyklus schwanger würde, und dieser Dame wäre dann ständig übel, dann könnte sie ja auch schlecht dieses und jenes Projekt übernehmen. Oder?

Auf der anderen Seite, ich weiß eben um den Zeitpunkt der Hormoneinnahme, der Stimulation und der Punktion und wir k ö n n t e n versuchen das Datum so günstig wie möglich zu legen. Weg von Klausuren, weg von bereits geplanten Urlauben, weg von Projektplanungen die für das nächste Jahr anstehen. So dreht es sich also zum Jahresende genauso wie zu Beginn. Nur mit einer etwas verlagerten Thematik. Hättehätte… Ich wünschte ich wäre weniger Kopfmensch (manchmal)!

So, ich schweife ab. Das Jahr geht zu Ende und ich stelle fest, mein letztes Jahr mit einer zwei vorne dran, ist nicht weniger kompliziert oder fordernd gewesen. Die Entschiedungen lassen sich noch genauso schwer treffen. Nur das Wollen, das Wünschen, die tiefe Sehnsucht ist noch größer geworden. Und die Liebe zu meiner Frau, die wächst jeden Tag ein kleines bisschsen mehr. Wenn ich sie anschaue. Mit ihr unser Leben plane. Wenn ich (k i t s c h!) in ihre Augen schaue und zuhause bin.

Das ist doch schon mal was 😉

Und weil es gerade nebenher läuft und ich finde, dass es passt, hier noch eine kleine musikalische Untermalung- weil der Text so toll ist.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch heute schon einen wunderschönen Jahresausklang, einen fabelhaften Silvesterabend, einen tollen Start und die Gewissheit, dass alles in Bewegung ist. Habt zauberhafte Augenblicke mit Euren Lieben und genießt die wundervollen lauten und leisen Momente, die sich Euch zeigen. Atmet sie tief ein, ohne sie halten zu wollen, lasst sie in Euer Herz und seid glücklich.

Alles Liebe und einen sagenhaften Start in ein kinderreiches 2016 😉

noblets ❤

Test heute ES + 14 (die vierte)

Negativ.

Ja, alles wird gut. Bestimmt beim nächsten mal. Wir versuchen es ja noch nicht so lange. Kopf hoch. Weitermachen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.  Genießt die Zeit ohne. Ihr müsst entspannter sein, dann klappt das auch. Und allerhand andere nutzlose, aber gut gemeinten Informationen, kann ich nicht mehr hören. Schon gar nicht von Bekannten und Freunden,  die ihr Baby auf dem Arm schaukeln. Keine Kinder möchten. Oder sonst einfach keine Ahnung haben, wie sehr wir uns dieses Baby wünschen.

Ich möchte auch nicht weiter verfolgt werden von Umstandsmode, schwangeren Promis und Königspaaren,  ich möchte gerade nicht auf meine Arbeit, weil es da wimmelt von süßen und unglaublich tollen Kindern. Dazu kommt, dass das Patenkind gerade in einer undefinierbaren Phase steckt und aktuell wenig Bock auf uns Tanten hat. Spielen mit Gleichaltrigen ist natürlich auch cooler. Aber so sehen wir ihn eine ziemlich lange Zeit nicht,  weil er bald in den Urlaub fährt. Also zwei negativ’s an einem Tag.

Was ist bloß los mit mir? Warum nur mag es nicht klappen?

Sicher ist,  keine IUI mehr für mich! Das halte ich nicht noch mal aus.

Aber, leider auch keine Ahnung, wie wir das Geld für neues Sperma und eine ivf zusammensparen sollen.

IUI+7 (Klappe die Vierte)

Jetzt wo sich langsam Anzeichen zeigen könnten, habe ich keine mehr. Nicht’s. Außer, dass ich immer noch das Gefühl habe unbewusst ständig den unteren Bauch anzuspannen… also von innen drin aus… Keine Ahnung woher das kommt. Sonst habe ich zu dem Zeitpunkt schon PMS, aber das scheint durch das Progesteron wohl auszufallen. Aktuell habe ich tierische Angst vor einem negativen Ergebnis, werde aber wahrscheinlich trotzdem schon an +10 mit dem Testen anfangen… Es würde mich zumindest überraschen, wenn ich es länger aushielte.

Darüber hinaus gab es heute die Info, dass ich ab November die Stelle im Haus wechseln kann. Das nur am Rande. Unterschrieben habe ich allerdings noch immer nichts.

Ich wünsche mir so sehr, dass es dieses mal geklappt hat.

Schwangerschaftsanzeichen

  • keine

IUI+5 oder nicht schwanger

Zumindest würde das der Schwangerschaftstest jetzt noch anzeigen. IUI + 5. Und seit heute morgen um vier ist es soweit. Die unfassbare Ungeduld hat zugeschlagen. Das Google-Monster hat heimtückisch und hinterhältig meine Müdigkeit um vier Uhr in der früh ausgenutzt und mich eiskalt überfallen. Es nervt. Das man nichts machen kann. Außer warten und, dass das dann auch noch so schwer fällt.

Dank Progesteron fühle ich mich so schwer und dank der unzählgen Schwangeren und frisch gebackenen Mama’s in meiner unmittelbaren Umgebung, ist auch sichergestellt, dass ich an nichts anderes mehr denke, als an dieses schreckliche Gefühl… wenn der Test in ca. 8 Tagen keinen zweiten Strich zeigt. Das ist das, woran ich mich am Besten erinnere. Diese hilflose Fassungslosigkeit, wenn es nicht klappt.

Hilft alles nichts, das weiß ich. Hab ich gelernt. Aber was raus muss, muss raus.

Für diesen Versuch habe ich mich entschieden „mögliche Anzeichen“ aufzuschreiben. In der Hauptsache um vor Augen zu haben, dass alles immer als Anzeichen gewertet werden kann, es aber in den seltensten Fällen tatsächlich ein Schwangerschaftsanzeichen ist. In 99% ist doch der Wunsch Mutter des Gedanken. Woher ich das weiß? 😉 Durch die Aufzeichnungen der letzten drei Versuchen, die ich zuhause im Babytagebuch festgehalten habe. Es ist schon spannend zu bemerken „aha, das gehört regulär zum Zyklus“ oder „aha, das kommt wohl vom Progesteron“ 😀

Tatsächlich muss ich beispielsweise tatsächlich vom Progesteron niesen. Hatte mich im Februar gefragt, ob es da einen Zusammenhang geben kann 😀

So, also die (möglichen) Anzeichen

  • schweres Gefühl im Unterleib
  • viel geträumt
  • habe das Gefühl meinen Unterbauch (ganz innen) ständig unbewusst anzuspannen, beim Loslassen sticht es kurz unangenehm
  • Hunger beim aufwachen (okay, das habe ich auch so 🙂 )

Das war es schon. Wer jetzt enttäuscht ist, zurecht! In den vergangenen IUI- Zyklen konnte ich da durchaus schon mit mehr aufwarten. Z.B. mit: Rückenschmerzen, Sodbrennen, Gereiztheit, aufgeblähtem Bauch.oder mein Favorit: viel Speichelfluss (ja, nee, ist klar!)

Was das nun jetzt wieder zu bedeuten haben mag? …hm, vielleicht mal die Suchmaschine fragen…? Ihr seht, ich versuche durchaus es mit Humor zu nehmen 😀

Ach so und ja… es ist mir durchaus bewusst, dass ein möglich befruchtetes Ei allerhöchstens mal in meinem Uterus angekommen sein könnte und noch mind. eins, zwei Tage entfernt von Einnistung ist, die dann wiederrum, falls sie denn dann erfolgreich stattfinden sollte, möglichenfalls Symptome machen kann. Nur falls sich jemand gefragt haben sollte 😀

Hätte, hätte, Fahrradkette

Kennt ihr das? Um euch rum nur Schwangere, frischgebackene Mamas, Kolleginnen, die rund durch die Gegend kugeln, neue süße Babys. Ältere Kinder, die stolz das zeigen, was sie neu gelernt haben und ihren Mamas von den neuen Kindergartenfreunden erzählen.. Und ihr? Ihr sitzt da. Wartet und hofft. Lächelt den Mamas zu. „Ja, so süß die Kleine!“ Überlegt und plant. Hofft und bangt. Sorgt euch. Seid frustriert. Freut euch für die anderen. Fragt euch warum es bei euch nicht klappt. Lächelt kleine Babys an und spürt wie euch das Herz zu zerplatzen droht, während ihr den Tränen nahe seid. Wie gerne würde ich im nächsten Zyklus anfangen. Wie sehr hoffe ich, dass es beim nächsten Versuch endlich so weit ist. Wie gerne würde ich meinen Schreibtisch räumen, das Arbeitszimmer leer machen, mein Geld für Tragetücher, Kinderzimmerausstattung und Stoffwindeln ausgeben. Wenn ich doch endlich auch eine poititve IUI, einen zweiten Streifen auf den blöden Tests hätte. Wenn ich doch auch nur endlich wieder einen Versuch starten könnte. Den Vertrag in den Händen hätte. Wenn wir doch endlich schwanger wären.

Weiß, weißer, IUI+ 11

So, die nächsten Tests sind verbraten. Sinnlos. Und da wo vorher kein Gefühl war, breitet sich langsam dieses Gefühl der Vorbereitung auf ein negatives Ergebnis aus. Was wenn es wieder nicht klappen würde? Was wenn ich nicht schwanger werden kann. Wenn da wirklich was ernsteres vorliegt? Was wenn ich durch diese ganze Hormonwert- Bauchspiegelsungscheck-geschichte durch muss? Das alles ist gewürzt mit ein bisschen Bitterkeit. Wieso können wir nicht einfach hübsch Sex haben und am Ende kommt ein Baby dabei raus? Wieso kann aus (entschuldigt bitte den ausgelutschten Spruch) Liebe nicht Leben werden? Ohne Geld und Sorgen, ohne Angst und Zyklustage zählen.

Ich weiß genau, die Gedanken führen zu nichts. Erstens kann sie mir keiner beantworten und zweitens, vielleicht hat es ja doch geklappt. Die letzten drei Tage vor nmt sind immer die schlimmsten für mich. Alles pms wird mit einem Mal schlimmer und ich kann mich kaum mehr ablenken. Gestern war mir so übel den ganzen Tag, am Abend musste ich mich übergeben und eine Stunde später hatte ich schlimmen Hunger. Na, wer kommt drauf, was mein Gehirn sich dazu für eine wunderschöne Geschichte ausgedacht hat? Jo.

Heute dann, voller Vorfreude in den Becher gepullert. (Nachts oder frühs- wer nimmt es da schon so genau. Um 04:40- ich musste sooo dringend- und was kam raus- vier Tröpfchen kostbarstes Pipi- und, wer kanns erraten. Klar, noch ein Indiz mehr!) und dann… ja, was dann? Fünf Minuten warten. Und währenddessen grimmig auf den Test starren. Wieso wird der nicht beim Durchlaufen schon rosa? Wieso werde ich so auf die Folter gespannt? Und wieso passiert da so gar nichts? Ich war so sicher. Und in diesen fünf Minuten erblüht und stirbt meine ganze Hoffnung. Wieso ist das so? Letztlich, auf zwei blütenweiße Tests starrend, kommt mir die Frage: Können die überhaupt anders? Die sind doch sicher einstreifig geboren?! Okay, das ist Quatsch. Zur Sicherheit habe ich einen Ovu hinterhergeschoben. Auf dem konnte ich einen gut sichtbaren rosa Streifen erkenn. Und dazu einen zweiten. Auch sehr gut, wenn auch weniger rosa. A b e r deutlicher als der vom Zyklustag 9. Wer aufmerksam war, ist schon dahinter gekommen. Ein negatives Ergebnis kann ich schlecht aktzeptieren. Okay. Genau so schlau wie vorher. Nur, die Übelkeit. Die kam wohl doch von der mächtigen Tarte au chocolate gestern nachmittag.

Impressionen:

IMAG4556_1 one step- großes Auktionshaus

IMAG4552_1Babytest

und zu guter letzt die zwei Ovu’s. (Vom orakeln verstehe ich eigentlich nichts- aber was soll’s 😉 )

IMAG4562

Das Licht ist nicht so optimal. In Natura wirkt es knalliger pink 😉 und den Test ES + 9 sieht man auch ein wenig stärker… Insgesamt ist die Entwicklung sehr gut sichtbar. Was auch immer das heißen mag.

IUI + 9

Hmpf. Ich sitze am Schreibtisch und versuche zu schreiben. Ich will bis spätestens Montagabend fertig sein mit meiner Hausarbeit. Einfach weil ich keine Lust mehr habe 🙂 Und dann ist hoffentlich auch wieder Zeit für etwas längere und inhaltlich tollerere posts… Morgen wird erst mal getestet. Ich bin so gespannt!

Kurz-Update

Emotionen des Tages: ungeduldig.

Zustand des Tages: aufgedreht.

Körpergefühl: Ich friere und der Rücken drückt.

Gefühl zur möglichen “Schwangerschaft” : ich weiß es nicht.