Baby

ZT 11- es wird spannend!

Elf. Zyklustag elf. Und der Ovulationstest verfärbt sich seit gestern laaaangsam und leicht in ein zartes Rosa. Das macht mich wirklich froh und lässt mich hoffen, dass diesen Monat ein wunderschöner Eisprung stattfinden wird 🙂 Noch zwei mal schlafen, dann ist (ja, auch Weihnachten) der Termin endlich da und wir werden wissen, was die Follikel so gemacht haben. Ich hoffe es sind ein paar hübsche und ausreichend große dabei.

und sonst so

Ich bin in Weihnachtsstimmung und innerlich ganz ruhig. Ein wenig aufgeregt wegen der IUI, klar. Aber im Großen und Ganzen irgendwie ruhig. Die Wohnung ist aufgeräumt und geputzt, das Abendessen steht schon im Ofen, die Liebste kommt gleich nach Hause, die Weihnachtsgeschenke sind verpackt und das einzige was ich noch nicht geschafft habe, ist die Weihnachtspost. Aber die kommt dann eben mit einem Tag Verspätung an. Ist mir auch Wurst, weil ich nämlich entspannt bin und dieses Jahr nicht mit mache, bei der Miesepetrigen-Vorweihnachtslaune meiner Umwelt. So! 😀

Ich wünsche Euch noch zwei letzte vorweihnachtliche stressfreie Tage 😉

Es geht dem Ende zu: Vorbereitungs-Endspurt

Ach, es ist so viel und nichts passiert 🙂

Ich komme so langsam in meinem neuen Alltag an. Mit der neuen Studierstätte, der Pendelei und der Arbeit. Insbesondere mit dem Mehr an Aufwand und der mangelnden Freizeit habe ich gerade sehr zu kämpfen. Genauer kämpft das Mehr an Stress gegen mich und ich versuche den Kopf oben zu halten und mir nicht zu viel aufzuhalsen. Es ist anstrengend, aber es klappt.

Und daneben passiert in Sachen Baby so unglaublich viel. Hauptsächlich im Kopf, aber auch in der Realität. Die Impfung ist endlich über die Bühne gebracht. Wir haben uns ein „extended Profil“ gegönnt und sind fleißig am Stöbern, Sortieren und Filtern von möglichen Spendern. Und es fühlt sich so spannend und aufregend an, dass wir uns bald tatsächlich entscheiden und dann „einkaufen“. Es wird greifbar und das ist ein Wahnsinnsgefühl.

Ende diesen Monats habe ich einen Termin bei (m)einer Gyn, die auch die IUI durchführen wird und den möchte ich nutzen um all die Bedenken, die sich so angesammelt haben, anzusprechen.  Und um sicher zu gehen, dass soweit organisch etc. alles in Ordnung ist. Ausserdem möchte ich auf jeden Fall nochmal über die Option des Auslösens sprechen. Ich kann mich partout nicht entscheiden, ob das nun nötig und sinnvoll ist oder nicht. Ich weiß aber, dass ich  mich sehr ärgern würde, einen möglichen Zyklus zu verpassen, nur weil wir der Eisprung verpasst haben.

Wie habt ihr das gemacht? Ausgelöst, oder völlig auf die Natur vertraut?

Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass wir das Geld nahezu zusammen haben, was wiederum bedeutet, dass es quasi gleich losgehen könnte. S. ist auch schon ganz verrückt vor Vorfreude, Aufregung und Ungeduld. Und mindestens einmal am Tag erinnert eine von uns die andere daran, was das für ein wundervoller Wahnsinn ist und dass wir es tatsächlich in sehr absehbarer Zeit versuchen werde 😀 Und irgendwie bringt uns das so nah zusammen, auf eine ganz neue Art (was mir seltsam erscheint, weil ich dachte, dass ich  meine Frau und die Liebe zwischen uns gut kenne. In allen Facetten. Aber scheinbar ist die Liebe selbst dann doch wandelbarer, als man je vermutet hätte ❤ ).

Das Schlimmste und Aufregendste zur Zeit in meinem Kopt ist (und ja ich weiß es werden noch viele solcher Momente folgen 😉 ) die Ungewissheit. Ob es klappt. Wenn es klappt, ob es bleibt.

Oh maaan, ihr merkt schon, ich befinde mich zur Zeit völlig abseits der Rationalität. Irgendwo im Baby-Hormon-Dschungel und das wo wir noch gar nicht angefangen haben. 🙂

Mich würde wirklich, wirklich interessieren: Wie war das bei euch, so kurz vorm ersten Versuch? Was hat es mit euch gemacht? Mit der Beziehung? Eurer Umwelt?

Studieren mit Kind? (Wie) Geht denn das?

Bei mir hat das Semester begonnen und ich bin schon schwer im Stress, aber das soll nicht Thema dieses Eintrags werden 🙂

Es soll um Studentinnen gehen, die Mütter sind und ihre Baby’s mit zum Studieren nehmen. Ein solches Exemplar habe ich in meiner „Studiengruppe“. Ihr Baby ist 5 Wochen alt und sie bringt es mit in Veranstaltungen. Schön im Tragetuch. Setzt sie sich konsequent in die letzte Reihe. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass sie da einfach gerne sitzt, aber mein Gefühl ist eher, zumindest in erster Linie, dass sie versucht niemanden zu stören oder abzulenken… keine Ahnung. Jedenfalls hat ihr Säugling ein paar Mal gegluckst (wirklich sehr leise), sie wurde daraufhin recht unruhig und es war ihr sichtlich unangenehm. Nach ein bisschen „schuschu“ war dann auch erst mal wieder Ruhe. Nach ein paar  Minuten (ich habe nicht auf die Uhr gesehen) hat das Baby dann etwas lauter gemeckert, aber ebenfalls nur super kurz. Eigentlich war es nur ein einzelnes Geräusch. Darauf ist besagte Studentin aufgestanden, hat alles zusammengepackt und ist aus der Veranstaltung verschwunden. Mit hochrotem Kopf. Sie kann natürlich auch nur sehr schüchtern gewesen sein, oderoderoder. Aber ich hatte eben eher das Gefühl, dass es ihr „peinlich“ unangenehm war, dass ihr Baby „gestört“ hat…

Die ganze Situation hat mich irgendwie dazu gebracht über die Situation Mama und Studentin mit Baby an der Hochschule noch mal nachzudenken. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass ich super entspannt mit unserem Baby an die FH stiefeln werde, ohne genauer darüber nachzudenken, dass es ja durchaus sein kann, dass das Baby mal einen Pieps von sich gibt (okay, das ist ein bisschen überspitzt dargestellt). Aber wie reagiert man darauf, wenn das Baby eben nicht mucksmäuschenstill im Tragetuch liegt? Wann ist es Zeit eine Veranstaltung zu verlassen? Spricht man da vorher was an?

Das war jetzt so meine spontane Idee. Kurz mit den Dozent_innen sprechen und irgendwas ausmachen. Keine Ahnung, Blickkontakt, wenn es zu sehr stört oder so. Wobei, ob man sich dann darauf verlassen kann und/oder sich nicht doch seltsam fühlt, wenn man dann von den Dozent_innen rausgeschickt wird. Oder sollte man Blicke etc. einfach ignorieren? Und wenn ja, schafft man das dann in der Praxis? Gar nicht so einfach, das.

Ich persönlich störe mich ja nicht daran. Eher im Gegenteil. Ich empfand es als super großartig, dass die Studentin „so früh“/ und überhaupt (zurück) an die FH/Uni geht und ihr Baby mitbringt. An meiner alten Uni habe ich nur ganz vereinzelt mal eine Studentin oder einen Studenten mit Kind gesehen und das auch nur auf dem Campus- nie in einer Veranstaltung. Aber gut, ich bin da vielleicht nicht ganz objektiv, weil enormer Kinderwunsch und das als Studentin 🙂

Aber, ich habe auch von den Kommolitoninnen gehört, dass im Studium doch eine gute Zeit wäre um Kinder zu bekommen. Wären da nicht noch der lange Fahrtweg. Der Nebenjob. Der Hasuhalt. Undsoweiterundsofort. Stimmt ja auch alles, aber das wird doch auch später nicht weniger, oder sehe ich das falsch? Also ich meine, wenn ich fest arbeite, dann habe ich doch wahrscheinlich auch wieder eine mind. 30-40 Stundenwoche (also je nach Lebensmodell und Wunsch) und der Haushalt bleibt Haushalt, halt mit einer Person mehr und aller Voraussicht nach leben und arbeiten auch später die meisten nicht am gleichen Ort.

Und auf der anderen Seite haben die vier Mama’s in der Gruppe ihre Verwunderung zum Ausdruck gebracht, dass im besten Mama-alter (sie meinten irgendwas zwischen 25 und 30 Jahren- weil recht viele Studierende bei uns in dieser Altersgruppe sind ) kaum eine von uns Kinder hat. Also ein klares pro Kind im Studium und sogar eher Verwunderung, wenn keins da ist.

Wie dem auch sei, ich komme vom Thema ab. Für mich ist es auf jeden Fall eine super wichtige Frage, da ich einen langen Fahrtweg in die FH habe und es nicht so dolle finden würde, wenn ich beim ersten Pieps meines Kindes wieder zurückfahren müsste. Was aber natürlich im Umkehrschluss nicht bedeuten soll, dass ich, falls das Baby wirklich weint etc. nicht auch kurz rausgehen würde, um die Veranstaltung nicht zustören. Ach ich weiß nicht, stören denn Kinder? Oder liegt es daran, dass Studierende mit Kind einfach noch nicht zum Alltagsbild an Uni’s/FH’s gehören?  Oder muss ich mir echt überlegen nur in Veranstaltungen zu gehen, für die ich eine Kinderbetreuung habe? Was wiederrum bedeuten würde mindestens ein Jahr mit dem Studieren zu pausieren. Weil ich mir schwer vorstellen kann unser Baby früher schon ganztags wegzugeben. Das Pausieren seinerseits, kommt aber auch so gar nicht in Frage, ich will nämlich fertig werden. 😉

Was denkt Ihr? Und wenn ihr schon Kinder habt, wie macht ihr das? Baby’s in Veranstaltungen? Oder lieber nicht? Und wenn ja, wie lange? 😉

Babywunsch-Verwirrung!

Nach einer Woche des Krankseins, geht es heute wieder zurück in den Zirkus- sprich auf die Arbeit. Meine Laune entspricht so ziemlich dem was sich draußen vor meinem Fenster abspielt. Diesige Diesigkeit und schönstes Grau. Ein Traum. (NOT!)

Ich möchte mich allerdings gar nicht lange beschweren. Denn 1. Diese Woche ist eine kurze Woche. Yai. 2. Das Wochenende war so hübsch, dass ich noch ein kleines Fitzelchen bunter Glückszuckerblubbels als Notration besitze, die sicherlich ausreichen um meine Laune, trotz Schmuddelwetter und Gewitterfront auf Arbeit, bis Mittwoch auf einem erträglichen Level zu halten. Doppel yai.

Geschafft haben das meine Geschwister, die beide am Samstag zu Besuch waren. Es macht mich so glücklich die beiden glücklich und ausgelassen zu sehen. Mit ihnen zu lachen und Unsinn zu reden. Keiner kann so gut lustigen Unsinn reden wie wir drei, da bin ich sicher 😉

Genug der Vorrede. Und hin zum Punkt: Babywunsch-Verwirrung

Gestern waren S. und ich die Sonne genießen. In der Hauptsache habe ich allerdings in die Wolken gestarrt. S. hat ihre neue Leidenschaft ausgelebt. Babys gucken und alle anderthalb Minuten entzückt „Ach wie süß“ und „Ist das nicht ein hübsches Baby?!“ und „Unseres wird sicher auch so süß“ gejauchzt. Es war ein Fest. Ich muss schon sagen, es erleichtert mich doch sehr, dass S. sich nun auch freuen kann und nicht mehr allzu pessimistisch ist. Bzw. neben den Sorgen und Ängsten eben auch Positives und Vorfreude einen Platz findet.

Bei mir hat sich das Gefühl zum Kinderkriegen bisweilen ein wenig verändert. Auf der einen Seite kann ich kaum glauben, dass die Zeit so schnell vergeht. Dass es nur noch sieben Monate sind. Dass sich mein Wunsch nach zweijähriger Planungs-, Diskussions- und Aufschiebephase nun endlich in naher Zukunft zu erfüllen scheint (falls es hoffentlich gleich/bald klappen sollte mit der IUI). Und gleichzeitig fühlt sich das „Ich werde tatsächlich schwanger werden“ so fremdartig an. Da wo vorher nur grenzenlose Freude auf die Schwangerschaft, das Rundwerden, die Vorbereitung war, fühlt es sich jetzt so ruhig an. Ich kann das irgendwie nicht mehr so richtig mit mir in Verbindung bringen. Es ist immer noch mein Wunsch mit S. zusammen eine Familie mit einem bis zwei Kind/ern zu werden, aber es kommt doch auch ein bisschen Angst dazu. Oder das Gefühl sich besser nicht so dolle zu freuen. Dass am Ende doch noch was schief gehen könnte. Was ein bisschen verrückt ist, weil es ja tatsächlich noch über ein halbes Jahr ist, bis wir wirklich aktiv anfangen. Aber ja, ich denke das ist es. Ein bisschen Angst. Vor dem „jetzt wirklich“ und dem „dann gibt es kein zurück!“ Und all das wovon ich die letzten Jahre in der Theorie gesprochen habe, jetzt tatsächlich in eine irgendwie geartet Umsetzungsphase übergeht. Das Impfen. Das mit dem Rauchen aufhören. Ach, ach, ach. Und jetzt wo ich nahezu fertig bin mit meinem ersten Abschluss und das zweite Studium sich gleich daran schließt, denke ich mir: Was für ein Wahnsinn, dass ich, dass wir wirklich ein Baby bekommen wollen.

Ausgelöst wurde der ganze Gedankensalat durch ein Gespräch mit meiner liebreizenden Schwester. Wir beide lieben Frankreich sehr und auf dem Balkon sitzend, habe ich vorgeschlagen, dass wir nächstes Jahr zusammen fahren könnten. Ein größeres Haus mieten und schön drei Wochen Sonne, Meer und Strand genießen. Und während ich das sage, fällt mir auf: Dann bin ich ja schon schwanger (wenn alles gut geht). Bzw. dann müssten wir aber schon früher fahren, denn wenn es auf Anhieb klappen sollte, dann wäre ich im August/September, (da fahren wir in der Regel immer, weil die Sommerferienzeit dann vorbei ist) schon im achten Monat! Das stelle ich mir ein wenig beschwerlich vor. Die 16 Stunden im Auto ohne Unterbrechung. Und dann die Hitze. Frau weiß ja vorher nicht wie agil sie schlussendlich ist. Naja. Auf jeden Fall hat meine Schwester mich dann ziemlich geschockt angeschaut. Dass das ja jetzt echt schnell geht und war darüber hinaus eigentlich eher sprachlos. So wie ich auch. Als mir aufgefallen ist, dass dieser Sommerurlaub (wenn alles klappt) der letzte ohne Babybauch und Baby ist. Wahnsinn. 😯

Soviel zum Babywunsch-Wirr-Warr und zum Schluss noch zwei kurze Updates:

Erstens Hochzeit:

Ach ja, es sind heute noch genau 2 Monate und 3 Wochen bis zur Hochzeit. Und ich schwanke immer wieder zwischen totaler Aufregung und absoluter Tiefenentspannung. Es gibt ja immer noch einiges zu tun, aber irgendwie bin ich so lethargisch geworden was die Hochzeitseinkäufe angeht. Ich freu mich schon auf die Betriebsamkeit die sich einstellen wird, wenn ich feststelle, dass es jetzt wirklich, wirklich allerhöchste Eisenbahn wird. Dann werde ich mir sicher wünschen, ich hätte alles in Ruhe gemacht, als noch genügend Zeit da war. Aber bis dahin fröne ich mal weiter der Hochzeitslethargie. 🙂

Zweitens: Mal wieder ein Rechenschaftsbericht zur Abschluss-Arbeit🙂

Ich bin allerhand Seiten weitergekommen, nachdem ich am Samstag bereits um fünf Uhr morgens am Schreibtisch saß. Die ersten zwei Kapitel sind, abgesehen von der finalen Überarbeitung, nahezu fertig und jetzt kommt der etwas spannendere Hauptteil. Da darf ich dann endlich selbst denken. Zusammenfügen. Diskutieren. Ich freu mich drauf.

Der Countdown läuft. Noch 94 Tage bis zur Hochzeit.

Und in der letzten Woche ist sooo viel passiert. Soviel, dass ich gar nicht zum schreiben kam. Deshalb jetzt ein schnelles Update.

Hochzeitsnews- Gäste

Ich kann noch gar nicht glauben, dass es nun weniger als hundert Tage sind, bis wir JA sagen.

Ich habe mich entschieden meine Tante nun doch einzuladen. Habe aber vorher um ein Gespräch gebeten und bei Kaffee und Kuchen konnte ich ein bisschen was von meinen Bedenken abschütteln. Nicht, dass wieder alles im Lot wäre. Aber wenigstens habe ich nun kein allzu flaues Gefühl mehr. Also haben sich ein paar Knoten gelöst was das angeht.

Hochzeitsnews- Planung

JA, die Hochzeitsplanung. Ich habe mich jetzt final für die Accessoires zum Kleid entschieden. Nur die Schuhe fehlen immer noch. Wir haben uns einen Überblick über die Deko geschaffen, die sich in den letzten Monaten angesammelt hat und wissen was noch zu kaufen ist. Alles was es zu organisieren galt ist organisiert. Aufgaben sind verteilt und ich habe meiner Mama gesagt, dass sie mich, bei der Freien Trauung nach vorne bringen kann, wenn sie möchte. Sie möchte! 🙂 Und obwohl sie äußerlich nicht die Frau großer Emotionen ist, hab ich doch genau sehen können, dass sie sich sehr gefreut hat.

Arbeitsleben

Unsere Chefin ist für längere Zeit krank. Und die ohnehin schwierige Situation auf Arbeit hat sich nun zur absoluten Katastrophe entwickelt. Die Hölle auf Erden. Es macht keinen Spaß mehr. Jeder kämpft gegen jeden. Und abgesehen von einer anderen Kollegin und mir scheint da jeder nur noch sein persönliches Ding durchdrücken zu wollen, was zu einem sehr unangenehmen Arbeitsalltag führt.

Bachelor-Arbeit

Die Bachelor-Arbeit plätschert so vor sich hin. Ich habe sie bereits beim Examens-Kolloquium vorgestellt und es gab nichts zu meckern. Also habe ich das offizielle „go“ von meinem betreuenden Dozenten, dass ich in die Richtung weiter arbeiten kann, die ich bisher auch eingeschlagen habe. Das erleichtert doch schon sehr. Bis Mitte Juli wäre ich gern fertig und bin gespannt ob das klappt.

Dann gibt es noch ein kleines Update in Sachen Baby-Planung.

S. von Haus aus eher kopflastige Typ, ist einverstanden mit der Babyplanung (anders wäre es ja auch ein bisschen blöd) hat sich aber bisher gesprächstechnisch nur zu möglichen Problemen und Sorgen geäußert. Ohnehin ist es bis Januar noch viel zu weit und die Hochzeit realisiert sie auch jetzt erst- 94 Tage davor 😉

Nun ja, jedenfalls ist mir schon aufgefallen, dass ihrerseits zurzeit öfter mal ein sehnsuchtsvoller Blick zu beobachten ist, wenn sie an einem Baby vorbeiläuft. Und letzte Woche hat sie sich doch tatsächlich getraut auszusprechen, was offensichtlich war. „Ach, ich freue mich so auf unser Baby und kann es gar nicht mehr abwarten!“

Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr mich das gefreut hat und wie lange ich auf diesen Satz gewartet habe. Merke: Geduld lohnt sich. ❤

 

Babywunsch-erste Einführung

Wir beide, S. und ich sprechen seit mindestens zwei Jahren über das Thema: Familienerweiterung. Ich wünschewünschewünsche mir mittlerweile ziemlich dolle Nachwuchs. Als Erweiterung der Liebe zueinander. Weil ich es mir unheimlich: schön_nervig_anstrengend_zauberhaft&tausend Dinge mehr vorstelle, ein kleines Menschenkind in unser Leben einziehen zu lassen.

S. grundsätzlich bodenständiger und ernster, bedächtiger und *ähem* vorsichtiger als ich, würde gern schieben und schieben und schieben.  Nicht aus rational vernünftigen Gründen. Nein, einfach weil es unsicher ist. Ein Baby eine neue Variable wäre. Etwas Unbekanntes. Und Neues, Unbekanntes ist schwierig für S. Also grundsätzlich. Aber nach dem letzten panischen Anfall, haben wir uns darauf geeinigt nächstes Jahr im Januar loszulegen. Im tiefsten Inneren wünscht sie sich auch eine kleine noblet-Familie und die Unsicherheit gehört sicherlich auch einfach dazu. Es ist ja nichts was man wieder umtauschen kann, wenn es nicht so ist, wie man es sich gewünscht hat. Und noch dazu kommt das noblet-Geschenk ohne Gebrauchsanweisung. So, oder so. Mit dem Aufschub bis Januar haben wir ein volles Hochzeitsjahr. Voll von Zeit für Planung und die große, phänomenale Hochzeitsreise. Außerdem werden wir noch eine Woche zwischendurch urlauben und lassen es an Silvester ordentlich krachen.

Ich bin furchtbar aufgeregt. Ungeduldig. Freudig. Ein kleines bisschen besorgt. Und zähle heimlich (obwohl ich ausschließlich auf die Hochzeit hibbeln sollte ;)) die Tage bis Januar.