Hochzeit

Hochzeitsbericht Teil I

Nachdem ich stundenlang am Hochzeitsbericht gesessen habe und feststellen musste, dass er einfach ewig lang geworden ist und ich mich gleichzeitig aber von keinem Wort trennen kann, ist die Entscheidung getrofffen. Es wird ein Mehrteiler 😀

Da steigt die Spannung und darüber hinaus, kann man es auch niemandem zumuten soviel Text auf einmal zu lesen 😉

Hochzeitsbericht Teil I

Drei Tage & Zwei Tage vorm großen Tag.

Es regnet. Mäßig, aber beständig. Das Zelt ist im Garten aufgebaut. Die Lieferungen mit Bierzeltgarnituren sind angekommen. Die Getränke sind in den Garten geschleppt und untergebracht. Die Kühltruhe steht im Trockenen. Wir haben fast alles alleine gemacht. Wie auch schon am Umzug. Es hat uns Schweiß und ein paar ruppige Worte gekostet. Aber nun sind wir stolz. Und das Resultat kann sich sehen lassen. Den restlichen Tag habe ich in der Küche verbracht. Hochzeitskuchenweckgläschen. 16 Zitronen gewaschen, gerratscht und ausgequetscht. Es duftet herrlich in unserer Wohnung. Glasur angerührt, Zitronenschalen karamelisiert. Fertig.

Knoblauchbutter und Tomatenbutter vorbereitet, abgeschmeckt und in den Kühlschrank gestopft. Im Anschluss Blätterteig mit Käse bestreut, als Snack zum Sektempfang. S. holt die Hussen und den Dekokrempel in einer Stadt 30 km entfernt von zuhause und fährt alles in den Garten. Und, es regnet immer noch.

Der Tag davor.

Es regnet. Nicht dieser süße Nieselregen. Nein, es sind Sturzbäche, die sich da von oben nach unten ihren Weg bahnen. Eigentlich regnet es auch von unten nach oben. S. sitzt im Auto neben mir und ist den Tränen nahe. So hat sie sich das nicht vorgestellt. Ich bin eigentlich auf dem Weg zum Augenbrauen zupfen. Aber jetzt heißt es erst mal den Land unter Zustand zu retten. Im Auto regnet es mittlerweile auch. Aus den Augen meiner Verlobten. Ich verspreche alles zu retten. Und ihr eine schöne, unvergessliche Hochzeit zu schenken. Hüpfe aus dem Auto. In der Zwischenzeit telefoniert sie mit dem Herrn Schwiegerpapa und erfragt einen Raum in unserem Wohnort als Alternative zum unterwasserstehenden Garten. Nicht perfekt, aber immerhin trocken und warm. Im Auto hört es derweil nicht auf zu regnen. Auf neue Situationen und spontane Alternativpläne kann S. sich in der Regel eher schlecht einstellen. Und SO war das alles eben überhaupt nicht geplant. 🙂

Ich persönlich bin einfach nur froh, dass der Tag nicht ins Wasser fällt. Freunde werden zusammengetrommelt. Denn all das, was wir mit Schweiß und ruppigen Worten geschafft haben, muss nun in den Raum gebracht werden, den wir 24 Stunden vor der Hochzeit aufgetrieben haben. Dafür werden wir unter Hochdruck, mit bis zu 22 Händen und in knapp acht Stunden einen kahlen Funktionsraum in einen verwandeln, der uns und unsere Liebe wiederspiegelt.

Tische gerückt, Wände abgehangen, DJ-Tisch aufgestellt, Treppe dekoriert, Lichterketten untergebracht. Tische be- und eingedeckt. Platzteller. Selbst dekorierte Weckgläser für die Blumendeko aufgestellt. Blumen geholt. Die Vasen befüllt, Blumen verteilt. Schleifchen gebunden. Getränke geschleppt. Kühlschränke befüllt. Nageltermin vergessen. Stehtische positioniert, Gläser ausgepackt, Sekt kaltgestellt. Diskokugel unter Einsatz des Lebens aufgehängt. Diskolicht organisiert.

Nach Hause gedüst. Die Verlobte mit einer Pizza auf der Couch verabschiedet. Geschenke und Übernachtungsutensilien für sie heimlich unter den Arm geklemmt und zu einer Freundin gedüst. Haare machen. Also meine. Färben. Von Schwarz zu rot. Nebenbei ein wenig schnacken. Es ist spät geworden. Zehn Uhr. Ich bin seit 6:00 auf den Beinen. Hinterlege bei der Freundin noch einen Liebesbrief für S. und bin gespannt auf ihr Gesicht morgen.

Ins Nachbarhaus zu Mama um die weltbeste Schwester abzuholen. Gleich geht’s ins Hotel. Auf die alberne Tradition wollten wir nicht verzichten. 😀 Schwester braucht ewig, was mich dazu veranlasst zu Bridezilla zu mutieren. Ein Mal kurz gebrüllt. Es geht weiter. Mama packt uns noch eine Schwarzbier ein, als Schlummertrunk. Oma, Opa, Tante und Mama zum Abschied geknutscht. Ein letztes Mal als Unverheiratete. Seltsames Gefühl und so viel Aufregung in der Luft. Es ist elf.

Ab ins Auto. Rein ins Hotel. Zweckmäßig, aber es soll ja auch nur für eine Nacht sein. Ein zuhause habe ich ja schon. Zimmer gefunden. Rein in den Schlafanzug und ab auf’s Bett, die Geschenke und Spiele organisieren sich nicht von allein. Die Schwester hat uns Daim eingepackt. So süß. Und was macht mich das glücklich, habe ich doch schon seit Tagen nichts Ungesundes mehr zu mir genommen. Und ich liebe Daim. Mir fallen beinahe die Augen zu, aber das Hochzeitsbuch ist fast fertig. Ich glaube, es ist jetzt gegen eins. Aber die Augen sind zu schwer zum Uhrenlesen. Wecker auf sechs gestellt…

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Hochzeitskrimi Teil II

Was ich bisher erledigt habe

  • Geschenk für S. fast fertig gestaltet –> es gibt drei Teil, die ich nach der Hochzeit aufschreiben werde. Das Risiko, dass S. neugierig ist und hier liest ist mir zu groß 😉
  • Zwei Maschinen Geschirr gespült
  • Die übrigen fehlenden Gläser mit Klebeband dekoriert
  • Ein bisschen aufgeräumt

Was heute noch kommt : 

  • Festzeltgarnitur aufbauen
  • Getränke entgegen nehmen
  • Anfangen die Notfall-Box zu packen
  • Einkaufen
  • Küchemaschine abholen
  • Knoblauchbutter vorbereiten

Und damit geht es jetzt auch gleich weiter! Ich berichte später oder morgen nochmal.

Ach ja, ps: das Wetter ist herbstig. Regnerisch und kalt 😦

kurzes update und schlechte Nachrichten

Bachelor:

Die Arbeit befindet sich zum Korrigieren bei einer guten Bekannten und die Liebste hat sich auch schon abgemüht. Des weiteren ist sie noch bei meiner Schwester, aber ob sie da auch tatsächlich vor Ablauf der Abgabefrist gelesen wird, das wage ich zu bezweifeln, da sie selbst im Klausurenstress ist.

Heute Abend/Nacht werde ich sie dann final überarbeiten, dienstags binden und am Mittwoch mache ich mich auf zur Uni. Den ganzen Ballast abgeben.

Hochzeit:

Da gibt es schlechte Nachrichten. Ein guter Freund des Brautvaters war für den Großteil des Essens zuständig. Leider ist seine Frau schwer erkrankt, so dass er uns 27 Tage vor Termin leider abgesagt hat.. (An dieser Stelle eine schnell Genesung!)

Dadurch kommen wir natürlich ziemlich ins Rudern.

1. Ist es fraglich ob wir überhaupt noch jemanden in der Nähe finden, der zu diesem Termin noch nicht ausgebucht ist.

2. Ist es noch unwahrscheinlicher, dass wir zu dem spitzen Freundschaftspreis 40 Gäste verpflegen können werden… Also heißt es wohl

3. Zu all dem zusätzlichen Stress, dürfen wir uns jetzt nach einem neuen Caterer umsehen und hoffen, dass der genauso lecker und preisgünstig ist.

Sonst, so?

Wann sind die Ferien da? Ich habe mich selten so ausgebrannt und kaputt gefühlt. Demnächst bald (wahrscheinlich nach nächstem Dienstag –> letzte Klausur!) werde ich mal ein bisschen darüber schreiben wie die Zukunft nach dem Studium aussehen soll/ wird.  Es gibt nämlich allerhand neue Pläne. Alternative, sowie Wunschpläne. 🙂

Jetzt geht’s arbeiten und ab morgen startet der hardcore Lernmarathon! 😦

Kurze Rückmeldung von der Bachelor-Front

Es ist sooo anstrengend. Ich weiß, ich mosere schon wieder, aber ich darf, weil ich auch super fleißig war 😉

Gespräch mit meinem Dozenten. Reaktion: Anerkennendes Augenbrauenziehen und Lippenschürzen. Aber auch ein, zwei Verbesserungsvorschläge. Bedeutet für mich, ich muss noch allerhand lesen. Und in der Ethnologie meint das so mindestens um die 500 Seiten. Nur für die zwei zusätzlichen Punkte. Ich schreie also laut yai, wie man sich vorstellen kann.

Am Dienstag habe ich einen Termin im Studisekretariat, da werde ich dann eeeendlich  meine Arbeit anmelden. Was sich total irre anfühlt und mich dazu bringt zu denken „Ach, ich würde sooo gerne noch weiter aufschieben“. Aber es bringt ja nichts. Ich hoffe bis dahin fällt mir noch ein sinnvoller Titel ein.

Ansonsten kommt bald (wahrscheinlich nach Dienstag- ich gebe mir Mühe) noch ein Bericht zu dem Termin, den wir mit der Hochzeitsrednerin hatten. Es war unglaublich wunderschön für uns und hat uns noch mal bewusst werden lassen, wie viel wir bereits gemeinsam erlebt haben, was uns ausmacht und und und. Furchtbar inspiriert habe ich im Anschluss mein Ehegelübde neu geschrieben und bin jetzt ein wenig zufriedener mit meinem Geschreibsel. Darüber hinaus musste ich feststellen, dass es nicht so leicht ist, für zwei Minuten das zusammenzufassen, was man an der anderen liebt& schätzt und das ganze auch noch halbwegs ansprechend aufzubereiten. Schließlich hören zig Leute zu. Und davon ist ca. die Hälfte die S.’s Familie und Freunde. Folglich kenne ich sie nicht so gut und sie mich nicht. Was das ganze, gepaart mit meinem Unvermögen vor vielen Menschen zu sprechen, noch erschweren dürfte. Hach, was wird das aufregend. ❤

Noch 62 Tage und 2 Stunden bis zum großen Tag 😉

Hochzeitstorte- erster Versuch

Also hier wie versprochen die Foto’s vom ersten Hochzeitskuchenbackversuch

Bild

Mit extra viel Zitronensaft… Das hat vielleicht geduftet. So lecker!

 

Bild

Wir haben tulpenförmige Weckgläser gekauft. Eigentlich waren die erst für die Suppen gedacht, die es als Vorspeise geben wird, aber dann mussten wir feststellen, dass sie einfach zu klein sind. Für Hochzeitskuchen sind sie allerdingr ideal. Das dritte Bild war nur ein Versuch. Mini-Küchlein in einer Pralinenform gebacken. Die sehen furchtbar toll aus.

 

So, hier die Ergebnisse. Ich habe verschiedene Versionen des selben Teigs. Es ist ein Zitronenteig. Super saftig und gar nicht trocken. Entweder mit Zitronen-Zuckerguss (super zitronig und nicht zu süß) oder mit einer Creme aus Schmand und Quark, verfeinert mit Zitronenabrieb und einer Zitronenzuckerreduktion.

Bild mit Zuckerguss und in Zuckerwasser gekochtem Zitronenabrieb garniert

 

Bildhier Variationen von den Küchlein mit Creme.

1. mit Zitronenabrieb, 2.mit Blaubeeren, 3.dreitstöckig mit Creme und Blaubeeren gefüllt. Topping aus Zitronen-Zuckerguss, Blaubeeren und kandierter Zitrone

Bild So, hier noch mal das komplette Endergebnis ❤

Was denkt ihr? Favoriten? Ideen?

Ich kann jedenfalls sagen, es schmeckt wirlkich sehr gut. (Auch wenn Eigenlob ja stinken soll- hier riecht es ja nur nach Zitrone 😉 ) Vielleicht mache ich einfach verschiedene Toppings. Sieht ja unter Umständen auch hübsch aus, wenn nicht alles gleich ist. Obwohl S. es lieber einheitlich hätte. Schwierig 😉

 

Schuhe, oder auf dem Weg der Besserung

Nochmalige Mikrowellenbehandlung für meinen leidgeplagten Rücken heute morgen. Und nein, ich wurde nicht zusammengefaltet um in die Mikrowelle zu passen!

Danach habe ich die Ärztin noch  mal um Info gebeten, weil sich mein unterer Rücken so taub anfühlt und ich einen knubbeligen Knubbel gefunden habe. Der knubbelige Knubbel hat sich als Pomuskel entpuppt 😀 Also dort setzt der Muskel wohl an und ist arg verspannt. Einschmieren mit V*ltaren Schmerzgel und mal ordentlch massieren, so die Anweisung. Ich weiß ja schon wer das machen darf!

So, um auf dem Weg der Besserung auch gut voran zu kommen, benötigt man was? Jaa, Schuhe! Auf dem Weg vom Arzt zurück, bin ich an einem Geschäft vorbeigekommen und habe sooo süüüße Schuhe gesehen. Es gab 10% auf das komplette Schuhsortiment. Hab kurz überlegt und dann geschlussfolgert: das muss wohl Schicksal sein 😀

So zur Vorstellung was ich mit „sooo süüüß“ meine 😉

Bild

Ich stehe ja eigentlich nicht so auf bunt, aber in die habe ich mich verliebt. So genug der Schuhe 🙂

Im Anschluss einkaufen und ganz eigentlich müsste ich noch verschiedene Versionen Zitronenkuchen backen. Die Hochzeitstorte soll nämlich was zitroniges im Weckglas werden. Aber bisher hat mich noch kein Rezept überzeugt. Wenn jemand eine großartige Idee hat: Immer her damit. Die Zeit wird nämlich knapp und ich habe nur noch 85 (!) Tage.

Falls ich es schaffen sollte mich aufzuraffen und in die Küche zu bewegen, dann gibt’s später bestimmt noch ein paar Bilder von den Kuchenversuchen. (uuuuh, das hat sich gereimt! 😛 )

Und wem es noch nicht aufgefallen ist, ich hab furchtbar verrückte Laune. Das liegt am Sonnenschein und ein bisschen daran, dass ich seit Montag alleine zuhause eingeschlossen bin. Da wird man schon auch ein bisschen ulkig und schrullig.

Wenn schon, denn schon!

Wenn es gesundheitlich nicht läuft, dann halt auch mal gar nicht!

Ich berichtete von meinem Hexenschuss. Gestern Abend hatte ich dann tierische Kopfschmerzen, bin heute morgen mit einem riesigen Bläschen (ach was sage ich eine riesige- überdimensionale Blase) an der Lippe aufgewacht. Im Anschluss ist mir dann eine halbe Stunde vor Termin eingefallen, dass ich zum Internisten muss. Nüchtern! Das wiederum fiel mir ein, nachdem ich den Kaffee schon aufgesetzt hatte. Auf dem Weg dahin noch mit der grummeligen noblet-Verlobten angepflaumt und dann die wundervolle Diagnose: Lebensmittelunverträglichkeit, wenn es gut ist und schlimmeres mit dem Darm, wenn es schlecht ist. Ich bin jetzt mal so überhaupt nicht die Panikmacherin, aber darauf habe ich jetzt einfach echt keine Lust. So gar nicht. Weder auf Essens-Tagebuch schreiben, noch auf intensivere Auseinandersetzung mit meinem Körper (ich erspare Euch mal jedwede weiteren Details). Aber der Onkel-Doktor sah ein bisschen besorgt aus (war allerdings schwierig zu lesen sein Gesicht, er ist von Haus aus ein bisschen grummelig) und deshalb werde ich wohl müssen. Essen aufschreiben. Noch mal zum Hausarzt. Neue Überweisung für einen anderen Arzt. Hmpf. Keine Lust. Keine Lust. Keine Lust. So genug geschimpft.

UPDATE HOCHZEIT

  • Die Terminverschiebung mit dem Cocktail-Fritzen ist erfolgreich besprochen. (Dadurch, dass die Freie Trauung erst am Abend stattfindet und nicht wie geplant am Nachmittag, darf der Cocktail-Mensch erst später anreisen. Ich habe nämlich keine Lust darauf, dass er dann mitten in mein Ehegelübde platzt 😀 )
  • Die Reminder bzw. Ablauf-Infokarte für die Gäste inkl. Skizzen zum Anfahrtsweg sind ferig gestaltet
  • Zwei Tisch-Hussen konnten nachbestellt werden
  • Der Online-Einkaufswagen ist zum Platzen voll

FLITTER-NEWS

Unsere Hochzeitsreise wird uns ja nach Thailand führen. Wir freuen uns ganz unheimlich und haben schon vor ein paar Monaten gebucht. Endlich mal wieder eine andere Kultur. Weg von dem was man hier kennt. Eintauchen in eine neue, für uns noch unbekannte Welt. Menschen, Land und Essen kennenlernen. Hach, wie ich mich freue.

Geplant und gebucht: Sehr hübsches Honeymoon Hotel für die letzte Woche, Ankunft in Bangkok und ansonsten quer durch’s Land. So war der Plan. Bis gestern dann die Nachrichten über das Kriegsrecht in Thailand informierten. Und überall die Panik losgetreten wird, von der kein Mensch weiß ob sie gerechtfertigt ist, oder nicht. Jetzt macht sich S. ein bisschen Sorgen. In erster Linie hoffen wir natürlich, dass sich die Krise wieder beruhigt bzw. abgewendet wird.

Ich ergieße mich jetzt nicht in weltpolitischer Kritik. Nur ganz kurz: Es kotzt mich an. Und macht mich wütend.

Noch 88 Tage

… die Zeit rennt mir irgendwie davon. Zwischen arbeiten, Uni und der BA-Arbeit komme ich irgendwie zu kaum noch was. Und zurzeit habe ich einen hässlichen, hässlichen Hexenschuss. Trotz ärztlichen Verbots habe ich heute am Schreibtisch gesessen und prompt die Quittung bekommen. Ich sag nur Autsch .Aber ein bisschen hat sich der Schmerz doch gelohnt. Ich bin gut vorangekommen.

Ansonsten plätschert alles so dahin. Am Wochenende habe ich mich mit meiner liebsten Freundin getroffen und mal wieder bis in die Morgenstunden gequatscht. Das was echt toll.. Fast wie früher als wir noch zusammen in einer WG gewohnt haben und uns die Zeit mit Unsinn reden und Quatsch machen vertrieben haben 😀 Ein Traum!

Zur Hochzeit

In zehn Tagen ca. muss ich zur Schneiderin mein Kleid anpassen lassen und bis dahin muss noch das ein oder andere Pfund runter. Und vom bewegungsunfähig zuhause sitzen wird das irgendwie nichts. Komisch eigentlich 😉

Ein paar Neuigkeiten gibt es noch: Ich habe mich für den Master an meiner Uni beworben und hoffe ganz fest, dass ich genommen werde. Meine Haupttätigkeit umfasst also momentan das Daumendrücken.

So, jetzt geht’s- auf dem Rücken liegend- auf unseren wundervollen Balkon. Hoffentlich kommt die Sonne bald rum!

Bridezilla muss zum Standesamt

Nachdem S. gestern den ganzen Tag verschlafen hat, habe ich sie zwischen Schlummer 4 und 5 mal angestupst um zu erfragen, ob sie ihre Geburtsurkunde für den Termin morgen schon hat. Hatte sie nicht. Nach kurzem Suchen hat sie sie allerdings auffinden können. Yai.

Dem Termin steht also nichts im Weg. Bin schon gespannt was der Standesbeamte W. so fragen wird und was wir erzählen müssen. Herr W. hat vor ein paar Jahren auch eine Bekannte und deren Mann getraut und hat das wirklich äußerst hübsch und charmant gemacht für eine standesamtliche Zeremonie. Und da bei uns noch die Freie Trauung folgt, bin ich da recht entspannt. Also äußerlich und was seine Fähigkeiten als Standesbeamten angeht.

Und hier beginnt der Wahnsinn 😀

Innerlich und gefühlstechnisch drehe ich durch. Es fühlt sich so surreal an, dass ich heiraten werde. So in echt! Und in bald. Nicht mehr erst in zwei, anderthalb Jahren. Heute wird es offiziell, dass ich meinen Namen abgebe und ihren annehme. Und ich liiiiebe meinen Namen. Nur sie liebe ich mehr und deshalb. An sich ist es auch kein wirklich großes Ding für mich, schließlich habe ich mir lange genug Gedanken darüber gemacht.

Aber… Ach ja, aber. Es kommt mir so verdammt echt vor. Das ist wunderschön und verstörend zur gleichen Zeit. Falls das Sinn macht 😛 Ich glaube, ich wollte nie heiraten. Klassischerweise wohl weil ich keine positiven verheirateten Rollenmodelle hatte. Abgesehen von Oma und Opa und die beiden habe ich nur sehr selten gesehen. Deshalb habe ich mir nie vorgestellt wie es wohl ist verheiratet zu sein. Hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm und meist auch irgendwie Wichtigeres zu tun. Ich habe mir nie vorgestellt wie man sich als Braut fühlt. Wie man sich auf seiner Hochzeit fühlt. Nicht als Gast, sondern als eine der zwei Hauptpersonen. Im Feundes- und Bekanntenkreis sind wir auch eher so die Exoten was die Hochzeitspläne angeht.  Und in der Realität frage ich mich die verrücktesten Dinge. Ob ich mich wohl anders fühlen werde? Wie wir uns als Paar fühlen werden? Bin ich dann so richtig erwachsen? 😉 (nicht, dass ich das nicht eigentlich schon wäre, aber irgendwo in mir steckt da schon noch so ein kleines vierjähriges Lausbubenmädchen). Ob mir mein neuer Nachname steht? Ob mir eine hübsche neue Unterschrift einfällt? 😀

Und als ob das nicht genug wäre, träume ich nun die zweite Nacht in Folge von diversen Hochzeitsszenarien. Schrecklich!

PS: Ich habe immer noch keine Brutschuhe.

Bridezilla 😉

To-Do- Liste

Wieso wird die blöde Liste eigentlich immer länger anstatt mal an Umfang zu verlieren? Hm, irgendwas läuft da falsch 🙂

Noch zu kaufen:

Für: Zelt/Deko

  • Feuerholz+Grillanzünder für die Feuerschale
  • 6x Salatbestecke
  • Weiße Servietten für die Deko-Pöschells
  • Holzbretter, Farbe und Pinsel für die „Wegweiser“
  • Lichterketten
  • Filzstifte
  • Stoffvorhang zum Auskleiden des Zelts
  • Vogelkäfig für die Hochzeitskarten
  • weitere Decken für das Picknick

Für: Fotobooth

  • Tonkarton
  • Knicklichter
  • Holzstäbchen
  • Heißklebepistole
  • Einwegkameras
  • Perücken

Für: Braut I (mich)

  • Schuhe
  • Schmuck
  • Schminke

Für: Braut II (sie)

  • eine Bluse

Bestellen:

  • Bei der Stadt Geschirr für das Picknick+Dessertlöffel für die Hochzeittorte

To-Do:

  • Reminder-Info für die Gäste
  • Musiktitel an DJ schicken
  • Hochzeitskuchen Probebacken
  • Vorspeisensuppe Probekochen
  • Weck-Gläser für die Deko und den Kuchen sichten
  • Für die Hochzeitsrednerin: Wunsch-Songs für Trauung mitteilen
  • Eltern final mitteilen welchen Salat sie machen und die Schüsseln dazu vergeben
  • Tante C. fragen ob sie schon mit dem Ringkissen angefangen hat (Farbe?)
  • Masken für Foto-Booth basteln
  • Hochzeitskleid noch mal anprobieren und Maß nehmen zum Umändern

Hoffen:

  • dass Tante E. aufgrund unerträglicher Neidgefühle bis zum 30.04 nicht zusagt/vergisst zuzusagen und sich meine Probleme diesbezüglich von ganz allein in Luft auflösen 😉

[EDIT]

Sie hat sich tatsächlich nicht gemeldet und ich denke ich kann nun ohne schlechtes Gewissen davon ausgehen, dass sie keine Lust hat. Ergo ist die geplante Ausladung eigentlich auch keine echte Ausladung mehr, oder? 😛

ehm, habe ich erwähnt, dass es nur noch drei Monate und zwei Wochen sind und ich arbeite und die Uni angefangen hat und ich eigentlich auch schnell mit der Abschlussarbeit fertig werden will und mich nebenher noch an Uni’s für den Master bewerbe? 😀