Job

Hochzeits-Countdown: 79 Tage

Ach Herrje!

Ich wollte eigentlich ein 80-Tage Update machen und da schaue ich auf den Countdown-Zähler und muss feststellen es sind nur noch 79 Tage. Ich habe so spontan keine Idee wo der fehlende Tag hingekommen sein sollte, aber naja gut, so ist es denn 🙂

Ich muss ehrlich sagen zur Zeit fühle ich mich so gar nicht brautig. Auch nicht mehr wie Bridezilla. Nur noch wie ausgebrannt. Liegt wahrscheinlich daran, dass zur Zeit einfach alles zu viel ist. Wie eigentlich schon das ganze letzte Jahr, aber jetzt schient es sich wirklich bemerkbar zu machen.

Die Arbeit ist schlimm. Und damit meine ich wirklich schlimm und eigentlich bräuchte ich einen neuen Job. Ist aber natürlich nicht so einfach wenn man Gehalts- Arbeitszeitvorstellungen hat. Die Entfernung sollte auch nicht so groß sein, da ich ja schon wegen der Uni viel fahren und ab nächstem Semster wohl auch wieder täglich. Soviel dazu.

Sonst  quäle ich mich fast täglich mit meiner Bachelor-Arbeit und ganz langsam nimmt es Struktur an. Hach, was bin ich froh, wenn ich das endlich los habe. 😀

Ach ja, das darf man ja eigentlich nicht zu laut schreien, also flüstere ich mal ganz leise: ich versuche das Rauchen aufzugeben. Mal sehen wie es klappt. Bzgl. der Babyplanung muss ich ja sowieso aufhören und erst ne Woche vorher hätte ich Angst, dass es mir allzu schwer fällt, zumal das ganze giftige Zeugs ja dann noch im Körper steckt. S. wollte eigentlich mitmachen, aber daran glaube ich erst wenn es soweit ist 😉 Ich werde berichten.

 

 

Verwirrung im Noblet-Kopf

Es ist zum Mäusemelken.

Jetzt ist endlich geschehen, was ich mir gewünscht habe. Meine Chefin hat durchscheinen lassen, dass  mein Vertrag im November verlängert wird. *yai* Das ist ja jetzt prinzipiell erst  mal was Gutes. Das Jahreseinkommen nächstes Jahr ist gesichert. Und somit auch die größte Sorge erst mal eliminiert: Ein Jahr vorm Baby kein Einkommen zu haben.

Verwirrt bin ich nun durch andere Optionen. Nämlich die, dass ich  im Sommer ENDLICH meinen Abschluss in der Tasche habe (Gesetz dem Fall ich schreibe weniger Blog/Forum und dafür mehr Abschlussarbeit 😉 ).  Dadurch eröffnet sich mir die wunder_schöne Möglichkeit einen echten/echten „Erwachsenen-Job“ zu finden, bei dem ich (weil Hochschulabschluss) locker ein paar Hunderter mehr im Monat verdienen könnte. Wer jahrelang nur auf Studentenbasis gearbeitet hat, weiß vielleicht was ich meine.

In Bezug auf die Noblet’sche Familienplanung würde sich das sehr positiv auf das Elterngeld auswirken. Vorallem weil ich gerne viiiel Zeit mit dem Nobletchen verbringen würde und am allerallerliebsten ganz entspannt anderthalb Jahre zuhause bliebe (also mit Studium und ohne Arbeit), ohne ständig Geldsorgen zu haben.

Kein Problem hätte ich, wenn meine Vertragskonditionen meiner Qualifikation angepasst  werden würden. Davon brauche ich aber nicht auszugehen. Weil ich mir habe sagen lassen, dass ich mit einem Studentenvertrag eingestellt wurde und der so auch- und ich meine sie meinen, genauso- unter den genau gleichen Konditionen weitergeführt werden würde.

Das finde ich irgendwie nicht fair. Bzw. fühle ich mich da ein bisschen ausgebeutet. Ich meine, warum sollte ich mit einem Studentengehalt bezahlt werden, wenn ich fix und fertig ausgebildet bin? Ist es nicht eigentlich so gedacht, dass StudentInnen in ihre Ausbildung investieren um dann mit einem etwas höherem Gehalt belohnt zu werden, wenn sie dann arbeiten? Um es mit Bourdieu zu halten, sozusagen inkorporiertes Kulturkapital, welches sich dann später auszahlt?

Hmpf. Lange Rede kurzer Sinn. Die Frage die sich mir stellt: Sollte ich mich aufgrund dieser Aussichten nach einem besser bezahlten Job umsehen? Schon allein aus Prinzip und dann noch aus finanzieller Sicht? Und wenn ja, ist es nicht blöde eine neue Stelle anzufangen und dann ein paar Monate später schwanger zu werden? Ich wäre dann bis zum MuSchu zwar mind. ein Jahr beschäftigt, aber ich würde mich trotzdem irgendwie unwohl fühlen, den KollegInnen und dem Chef/der Chefin gegenüber!

Oder doch im aktuellen Job bleiben und mich damit abfinden, dass ich dort dann grundsätzlich und insebsondere auch für die Arbeit die ich dort leiste, unterdurchschnittlich bezahlt werde?

Mensch, da ist das Nobletchen noch nicht mal aktiv in Planung da zerbreche ich mir schon den Kopf.