Standesamt

Bridezilla muss zum Standesamt

Nachdem S. gestern den ganzen Tag verschlafen hat, habe ich sie zwischen Schlummer 4 und 5 mal angestupst um zu erfragen, ob sie ihre Geburtsurkunde für den Termin morgen schon hat. Hatte sie nicht. Nach kurzem Suchen hat sie sie allerdings auffinden können. Yai.

Dem Termin steht also nichts im Weg. Bin schon gespannt was der Standesbeamte W. so fragen wird und was wir erzählen müssen. Herr W. hat vor ein paar Jahren auch eine Bekannte und deren Mann getraut und hat das wirklich äußerst hübsch und charmant gemacht für eine standesamtliche Zeremonie. Und da bei uns noch die Freie Trauung folgt, bin ich da recht entspannt. Also äußerlich und was seine Fähigkeiten als Standesbeamten angeht.

Und hier beginnt der Wahnsinn 😀

Innerlich und gefühlstechnisch drehe ich durch. Es fühlt sich so surreal an, dass ich heiraten werde. So in echt! Und in bald. Nicht mehr erst in zwei, anderthalb Jahren. Heute wird es offiziell, dass ich meinen Namen abgebe und ihren annehme. Und ich liiiiebe meinen Namen. Nur sie liebe ich mehr und deshalb. An sich ist es auch kein wirklich großes Ding für mich, schließlich habe ich mir lange genug Gedanken darüber gemacht.

Aber… Ach ja, aber. Es kommt mir so verdammt echt vor. Das ist wunderschön und verstörend zur gleichen Zeit. Falls das Sinn macht 😛 Ich glaube, ich wollte nie heiraten. Klassischerweise wohl weil ich keine positiven verheirateten Rollenmodelle hatte. Abgesehen von Oma und Opa und die beiden habe ich nur sehr selten gesehen. Deshalb habe ich mir nie vorgestellt wie es wohl ist verheiratet zu sein. Hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm und meist auch irgendwie Wichtigeres zu tun. Ich habe mir nie vorgestellt wie man sich als Braut fühlt. Wie man sich auf seiner Hochzeit fühlt. Nicht als Gast, sondern als eine der zwei Hauptpersonen. Im Feundes- und Bekanntenkreis sind wir auch eher so die Exoten was die Hochzeitspläne angeht.  Und in der Realität frage ich mich die verrücktesten Dinge. Ob ich mich wohl anders fühlen werde? Wie wir uns als Paar fühlen werden? Bin ich dann so richtig erwachsen? 😉 (nicht, dass ich das nicht eigentlich schon wäre, aber irgendwo in mir steckt da schon noch so ein kleines vierjähriges Lausbubenmädchen). Ob mir mein neuer Nachname steht? Ob mir eine hübsche neue Unterschrift einfällt? 😀

Und als ob das nicht genug wäre, träume ich nun die zweite Nacht in Folge von diversen Hochzeitsszenarien. Schrecklich!

PS: Ich habe immer noch keine Brutschuhe.

Bridezilla 😉

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Kein Standesamt, dafür krank

Yippiii!

Da ich mich ja diese Woche am meisten auf Yoga und den Standesamttermin gefreut habe, bin ich gleich doppelt traurig darüber, dass ich krank bin. Ich fühle mich wie ein Häufchen Elend. Keiner weiß was ich habe. Bauchschmerzen seit Monaten. Kopf fühlt sich an wie in einen Schraubtock gepresst und Fieber hatte ich in der Nacht auch noch.

Maumaumau.

Ich mag nicht mehr.

Dafür merkt man wenn man krank ist, dass die Freundin noblet wirklich verliebt in mich ist. Ich werde vorbildlich umsorgt, gehegt und gepflegt. Sogar das Patenkind wird aus Rücksicht auf meinen lautstärkeempfindlichen Zustand alleine bespaßt.

Ich würde sagen, da können unsere Würmer baldbald kommen.

Termin beim Standesamt und Hochzeitsstress

Ende dieser Woche haben wir unseren Standesamttermin! Nachdem wir nun schon das Gespräch mit der Hochzeitsrednerin hatten, steht nun also der amtliche Termin an. Davon, dass der Standesbeamte wirklich nett ist, konnten wir und schon bei der Trauung einer Freundin überzeugen. Für die typischerweise doch eher trockenen amtlichen Abwicklungen einer Eheschließung ach nee, verzeihung! der Eintragung einer Lebenspartnerschaft, macht er das wirklich noch sehr persönlich und hübsch. Als Beweis dafür spricht, dass ich nicht die Einzige war, die froh darüber war, ein Tempo dabei gehabt zu haben 😉

Wir sind jedenfalls schon sehr aufgeregt und freuen uns, dass es nun wieder einen Schritt weiter Richtung Hochzeit geht!

 

Und noch kurz ein Update zur Hochzeitsplanung:

Mennoooo, bin ich genervt! Meine weiter entfernt lebende Familie raubt mir mit ihren Fragen wirklich den letzten Nerv! Ein kurzer Auszug aus dem täglichen Hochzeitswahnsinn -unsinn:

 

„Darf ich auch weiß tragen?“

„Wo sollen wir schlafen?“

„Wo genau ist auf dem Bild, das ich bei g**gle-maps gefunden habe, der Garten in dem ihr feiert?“

„Wo schlafen Oma, Opa, Mama, Bruder usw.?“

Zu all dem habe ich nur eins zu sagen: „Echt jetzt???!!!“ Und hinzufügen möchte ich: Es sind noch 4,5 Monate bis zur Hochzeit und wir leben in keiner Weltstadtmetropole! Es ist also nicht anzunehmen, dass mögliche Hotels etc. bereits Monate vorher ausgebucht sein werden.

hmpf. Da bin ich doch fast schon wieder gewillt zum eigentlichen ersten Plan umzudisponieren. Hochzeit zu zweit. In Badelatschen.